Gesundheit

Rotwein ist gesund und Rotwein hilft den Astronauten

Vor wenigen Tagen ist das letzte Spaceshuttle – die Atlantis – zu ihrem letzten Flug aufgebrochen.
Doch was hat das Spaceshuttle mit Wein zu tun??

Ganz einfach:

Durch eine Studie ist herausgekommen, dass Rotwein die körperlichen Folgen der Schwerelosigkeit verhindern kann. Der Grund dafür ist Resveratrol, welches im Rotwein enthalten ist und dieser Bestandteil wirkt entgegen der Osteoporose. Aufgrund von Bewegungsmangel durch die Schwerelosigkeit tritt die Osteoporose häufig auf. Der Pflanzenstoff Resveratrol soll die Abnahme der Muskelmasse bei Astronauten verhindern.

Raus gefunden haben dies Wissenschafter des Centre National de la Recherche Scientifique in Strassburg. Die Tests fanden noch nicht mit Astronauten statt. Aktuell mussten Ratten bei den Tests mitspielen. Resveratrol führte bei den Ratten zu einer Veränderung im Stoffwechsel und dadurch wurden die negativen Folgen des Bewegungsmangels aufgehoben.

Resveratrol befindet sich aber nicht nur in Weintrauben – speziell rote Weintrauben haben besonders viel Resveratrol – sondern auch in zum Beispiel Himbeeren, Erdnüssen und in anderen Lebensmitteln.

Es wird also noch etwas dauern, bis die Astronauten in der Internationalen Raumstation IIS täglich einige Flaschen Rotwein trinken müssen.

Wir Weinliebhaber haben es aber schon immer gewußt:

Wein in Maßen ist gesund!

Biowein – Anbau von Biowein in Österreich

Aktuell gibt es in Österreich ca. 500 Weinbauern, die Biowein anbauen. Diese Bioweinbauern arbeiten auf einer Fläche von rund 2400 Hektar nach biologischen Richtlinien. Der größte Anteil an Anbaufläche für Biowein ist in Niederösterreich – ca. 1400 Hektar, gefolgt vom Burgenland mit ca. 800 Hektar.
Ein Bioweinbauer hat in Österreich Weingärten mit ca. 5 Hektar.

Will ein Weinbauer Biowein anbauen und diesen auch so auf den Markt bringen, so muss der Biowinzer einen Vertrag mit einer Kontrollinstanz (z.B. Austria Bio Garantie) abschließen. Anschließend erfolgt die Umstellung von konventioneller Bewirtschaftung auf eine biologische Bewirtschaftung. Dies dauert rund 3 Jahre.

Die Bioweine tragen folgende Aufschriften:
- aus biologischem Anbau
- aus biologischem Landbau
- aus biologischer Landwirtschaft

Rotwein und Schokolade – Beides bald auf Krankenschein

Forschungen in den USA haben ergeben, dass Rotwein und Schokolade Krebszellen regelrecht bekämpfen. Im Rahmen einer Studie wurden Nahrungsmittel ermittelt, deren chemische Substanzen die Blutversorgung von Tumoren abschneiden.

Aber nicht nur Rotwein und Schokolade seien hier zu erwähnen. Auch Heidelbeeren, Knoblauch, Soja und bestimmte Kräutertees wurden ausfindig gemacht, die spezielle Eigenschaften besitzen, gegen Krebszellen vorzugehen.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass diese Lebensmittel genauso effektiv gegen Krebs vor gingen wie Medikamente. Wenn nicht teilweise sogar besser!

Vielleicht können in Zukunft Lebensmittel eine Chemotherapie ersetzen.

Alle Weintrinker haben es natürlich schon immer gewußt. Weintrinken ist gesund!!

Rotwein, der Jungbrunnen

Im Rotwein gibt es eine Substanz, die ein besonders gesunde und verjüngende Wirkung besitzt: Resveratrol.

Resveratrol wurde 1976 in Weintrauben nachgewiesen. Speziell in der Haut von roten Weintrauben findet sich dieses Antioxidan.

Es ist ein Teil des pflanzeneigenen Immunsystems, das die Weintrauben vor schädigenden Einflüssen schützen soll. Speziell in feuchten Perioden soll das Resveratrol die Weintraube vor Parasiten und Pilzinfektionen schützen.

Neben Resveratrol befindet sich noch eine klassische Anti-Aging-Substanz in der Haut roter Weintrauben: Melatonin.

Tja, auch wenn der Wein nun soooo gesund ist, sollte man darauf achten, dass man nicht zuviel davon trinkt. Ein Achterl am Tag ist hier sicher ok und so kann der Wein schon als “Medizin” gelten.

Histamin – Ursache für Allergien gegen Rotwein oder Käse

All jene, die Histamin nicht vertragen, also eine Allergie dagegen haben, sind nicht zu beneiden. Sie vertragen Histamin einfach schlechter als andere und dadurch vertragen sie auch zum Beispiel keinen Käse oder Wein. Die Folgen sind Kopfschmerzen, oder auch Durchfall.

Die Ursachen für diese Unverträglichkeit sind noch nicht ausreichend erforscht worden. Histamin ist speziell in Alkohol, sowie in Käse oder Tomaten aber auch Thunfisch enthalten.

Was können Sie nun tun, wenn Sie leidenschaftlicher Weintrinker sind, aber eine Allergie gegen Histamin haben?

Probieren Sie, dass Sie anstatt von Rotwein einen Weißwein trinken. Weißweine sind nicht so Histamin-hältig wie Rotweine und oftmals besser verträglich.

Wein-Inhaltsstoffe könnten vor Demenz schützen – Wein ist gut für Ihre Gesundheit!

Eine schwedische Langzeitstudie an Frauen ergab, dass bestimmte Inhaltsstoffe im Wein offenbar vor Demenzerkrankungen schützen. Somit können Weintrinker im Alter ihr Erinnerungsvermögen eher behalten. Für andere alkoholische Getränke – wie zum Beispiel Bier oder Spirituosen – haben die Wissenschaftler der Universität in Göteborg keine solchen Hinweise gefunden, womit die Schutzwirkung nicht auf dem Alkohol beruhen dürfte.

Die Wissenschafter haben eine Bevölkerungsstudie, durchgeführt an rund 1500 Frauen, ausgewertet. Jene Frauen, die nur Wein und keine anderen alkoholischen Getränke konsumiert haben, hatten ein um fast 70 Prozent niedrigeres Erkrankungsrisiko.

Was die Forscher leider nicht gaben, ist eine Empfehlung zum Weinkonsum. Darauf müssen wir noch etwas warten.

Falls es Ihnen so geht wie mir und Sie nicht wissen, was Demenz bedeutet, schauen Sie doch mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Demenz nach.

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