Blaufränkisch (Blauer Limberger, Blauer Lemberger, Frankonia) – Rotwein
Blaufränkisch – Rotwein
Für den Blaufränkischen gibt es die folgenden Synonyme:
- Blauer Limberger
- Blauer Lemberger
- Frankonia
Der Blaufränkisch ist die dominierende Rotweinsorte im Burgenland. Speziell im Mittelburgenland stellt der Blaufränkisch die Leitsorte dar. Daher auch der Name: Blaufränkischland und die herkunftstypischen Mittelburgenland DAC – Weine.
Auf die Anbaufläche in ganz Österreich bezogen, ist der Blaufränkisch die zweit wichtigste Rotwein-Sorte. Die Anbaufläche des Blaufränkisch beträgt in Österreich über 3220 ha.
Die Rotweinsorte stellt keine allzu großen Ansprüche an den Standort. Bevorzugt aber tiefe und kalkhaltige Böden. Liebt warme, windgeschützte Lagen.

Die Blaufränkisch-Trauben sind groß, verästelt, und locker. Die Beeren sind klein und dickschalig. Die Beeren sind blauschwarz und reifen spät.
Die Farbe der Weine ist meist dunkelrot.
Blaufränkisch-Weine sind außergewöhnlich fruchtig und haben meist einen höheren Säuregehalt. Typisch sind Waldbeeren und Kirschfrucht.
Oftmals brauchen die großen Blaufränkisch-Weine eine gewisse Zeit, bis diese samtig und geschmeidig werden. In jungen Jahren sind diese oftmals ungestüm mit markanten Tanninen.
(Bild: eigenes Bild)
Wein im Garten im August ( Wein im Sommer)



Grauburgunder (Pinot Gris, Pinot Grigio, Ruländer, Grauer Burgunder) – Weißwein
Für den Grauburgunder gibt es die folgenden Synonyme: Pinot Gris, Pinot Grigio, Ruländer, Grauer Burgunder.
Der Ruländer gehört zur Burgunderfamilie und stammt aus Frankreich. Der Grauburgunder hat viele verschiedene Namen. Einen Namen hat der Grauburgunder von Johann Ruland. Dieser hat den Grauburgunder am Anfang des 18. Jahrhunderts “entdeckt” und für seine Verbreitung im deutschsprachigen Raum gesorgt.
Mönche des Zisterzienserordens dürften die Rebe nach Österreich gebracht haben.
Die Sorte stellt hohe Ansprüche an den Standort und da besonders an den Boden. Bevorzugt wird eine warme Hanglage. Die Traube ist klein bis mittel groß und dichtbeerig. Die Beeren sind klein und dunkelkupfrig gefärbt.
Grauburgunder sind meist volle, grünlich-gelbe Weine mit Goldreflexen und mit einer gewissen Restsüße. Aber auch trocken ausgebaut bietet der Grauburgunder eine hervorragende Basis für feinrassige Weine mit frischen und vollen Düften.
Oftmals bilden die Trauben viel Zucker und dadurch bekommen dann die Weine eine geschmeidige Würze mit angenehmer Würze. Dadurch eignen sich dann diese Weine auch für eine Lagerung.

In Österreich und Deutschland ist der Name Grauburgunder verbreitet. Aber auch unter dem Namen Ruländer findet man ihn. Im Elsass spricht man vom Pinot Gris und in Italien ist der Grauburgunder als Pinot Grigio vertreten.
Die Reifezeit ist früh bis mittel.
Üblicherweise ist der Grauburgunder ein passender Begleiter für kräftige, würzige Speisen. Etwaige Beeren- und Trockenbeeren-Auslesen sind da typische Aperitifweine.
(Bild: eigenes Bild)
Frühroter Veltliner – Weißwein-Rebsorte
Der Frührote Veltliner ist eine sehr alte Rebsorte und er dürfte vom Roten Veltliner und Sylvaner abstammen. Die Herkunft dürfte Österreich sein.
Der Frührote Veltliner wird normalerweise zu einem guten Tafelwein verarbeitet. Manchmal findet man den Frühroten Veltliner auch in einer Kabinetts- und Spätlesequalität.
Der Frührote Veltliner hat meist wenig Alkohol und eine milde Säure. Beim Frühroten Veltliner gibt es kein ausgeprägtes Sortenbukett.
Die Traube ist kurz und dicht. Die Beeren sind mittelgroß und rosarot. Der Frührote Veltliner ist früh reif.
Wein im Garten im April (Wein im Frühling)
Lange hat es gedauert und endlich ist er da: der Frühling.
Auch unsere beiden Weinreben im Garten freuen sich über die warmen Sonnenstrahlen und so sieht der Weinaustrieb bei uns im Garten aus.



Chardonnay (Morillon, Feinburgunder, Pinot Chardonnay) – Weißwein-Rebsorte
Für den Chardonnay gibt es die folgenden Synonyme:
-
Morillon
-
Feinburgunder
-
Pinot Chardonnay
Der Chardonnay ist eine international weit verbreitete Traube und die am häufigsten angebaute, weiße Rebsorte überhaupt.
Die Sorte stellt keine allzu großen Ansprüche an den Boden. Chardonnay reift vorzugsweise auf Kalkböden. Der Chardonnay benötigt aber gute Lagen. Die Traube ist mittel groß. Wenn die Beeren voll reif sind, sind diese gelb gefärbt. Die Beeren sind rundlich und haben ein sehr geringes Gewicht.
Der Chardonnay ist die wichtigste Weißweintraube im Burgund. Von dort kommt diese Sorte auch. Es kommen meist körperreiche, volle Weine hervor.
Bei einem klassisch ausgebauten Morillon dominiert die Frucht. Meist Apfel, etwas Quitte oder auch Exotik. Das alles kombiniert mit eleganter Würze. Oft findet man den Chardonnay auch im Holzfass ausgebaut. Dann findet man extraktreiche Noten mit Dörrobst oder Weißbrot.
In der Farbe schwankt der Chardonnay von zart hellgelb, über zitronengelb bis hin zu intensiv strohgelb. Je nachdem wie der Chardonnay ausgebaut wurde.
Grundsätzlich liefert diese Sorte elegante, fruchtige, volle und sehr körperreiche Weine mit kräftiger Säurenote. Dieser Weißwein eignet sich hervorragend für den Ausbau im Barriquefaß und ist auch lange lagerfähig.


In der Steiermark wird der Chardonnay auch gerne als Morillon bezeichnet.
Große Anbauflächen vom Chardonnay findet man in Frankreich, in Kalifornien, in Australien, Italien und auch Chile.
(Bild: eigenes Bild)
Rebsorten – die verschiedensten Rebsorten
Weltweit sind um die 10.000 unterschiedlicher Rebsorten bekannt.
Jedoch nur ein Bruchteil von diesen Rebsorten eignet sich auch für den Weinbau. Auch die verschiedensten Kreuzungen und Neuzüchtungen, aus denen dann neue Sorten entstanden sind, zählen dazu.
Die Gründe, warum in die Natur eingegriffen wird neue Rebsorten zu schaffen, ist leicht nachzuvollziehen:
- Ertragssteigerungen
- Sorten, die resistent gegen Frost sind
- Sorten, die resistent gegen Reblaus oder Pilzerkrankungen sind
- Sorten, die geringe Ansprüche an Boden und Klima stellen
- Etc.
Die Rebsorte ist nicht alleine entscheidend für einen Wein. Da wären mal der Jahrgang, der Witterungsverlauf, der Standort und natürlich das Können vom Winzer bzw. Kellermeister. Trotzdem hat jede Rebsorte ihren eigenen Charakter.
Wein im Garten im Dezember
Alles ist rund herum schön verschneit. So auch unser Garten, der sich tief verschneit präsentiert.
Wenn dazu auch noch die Sonne scheint, so ergibt das wunderschöne Winterfotos. Hier ein Winter-Schnee-Weinreben-Foto.

Da kann man sich schon so richtig auf Weihnachten freuen….
Wein im Garten im Oktober
Der Herbst zeigt sich derzeit von der schönsten Seite. Viel Sonne und kühle Nächte. Da können sich die Trauben noch hervorragend entwickeln.
Seht nur selbst. Viel haben wir heuer nicht, aber die wenigen sind bereits köstlich!



Wein im Garten im September
Im August konnte man schon sehr schön die Trauben auf den Bildern erkennen. Nun im September haben sich die Trauben weiter entwickelt und haben auch bereits die Farbe von Weiß auf Rot gewechselt.





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