Wein unser

Ich glaube an den Wein,
kommend von der Winzerei,
ruhend unter der Theke.

Von dannen er kommen wird
zu löschen unseren Durst.
Serviert von der Kellnerin,
niederrinnend in den Magen,
aufsteigend zum Gehirn,
Verwirrung stiftend
bis zum nächsten Morgen.

Wein Unser
dass Du bist im Glase,

gesegnet sei Dein Erfinder.

Mein Rausch komme,
mein Filmriss geschehe,
wie im Weindorf so auch in der Kneipe.

Und vergib uns unsere Schulden,
wie auch wir vergeben unseren Wirten.
Und führe uns nicht in die Milchbar,
sondern gib uns die Kraft zum Weitertrinken!

Denn Dein ist der Rausch
und die Weinseligkeit
in Ewigkeit.

PROST!

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