Verkostung Rotwein – Weingut R&A Pfaffl – St. Laurent Altenberg 2009
Hersteller:
Weingut R&A Pfaffl – www.pfaffl.at
Wein:
St. Laurent Altenberg 2009
Anbaugebiet: Weinviertel
Ort: Stetten
Land: Niederösterreich
Jahrgang: 2009
Alkohol in Vol.: 13,5 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Restzucker: 2,9 g/l
Säure: 4,8 g/l
Rebsorte(n): St. Laurent
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 18,00 Euro
Den Wein kann man direkt beim Hersteller ab Hof kaufen.
Verkost-Zeitpunkt: April 2012
Informationen über das Weingut:
Das Weingut Pfaffl im südlichen Weinviertel ist ein Familienbetrieb mit Tradition. Schon vor mehr als 30 Jahren wurde von Roman Pfaffl ein Grüner Veltliner als Qualitätswein abgefüllt. Und bis heute ist der Grüne Veltliner ein wichtiger Part beim Weingut Pfaffl.
Aber auch hervorragende Rieslinge gehören zum Sortiment. Daneben gibt es auch verschiedene Rotweine, bei denen das Weingut Pfaffl vorne mit dabei ist.
Eine der obersten Familienphilosophien ist, dass die Qualität im Weingarten wachsen muss. Versäumnisse können im Keller dann nicht mehr ausgebessert werden.
Das Weingut R&A Pfaffl wird von den Geschwistern Roman Josef Pfaffl und Heidemarie Fischer geführt. Aber auch die Eltern Adelheid und Roman Pfaffl stehen tatkräftig zur Seite.
Klein ist das Weingut Pfaffl nicht: Rund 70 Hektar Weingärten werden bewirtschaftet. Diese Weingärten sind auf 11 Gemeinden im Weinviertel aufgeteilt und selbst in Wien gibt es Weingärten, wo zum Beispiel der Pinot Noir heranreift.
Falstaff hat das Weingut mit 4 Sternen ausgezeichnet.
Verkost-Notiz:
Die Reben für diesen St. Laurent sind rund 10 Jahre alt. Der Boden besteht aus Lehm und Löss. Die Lage Altenberg liegt neben einem Wald, der sich positiv auf die Reifeperiode auswirkt.
Die Trauben wurden im Edelstahltank vergoren und anschließend lagerte dieser St. Laurent Altenberg in Barrique, wo er 18 Monate reifen konnte.
Im Glas präsentiert sich der St. Laurent Altenberg in einem dunkeln Rubinrot. Leichte violette Reflexe.
Die Nase bekommt viel Beerenfrucht. Schwarze Beeren. Sauber. Leicht süßlich.
Dann entwickelt sich der St. Laurent Altenberg so richtig am Gaumen. Brombeeren, Kirschen. Eine zarte Barriquenote. Wieder viel Frucht. Sehr harmonisch, elegant.
Man kann diesen St. Laurent Altenberg vom Weingut Pfaffl noch einige Jahre im Weinkeller lagern. Denke, der wird noch besser. Hat also noch Potential.
(Bild: eigenes Bild)
Gelber Muskateller (Muskateller, Gelber Weihrauch, Muscat blanc à petits grains, Muscato bianco, Katzendreckler, Scheckerter) – Weißwein
Gelber Muskateller – Weißwein
Für den Gelben Muskateller gibt es die folgenden Synonyme:
-
Muskateller
-
Gelber Weihrauch
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Muscat blanc à petits grains
-
Muscato bianco
-
Katzendreckler
-
Scheckerter
Der Muskateller gilt als eine der ältesten Rebsorten und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Dort wird der Muskateller zu süßen, gehaltvollen und bukettreichen Weinen verarbeitet.
Die Sorte braucht eher trockene, steinige oder sandige Böden mit geringem Kalkgehalt. Der Gelbe Muskateller gilt als etwas mehltauanfällig und grundsätzlich als etwas schwierig und anspruchsvoll.
Die Trauben sind groß, lang und dichtbeerig. Die Beeren sind rundlich bis oval und haben eine grüngelbe Haut. Der Reifezeit ist eher spät.

Die Weine haben einen intensiven Duft und einen eleganten Muskatgeschmack. Meist haben die Gelben Muskateller eine animierende Fruchtsäure. Am besten schmeckt der Gelbe Muskateller frisch und jung. Ein Gelber Muskateller eignet sich besonders als Aperitif.
Die Anbaufläche ist in Österreich klein und somit oftmals eher eine Rarität. Bekannte Muskateller-Weine gibt es aus Frankreich, Italien, Australien und natürlich Österreich.
(Bild: eigenes Bild)
Verkostung Rotwein – Weinbau Friedrich Taufratzhofer – Cabernet Sauvignon 2008
Hersteller:
Weinbau & Sektkellerei Friedrich Taufratzhofer – www.taufratzhofer.at
Wein:
Cabernet Sauvignon
Anbaugebiet: Thermenregion, Niederösterreich
Ort: Mödling
Land: Österreich
Jahrgang: 2008
Alkohol in Vol.: 12,5 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Restzucker: 3,2 g/l
Säure: 5,4 g/l
Rebsorte(n): Cabernet Sauvignon
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 11,- Euro
Den Wein gibt es ab Hof direkt beim Hersteller zu kaufen.
Verkost-Zeitpunkt: März 2012

Informationen über das Weingut:
Das Weingut Taufratzhofer ist ein Familienbetrieb und kann bereits auf eine lange Weinbautradition zurück blicken. Seit 1790 wird durch viele Generationen hindurch bereits Weinbau betrieben.
Die Düngung in den Weingärten erfolgt mittels Kompost. Es werden rund 5 ha Rebfläche bewirtschaftet.
Der Familie Taufratzhofer ist eine sorgfältige Kellertechnik wichtig und diese garantiert dann Weine, die sortentypisch sind.
Neben den verschiedenen Rotweinen und Weißweinen gibt es aber auch Traubenbrand, Liköre und Sekt.
Die Familie Taufratzhofer betreibt auch einen Heurigenbetrieb. Die Termine, wann ausgesteckt ist, findet man auf der Homepage vom Weingut.

Verkost-Notiz:
Der Cabernet Sauvignon wurde im Barrique ausgebaut.
Die Farbe von diesem Cabernet Sauvignon ist ein helles Ziegelrot.
Die Nase bekommt zarte Weichsel und rote Beeren präsentiert.
Milde Säure am Gaumen. Trocken und weiches Tannin. Feine Röstung. Jugendlich und schlanker Körper. Mittel im Abgang. Trinkfreudig.
Bei der AWC Vienna 2011 wurde der Cabernet Sauvignon 2008 vom Weingut Taufratzhofer mit 85,9 Punkten und dem “Seal of Approval” ausgezeichnet.
(Bild: eigene Bilder)
Verkostung Rotwein – Weinbau Friedrich Taufratzhofer – Zweigelt 2009
Hersteller:
Weinbau & Sektkellerei Friedrich Taufratzhofer – www.taufratzhofer.at
Wein:
Zweigelt
Anbaugebiet: Thermenregion, Niederösterreich
Ort: Mödling
Land: Österreich
Jahrgang: 2009
Alkohol in Vol.: 14 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Restzucker: 4,2 g/l
Säure: 5,2 g/l
Rebsorte(n): Zweigelt
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 5,50 Euro
Den Wein gibt es ab Hof direkt beim Hersteller zu kaufen.
Verkost-Zeitpunkt: Februar 2012

Informationen über das Weingut:
Das Weingut Taufratzhofer ist ein Familienbetrieb und kann bereits auf eine lange Weinbautradition zurück blicken. Seit 1790 wird durch viele Generationen hindurch bereits Weinbau betrieben.
Die Düngung in den Weingärten erfolgt mittels Kompost. Es werden rund 5 ha Rebfläche bewirtschaftet.
Der Familie Taufratzhofer ist eine sorgfältige Kellertechnik wichtig und diese garantiert dann Weine, die sortentypisch sind.
Neben den verschiedenen Rotweinen und Weißweinen gibt es aber auch Traubenbrand, Liköre und Sekt.
Die Familie Taufratzhofer betreibt auch einen Heurigenbetrieb. Die Termine, wann ausgesteckt ist, findet man auf der Homepage vom Weingut.
Verkost-Notiz:
Der Zweigelt wird klassisch ausgebaut.
Im Glas präsentiert sich dieser Zweigelt mit einem dunklen Kirschrot. Er ist klar und zieht leichte Schlieren.
In der Nase finden wir Beerenobst und intensiv die Kirschen. Etwas Lebkuchen.
Am Gaumen präsentiert sich eine frische Säurestruktur, weiches Tannin. Harmonisch ausgewogen, fast jugendlich.
Ein zarter Körper und harmonisch im Abgang.
Bei der AWC Vienna 2011 wurde der Zweigelt 2009 vom Weingut Taufratzhofer mit 85,5 Punkten und dem “Seal of Approval” ausgezeichnet.
(Bild: 1 – eigenes Bild, 2 – Weinbau Taufratzhofer)
Brot und Wein – was passt wie zusammen? Welches Brot zu welchem Wein?
Brot und Wein haben in der Bibel und in jeder Messe in der Kirche eine besondere Bedeutung.
Ich will hier nun aber nicht über die Messfeier in der Kirche schreiben. Vielmehr ist es interessant, welches Brot zu welchem Wein passt.
Wenn man gutes Brot kauft, da kann man auch am Brot riechen und dieses schmecken. Sie werden große Unterschiede feststellen. Wenn das Brot nach gar nichts schmeckt, sollte man vielleicht mal den Bäcker wechseln.
Als Grundregel beim Wein mit Brot kann man schon sagen, dass die Geschmacksintensität von Wein und Brot soweit wie möglich ausgewogen sein sollten. Das heißt, dass das Brot nicht zu intensiv sein sollte und auch der Wein sollte beim Probieren nicht im Vordergrund stehen. Brot und Wein sollten gleichwertige Partner sein.
Speziell die Säure und Süße von Wein und Brot sollen ausbalanciert sein.
Welches Brot passt nun zu welchem Wein?
Trockene bis halbtrockene Weißweine
wie zum Beispiel: Weißburgunder, Silvaner
dazu passt zum Beispiel: Olivenciabatta, helles Weizenmehlbrot
Trockene, aromatische Weißweine
wie zum Beispiel: Müller Thurgau, Riesling
dazu passt zum Beispiel: halbweißes Brot mit Kräutern
Kräftige Weißweine
wie zum Beispiel: Chardonnay (Morillon), Grauburgunder, div. Lagenweine
dazu passt zum Beispiel: Dinkelbrot, Vollkornbrot, Walnussbrot
Trockene, fruchtige Rotweine
wie zum Beispiel: Merlot
dazu passt zum Beispiel: Sesambrot
Trockene, kräftige Rotweine
wie zum Beispiel im Holzfass ausgebaute Weine
dazu passt zum Beispiel: Roggenweckerl, Tomatenbrot
Süßweine
wie zum Beispiel: Gewürztraminer, Muskateller
dazu passt zum Beispiel: Feigenbrot, Hefezopf
Blaufränkisch (Blauer Limberger, Blauer Lemberger, Frankonia) – Rotwein
Blaufränkisch – Rotwein
Für den Blaufränkischen gibt es die folgenden Synonyme:
- Blauer Limberger
- Blauer Lemberger
- Frankonia
Der Blaufränkisch ist die dominierende Rotweinsorte im Burgenland. Speziell im Mittelburgenland stellt der Blaufränkisch die Leitsorte dar. Daher auch der Name: Blaufränkischland und die herkunftstypischen Mittelburgenland DAC – Weine.
Auf die Anbaufläche in ganz Österreich bezogen, ist der Blaufränkisch die zweit wichtigste Rotwein-Sorte. Die Anbaufläche des Blaufränkisch beträgt in Österreich über 3220 ha.
Die Rotweinsorte stellt keine allzu großen Ansprüche an den Standort. Bevorzugt aber tiefe und kalkhaltige Böden. Liebt warme, windgeschützte Lagen.

Die Blaufränkisch-Trauben sind groß, verästelt, und locker. Die Beeren sind klein und dickschalig. Die Beeren sind blauschwarz und reifen spät.
Die Farbe der Weine ist meist dunkelrot.
Blaufränkisch-Weine sind außergewöhnlich fruchtig und haben meist einen höheren Säuregehalt. Typisch sind Waldbeeren und Kirschfrucht.
Oftmals brauchen die großen Blaufränkisch-Weine eine gewisse Zeit, bis diese samtig und geschmeidig werden. In jungen Jahren sind diese oftmals ungestüm mit markanten Tanninen.
(Bild: eigenes Bild)
Verkostung Rotwein – Rotweingut Prickler – Cuvée Thermal 2006
Hersteller:
Rotweingut Prickler – www.prickler.at
Wein:
Cuvée Thermal 2006
Anbaugebiet: Mittelburgenland
Ort: Lutzmannsburg
Land: Österreich
Jahrgang: 2006
Alkohol in Vol.: 14 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Restzucker: 2,6 g/l
Säure: 6,2 g/l
Rebsorte(n): Cuvée aus Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 16,90 Euro
Verkost-Zeitpunkt: Dezember 2011

Informationen über das Weingut:
Das Motto der Familie Prickler lautet lt. Homepage: “Der Wein ist unsere große Leidenschaft.”. So geht die Qualität bei den Pricklers über alles. Wie der Name vom Weingut bereits erkennen läßt, ist das Rotweingut Prickler auf Rotwein spezialisiert. So gibt aus ausschließlich Rotweinsorten beim Weingut Prickler.
Verkost-Notiz:
Ein in Barriques ausgebauter Wein.
Ein schönes, dunkles Rubinrot präsentiert sich im Glas. In der Mitte noch dunkler.
Ganz klar und am Glas schöne Schlieren.
In der Nase sauber, ausgeprägt. Einladende dunkle Beeren. Brombeeren. Etwas Tabak.
Der Gaumen wird richtig verwöhnt. Kraftvolle, aber gut eingebettete Tannine. Komplex, füllig und kraftvoll. So präsentiert sich der Cuvée Thermal. Schöner, würziger Abgang.
Der Cuvée Thermal kann sicherlich noch einige Jahre gelagert werden. We will see. Einige Flaschen liegen noch im Weinkeller.
Der Cuvée Thermal 2006 wurde bei der Burgenländischen Landesprämierung mit Gold ausgezeichnet.
Im Falstaff gab es für den Jahrgang 89 Punkte.
(Bild: eigenes Bild)
Gewinner vom Krawattengewinnspiel stehen fest!
Die Gewinner von unserer Weihnachtsverlosung stehen fest!
Vielen Dank für die vielen, vielen Mails zu diesem Gewinnspiel. Heute wurden die Gewinner von einem Glücksengerl gezogen.
Folgend die Gewinner vom Weihnachtsgewinnspiel 2011:
Elfriede aus Kainbach
…. trinkt gerne Gelben Muskateller.
Markus aus Gunskirchen
…. trinkt gerne Beerenauslesen aus dem Burgenland.
Maria aus Purkersdorf
…. hat gerne ein Gläschen Grünen Veltliner
Sylvia aus Bayreuth
…. trinkt am liebsten Rotweine
Dieter aus Dornbirn
…. genießt gerne ein Glas Riesling Steinhagen vom Weingut Tanzer
Allen Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich!!
Die Gewinner sind bereits alle via Mail informiert worden und bekommen nach den Weihnachtsfeiertagen die Krawatten mit der Post zu gesendet. Die Packerl werde ich noch heute machen….
Nun wünsche ich noch allen:
Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Verkostung Rotwein – Weingut J. Heinrich – Maestro 2006
Hersteller:
Weingut J. Heinrich – www.weingut-heinrich.at
Wein:
Maestro
Anbaugebiet: Burgenland
Ort: Deutschkreutz
Land: Österreich
Jahrgang: 2006
Alkohol in Vol.: 13,5 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Restzucker: 0,9 g/l
Säure: 5,3 g/l
Rebsorte(n): Cuvée aus 50 % Blaufränkisch, 30 % Merlot, 20 % Cabernet Sauvignon
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 15,50 Euro
Verkost-Zeitpunkt: Dezember 2011
Informationen über das Weingut:
Das Weingut J. Heinrich liegt im Mittelburgenland in der Gemeinde Deutschkreutz. Die Familie betreibt seit 300 Jahren Weinbau. Die Rebfläche beträgt rund 40 Hektar. Seit rund zwei Jahren setzt das Weingut J. Heinrich ausschließlich auf Rotwein.
Ca. 80 % der Rebflächen sind mit Blaufränkisch bepflanzt. Weitere Rebsorten sind: Merlot, Cabernet Sauvignon, Zweigelt, Syrah, Nebbiolo, Pinot Noir.
Verkost-Notiz:
Der Maestro 2006 ist ein Cuvée aus Blaufränkisch, Merlot und Cabernet Sauvignon. Die Ernte erfolgte selektiv mit der Hand. Der Maestro ist 16 Monate im kleinen Barriquefaß gereift.
Im Glas präsentiert sich ein dunkles Rubingranat. In der Nase sind dunkle Beeren. Am Gaumen spürt man einerseits einen kräftigen Rotwein, auf der anderen Seite aber sehr angenehme, weiche Tannine.
Ein schöner, eleganter Abgang.
Cabernet Sauvignon (Petite Vidure) – Rotwein
Diese Rotweinsorte gilt heute als eine der besten und edelsten der Welt. Der Cabernet kann auch als Weltenbummler bezeichnet werden.
Der Cabernet Sauvignon ist eine Kreuzung aus Cabernet Franc und Sauvignon Blanc.
Der Cabernet Sauvignon ist bevorzugt in Bordeaux beheimatet. Jedoch ist der Cabernet Sauvignon mittlerweile weltweit verbreitet. Speziell auch in Kalifornien, Chile, Australien, Argentinien oder Italien. Um 1860 wurde die alte Bordeaux-Sorte von Robert Schlumberger nach Österreich gebracht.
Die Sorte stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Dadurch, dass diese Sorte eher spät reift, verlangt sie ein sehr mildes Klima.
Die Trauben sind klein bis mittelgroß und meist dichtbeerig. Die Beeren sind klein und haben eine dicke Schale und reifen spät. Die Farbe der Beeren ist blauschwarz.

Die Rotweine sind tief dunkel und haben ein kräftiges Sortenbukett nach Cassis. Der Jungwein ist oft rau, hart und verschlossen. Der Grund ist der hohe Gerbstoffgehalt. In weiterer Folge bekommt man tanninreiche Weine. Im Glas findet man einen Hauch von schwarzer Johannisbeere und eine schöne Würze. Wenn der Cabernet Sauvignon im Barrique ausgebaut wird, so findet man Ledertöne und Zigarrenkistenholz.
Mit zunehmendem Alter wird der Cabernet Sauvignon samtiger und harmonischer. Grundsätzlich hat der Cabernet Sauvignon eine gute Lagerfähigkeit. Der Cabernet Sauvignon eignet sich hervorragend für den Ausbau im kleinen Eichenfass.
Gerne wird der Cabernet Sauvignon vermählt. Soll heißen, dass er einen Cuvée-Partner in der Flasche hat. Zum Beispiel Merlot, aber auch Zweigelt oder Blaufränkisch.
Der Cabernet Sauvignon passt hervorragend zu kräftigem Fleisch wie zum Beispiel Lamm oder Rind.

(Bild: eigenes Bild)



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