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Michael Malat – neuer Obmann der ÖTW

Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze der Österreichischen Traditionsweingüter übergibt Michael Moosbrugger die Position des Obmanns mit Jahresende. Sein Nachfolger will die von den ÖTW entwickelte Lagenklassifikation nun noch stärker in die Welt tragen. Sein Credo: internationale Sichtbarkeit, neue Formate und eine breiter getragene Verantwortung.

Es ist ein Generationswechsel mit ungewöhnlich langer gemeinsamer Vorgeschichte: Anfang 2027 übernimmt Michael Malat den Vorsitz der Österreichischen Traditionsweingüter (ÖTW) von Michael Moosbrugger. Malat begleitet die Entwicklung der Vereinigung seit rund 20 Jahren im Vorstand; sein Vater Gerald gehörte 1991 zu den Gründungsmitgliedern. Michael Moosbrugger hat die ÖTW seit 2007 von einer regionalen Bewegung zu einer nationalen Bedeutung entwickelt und war in dieser Zeit eine prägende Stimme für Herkunft im österreichischen Wein. Die Übergabe markiert deshalb nicht nur einen Wechsel an der Spitze, sondern bedeutet Kontinuität und weitere Entwicklung auf internationaler Ebene hinsichtlich Sichtbarkeit und Öffnung für neue Zielgruppen.

ÖTW

Michael Malat führt das 1722 gegründete Weingut Malat in Furth bei Göttweig seit 2008 in zehnter Generation. Als sein Vater 1991 die Österreichischen Traditionsweingüter mitbegründete, war Michael 13 Jahre alt. Seit rund zwei Jahrzehnten arbeitet er im Vorstand der ÖTW mit; seit März 2022 ist er Obmann der ÖTW-Region Donauraum. Er kennt damit sowohl die frühe Idee einer gemeinsamen Lagenklassifikation als auch die komplexe Organisation, die daraus geworden ist.

„Es geht nicht darum, die ÖTW neu zu erfinden. Es geht darum, ihre Idee und Werte mit neuer Energie weiterzutragen. Herkunft ist unser gemeinsamer Nenner und eine der stärksten Geschichten, die Österreich im internationalen Wein zu erzählen hat“, ist Michael Malat überzeugt.

 

(Foto: Copyright Manu Grafenauer)