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ROTWEIN – WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser

HERAK – eine neue Gin-Wein-Spirituose

Das Weingut Hagn hat zusammen mit WienGin eine neue Gin-Wein-Spirituose kreiert – HERAK!

Die Wiener Kesselbrüder haben sich mit ihren langjährigen Freunden, der Traditionswinzerfamilie Hagn aus dem Weinviertel zusammengetan und eine blutrote Spirituose geschaffen.

Die besten Reben der Familie Hagn werden in einem aufwändigen, mechanischen Verfahren mit einer neuen Gin Kreation der Kesselbrüder veredelt. In einem Mazerationsverfahren werden neben Wachholder, Lavendel, Holunder und Orangen, frische Ribiseln, vollreife Brombeeren und nur die besten Himbeeren verarbeitet.

Das ganze kling spannend und – wir haben es schon mehrmals verkostet – schmeckt auch so. Egal ob im Sommer am  Pool oder jetzt mit Blick in den Kachlofen. Eine tolle Spirituose.

Herak

 

Drei große Worte, die alles über die Hersteller, ihr Produkt, Ihre Lebens- und Geschäftseinstellung aussagen. Liebe – Glaube – Hoffnung leitet ihr Geschick, symbolisiert durch Herz, Anker und Kreuz!
Und diese Symbolik finden wir auch im Logo wieder.

Herak

Hersteller:

Weingut Hagn, WienGin

Wein:

Gin-Wein-Spirituose HERAK

Anbaugebiet: Weinviertel
Alkohol in Vol.: 22,5 %
Farbe: gefährliches rot
Rebsorte(n): Wein vom Weingut Hagn und Gin von WienGin
Preis: 21,99 Euro
Die Spirituose kann man direkt beim Hersteller kaufen.

Erhältlich ist die Spirituose HERAK in der Flasche zum Mixen. Dazu gibt es verschiedene Rezeptideen auf der Homepage unter www.herzankerkreuz.at . Oder den trinkfertigen Longdrink HERAK Achterlastig in der Dose.

 

Herak

 

Deutsche Weinjahrgang 2021

Schlanke Weine, viel Aroma – so lässt sich der Weinjahrgang 2021 in den deutschen Anbaugebieten komprimiert charakterisieren. Dabei war der “Wonnemonat” der Winzer in diesem Jahr nicht der Mai, sondern der September. Der sorgte mit viel Sonne und kühlen Nächten vielerorts für das versöhnliche Ende einer Saison, die sich deutlich von den drei Vorjahren abhob und viele an die Zeit vor dem Klimawandel erinnerte.

 

Hatten von 2018 bis 2020 Hitze und Trockenheit den Jahrgang geprägt und für eine frühe Lese gesorgt, so bremste nun Kühle das Wachstum, und häufiger Regen forderte viele Winzer außerordentlich, um den Falschen Mehltau im Griff zu behalten. Der September machte dann vieles wieder gut: Er förderte die Reife und sorgte für ansprechende Mostgewichte. So konnten Trauben gelesen werden, deren Qualität die Erzeuger zufriedenstellt und gute Weine verspricht – mit weniger Alkohol als in den Vorjahren, aber nicht weniger Aroma.

 

Weinjahrgang 2021 – regionale Unterschiede

Die Erntemenge rangiert in Deutschland nach der letzten Schätzung bundesweit mit 8.733.000 Hektoliter um drei Prozent über dem Vorjahreswert und nur leicht unter dem zehnjährigen Mittel. Allerdings gab es in den einzelnen Weinregionen große Unterschiede.

Ich habe mal die zwei größten deutschen Weinanbauanbaugebiete herausgenommen:

Rheinhessen (26 943 Hektar)

Dass die rheinhessischen Reben in diesem Jahr später austrieben als sonst, sehen die  Winzerinnen und Winzer im Nachhinein als Glücksfall an, denn so blieben die Triebe im  größten deutschen Anbaugebiet von den Nachtfrösten im April verschont. „Diese  Temperaturen hätten in den drei Jahren zuvor zu erheblichen Ausfällen geführt, weil da die  Reben im April schon alle ausgetrieben waren“, sagt Andreas Köhr vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd. Auch sonst hob sich das Weinbaujahr von den drei  heißen und trockenen Vorjahren ab, zum Beispiel wegen des von der Nässe verursachten  Pilzdrucks, der trotz Bekämpfung in einigen Ortschaften und Parzellen „deutliche Schäden“  anrichtete. Insgesamt sei Rheinhessen gut weggekommen, so Köhr. Auch der im Vergleich zu  den Vorjahren späte Lesestart Mitte September war eine glückliche Fügung, denn schöne  Septembertage trugen entscheidend dazu bei, dass man „einen sehr ansprechenden  Jahrgang“ ernten konnte. Das Reifen im Kühlen bringe fruchtige Weine hervor, die auch mit  moderatem Alkoholgehalt ein großes Aromenspektrum böten, so Köhr. Hinzu komme eine  frische Säure, „eines der Merkmale der deutschen Weißweine, und das kommt in diesem Jahr  wesentlich besser heraus als in den drei Jahren davor“. Etwa 2 590 000 Hektoliter Most  konnten eingebracht werden, ein Prozent mehr als 2020 und vier Prozent mehr als im zehn-Jahres-Schnitt.

Pfalz (23 721 Hektar)

In der Pfalz, dem zweitgrößten deutschen Weinbaugebiet, ist die Ernte in diesem Jahr  ebenfalls sehr unterschiedlich ausgefallen. „Bezüglich der Ertragsmenge war der Begriff des „neidischen Herbstes“ selten so zutreffend wie im Jahr 2021“, sagt der Weinbauexperte Jürgen Oberhofer vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz. Guten bis sehr guten Erträgen stünden vereinzelt Totalausfälle wegen Falschen Mehltaus gegenüber. Im Juni hatte sich wegen Hitze und Regens die Arbeit im Weinberg potenziert. „Wem es nicht gelang, hier systematisch vorzugehen, musste teils starke Ertragsausfälle in Kauf nehmen“, sagt der pfälzische Weinbaupräsident Reinhold Hörner. Ab August normalisierte sich das Wetter, und es gab einen „sehr positiven Ernteverlauf“. Die geschätzte Mostmenge beträgt 2 230 000  Hektoliter, drei Prozent weniger als 2020 und ein Prozent mehr als im zehnjährigen Schnitt. Man könne sich auf „tolle Weine“ freuen, so der 1. Pfalzwein-Vorsitzende Boris Kranz. Für ihn sind „häufig niedrige Alkoholwerte, eine gut eingebundene Säurestruktur und jetzt schon prägnante Frucht-Primäraromen“ charakteristisch für den Jahrgang, der frische, lebendige, leichte Weine erwarten ließe. „Gewinner-Rebsorte des Jahrgangs“ ist laut Oberhofer der Riesling. Die pfälzische Hauptrebsorte habe in Deutschlands größtem Rieslinganbaugebiet am meisten profitiert – „vor allem wegen klimatischer Verhältnisse, wie wir sie noch vor dem Klimawandel hatten“.

 

 

 

Suvad Zlatic schreibt Sommelier-Geschichte

Das Jahr 2021 geht in die Annalen der heimischen Sommelerie ein. Mit dem aus Landeck in Tirol kommenden Suvad (Suwi) Zlatic schafft erstmals ein Österreicher den Sprung auf das Podest bei der europäisch-afrikanischen Sommeliermeisterschaft und kann sich über einen exzellenten dritten Platz freuen. Der Titel „Bester Sommelier Europas und Afrikas 2021“ geht an Salvatore Castano aus Italien, Platz zwei an Nina Jensen aus Dänemark.

Nach vier Tagen anspruchsvoller theoretischer und praktischer Prüfungen verlautbarte die Jury die Reihung der besten zehn Kandidatinnen und Kandidaten – und damit die Namen der drei Finalisten, die unmittelbar danach zur Performance auf die Bühne geholt wurden. Unter ihnen Suwi Zlatic, der sich schließlich den dritten Platz dieser Sommeliermeisterschaft sicherte.

Suvad Zlatic

 

Für die Prüfungen beim Finale wurden verschiedene Restaurantsituationen gebaut und mit hochkarätigen Gästen – ehemaligen Gewinnern internationaler Sommelierwettbewerbe – besetzt. Gefordert wurde etwa das Kreieren und Servieren eines Cocktails für drei Personen, der auf einer Barkarte angeführt war, wobei man mit den vorhandenen Zutaten zurechtkommen musste und die dafür nötige Flasche Champagner nicht sofort sichtbar war. Weiters galt es für sechs Personen ein Rotweinservice zu machen und dabei aus den vorbereiteten Weinen den passenden zu einem Fischgericht auszusuchen. Ebenso waren fünf verschiedene Weine blind zu erkennen, sie nach Süßegrad zu ordnen und im Anschluss mit Vieren davon die perfekte Speisenfolge zu kreieren. Die nächste Blindverkostung bestand aus drei Getränken – drei verschiedene Varianten von Chartreuse. Hier konnte Suwi Zlatic seine Verkostungsfähigkeit mit exakter Treffsicherheit veranschaulichen – dies auch bei einem blind gereichten Rotwein, bei dem er Sorte (Nebbiolo) und Herkunft (Piemont) erkannte. Bei all den kniffligen und durchaus mit Fallen gespickten Herausforderungen ging es längst nicht nur um Wissen und Geschick, sondern auch um Persönlichkeit, weshalb die Fragestellung: „Möchte ich von so einem Sommelier in einem Restaurant bedient werden?“, durchaus die entscheidende sein konnte.

 

 

(Foto: Christine Miess )

 

Eine Weinreise nach Portugal – Part1

Portugal und Wein. Wenn man an Wein aus Portugal denkt, so fällt zuerst mal Portwein ein. Aber es lohnt sich schon mal genauer hinzusehen. Portugal hat bzgl. Wein einiges mehr zu bieten. Das Land am Atlantik hat eine große Fülle an Rebsorten. Und so gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Weinstilen. Portugal hat eine Rebfläche von rund 240.000 Hektar, welche sich über das ganze Land verteilt. Die Jahresproduktion beträgt zwischen 600 und 700 Millionen Liter Wein.

Das alles sind Gründe, warum Portugal für alle Weintrinker interessant ist, die mal etwas experimentieren wollen. Und auf so ein Experiment haben wir uns eingelassen und einige Weine aus Portugal verkostet. Heute mal der erste Part dieser Verkostung. Wir haben zwei Weißweine und zwei Rotweine aus Portugal verkostet.

 

Portugal

 

Zuerst mal die beiden Weißweine aus Portugal.

Hersteller:

Quinta Pousada de Fora

Wein:

Quinta Pousada de Fora Loureiro 2019

Anbaugebiet: Vinho Verde
Land: Portugal
Jahrgang: 2019
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Rebsorte(n): Loureiro
Füllmenge: 0,75 Liter
Verkost-Zeitpunkt: November 2021

Verkost-Notiz:
Helles Gelb. In der Nase orten wir etwas Orangen. Leicht und milde Säure. Erneut etwas Orangen. Eventuell Steinobst. Wenig im Abgang.

 

Portugal

 

Hersteller:

Quinta do Regainho

Wein:

Moinho Velho 2020

Anbaugebiet: Vinho Verde
Land: Portugal
Jahrgang: 2020
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Rebsorte(n): Loureiro und Trajadura
Füllmenge: 0,75 Liter
Verkost-Zeitpunkt: November 2021

Verkost-Notiz:
Schönes, helles Gelb im Glas. Die Nase berichtet uns von Zitrus. Am Gaumen bekommen wir eine dezente Säure, etwas grasig, Zitrus; ganz leichtes Pfefferl. Ein leichter Sommerwein, der sehr kalt getrunken werden will.

 

 

Und nun kommen wir noch zu zwei Rotweinen aus Portugal.

Portugal

Hersteller:

Barão de Vilar

Wein:

Zom Reserve 2017

Anbaugebiet: Douro
Land: Portugal
Jahrgang: 2017
Alkohol in Vol.: 13 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Rebsorte(n): Touriga Nacional und Touriga Franca
Füllmenge: 0,75 Liter
Verkost-Zeitpunkt: November 2021

Verkost-Notiz:
Vorausgeschickt sei bei diesem Wein, dass rund 40 % in neuen, französischen Eichenfässern für 18 Monate ausgebaut wurden.
Zuerst blicken wir in das Glas: ein kräftiges, schönes, dunkles Rot. Teils schon etwas ins Schwarze gehend. Die Nase freut sich über kräftige Kirschen. Und zu guter Letzt vermeldet der Gaumen erneut Kirschen, Zimt, dezente Holznoten, etwas Bitterschokolade. Samtige Tannine. Sehr harmonisch. Elegant.
Mit diesem Wein hatten wir unsere Freude!

 

Portugal

Hersteller:

Elite Vinhos

Wein:

Herdade de Ceuta Reserve 2018

Anbaugebiet: Alentejo
Land: Portugal
Jahrgang: 2018
Alkohol in Vol.: 14 %
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Rebsorte(n): Alicante Bouschet, Syrah
Füllmenge: 0,75 Liter
Verkost-Zeitpunkt: November 2021

Verkost-Notiz:
Dieser Wein war für 12 Monate in französischen Eichenfässern.
Ein dunkles, kräftiges Rot. Die Nase funkt: dunkle Beeren, Dörrobst.
Der Gaumen meldet: rund, harmonisch, dunkle Beeren, Schokolade, vollmundig, schöne Tannine; schöner Abgang und lange am Gaumen haftend. Auch hiermit kommt der Genuß nicht zu kurz.

 

 

Wie man sieht – so eine kurze Reise nach Portugal ist schon ganz nett und als Weinliebhaber kann man wunderbare Tröpferl entdecken.

Tja, da bleibt noch die Frage zu klären: Wie kann ich in Österreich oder Deutschland Weine aus Portugal kaufen? Zum Beispiel bei Portugal Vineyards .
Wie ich gerade online gesehen habe, gibt es da aktuell diverse Weine vergünstigt. Somit – ein Blick lohnt sich! Und vielleicht will man sich noch rechtzeitig zu Wei(h)nachten mit einem Wein aus Portugal eindecken.

 

Fortsetzung über Weine aus Portugal folgt…..

 

 

ProWine Shanghai 2021 geht zu Ende

Ja, es gibt sie doch noch –  die Weinmessen. Aber leider sehr weit weg von uns ….

Die auf dem chinesischen Festland führende Wein- und Spirituosenmesse ProWine Shanghai 2021 ging am 11. November 2021 erfolgreich zu Ende.

Dank strenger Sicherheitsverfahren sowie Hygiene- und Schutzvorschriften konnten in diesem Jahr insgesamt über 450 Aussteller aus 18 Ländern und Regionen an der ProWine Shanghai teilnehmen. Boutique-Weingüter wie Premium-Weinproduzenten aus aller Welt waren auf der Messe vertreten, um Kontakte mit lokalen Importeuren, Vertriebsunternehmen und Fachpublikum zu schließen. Insgesamt kamen 15.058 Fachbesucher zu der 3-tätigen Veranstaltung.

Neben Ausstellern aus Übersee waren auch zahlreiche chinesische Produzenten auf der ProWine Shanghai vertreten, darunter zum Beispiel Yinchuan Helan Mountain Eastern Foothills Wine, Up Chinese Wine, COFCO Great Wall oder die China Wine Union. Die Region Yinchuan Helan Mountain Eastern Foothills vergrößerte ihre Ausstellungsfläche um 50 Prozent mit 24 Weingütern gegenüber 16 im Jahr 2020.

 

Die ProWine Mumbai schließt sich unmittelbar an die ProWine Shanghai vom 17. – 18. November 2021 an, gefolgt vom „Original“ – der ProWein in Düsseldorf vom 27. – 29. März 2022.
Die ursprünglich für Mai 2022 geplante ProWine Singapore wird auf den 5. – 8. September 2022 verschoben

 

 

AWC Vienna 2021 – die Trophies

Die AWC Vienna 2021 hat heuer wieder alle Erwartungen übertroffen. Um fast 1300 Weine wurden dieses Jahr mehr eingereicht. Und noch mehr Produzenten aus noch mehr Ländern.

 

Die Zahlen für die AWC Vienna 2021:

  • 12525 Weine
  • von 1641 Wein-Produzenten
  • aus 44 Ländern aller Kontinente.

Die AWC Vienna ist die größte, offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt. In einer Blindverkostung mit strengen Verkostungsrichtlinien werden die Gewinner von mehr als 400 geprüften Verkostern ermittelt. Bewertet wird nach dem internationalen 100 Punkte Schema.

AWC Vienna Logo

Die AWC Vienna Sieger 2021 – AWC Vienna Trophies 2021:

Was fällt bei der Siegerliste auf? Deutschland – sehr gut vertreten. Und aus Österreich: das Weingut Gager  aus Deutschkreutz- zweimal Trophy-Sieger! Gratulation!

 

  • Chardonnay bis 12,9 vol% Alk.
    2020 Gimmeldinger Mandelgarten Chardonnay trocken,
    Weingut Erich Ferckel, Deutschland
  • Chardonnay ab 13,0 vol% Alk
    Chardonnay trocken, 2020
    Cisterzienser Weingut, Deutschland
  • Weiß- & Grauburgunder bis 12,9 vol% Alk.
    Weisser Burgunder Wonsheim trocken, 2020
    Weingut Emrich, Deutschland
  • Weiß- & Grauburgunder ab 13,0 vol% Alk.
    Grauer Burgunder Steinbuck Réserve QbA trocken, 2018
    Winzergenossenschaft Bischoffingen – Endingen am Kaiserstuhl eG., Deutschland
  • Sauvignon Blanc bis 12,9 vol% Alk.
    Sauvignon Blanc Schäfer trocken, 2020
    Weingut Schäfer GbR, Deutschland
  • Sauvignon Blanc ab 13 vol% Alk.
    Sauvignon Blanc Beste Lagen Gutenberger Felseneck, 2020
    Weingut Genheimer Kiltz, Deutschland
  • Riesling bis 12,9 vol% Alk.
    Franconia 2019 Riesling, 2019
    DIVINO Nordheim Thüngersheim eG, Deutschland
  • Riesling ab 13 vol% Alk.
    Oppenheimer Herrenberg Riesling trocken, 2019
    Weingut Manz, Deutschland
  • Grüner Veltliner bis 12,9 vol% Alk.
    Weinviertel DAC Ried Mitterberg, 2020
    HEINZL-GETTINGER, Österreich
  • Grüner Veltliner ab 13 vol% Alk.
    Grüner Veltliner Ried Brunnthal 1 ÖTW, 2019
    Weinhof Waldschütz, Österreich
  • Sortenvielfalt u. Cuvée bis 12,9 vol% Alk.
    Alt Steirischer Mischsatz, 2020
    Weingut Koller, Österreich
  • Sortenvielfalt u. Cuvée bis 13 vol% Alk.
    2020 Fellbacher Weingärtner Justinus K. S trocken
    Fellbacher Weingärtner eG, Deutschland
  • Muskateller, Muskat-Ottonel, Morio-Muskat
    Muskateller, 2020
    Bioweingut Staringer, Österreich
  • Welschriesling
    Welschriesling Ried Kirchenberg, 2020
    Weingut Küssler, Österreich
  • Silvaner
    Escherndorf am Lumpen Silvaner trocken GG, 2019
    Weingut Horst Sauer, Deutschland
  • Traminer, Gewürztraminer
    Gelber Traminer Naked, 2019
    Weingut Sonnenhügel, Österreich
  • Reserve Weißwein
    Riesling Ried Steinhaus Reserve, 2017
    Weingut am Berg – Michael Gruber, Österreich
  • Rosé (Rosé, Blanc de Noir, Schilcher)
    “Mai” Haupt Rosé, 2020
    Weinhandel Négociant Haupt, Deutschland
  • Cuvée rot
    Cablot, 2019
    Weingut Gager, Österreich
  • Cabernet Sauvignon
    Belo Brdo Cabernet Sauvignon Limited Edition, 2018
    Belo Brdo, Serbien
  • Pinot Noir
    BIG G Pinot Noir Thüngersheim Johannisberg, 2018
    Geiger & Söhne, Deutschland
  • Merlot
    Harterberg Merlot, 2017
    Weingut Aumann, Österreich
  • Shiraz (Syrah)
    McLaren Vale III Associates Giant Squid Ink Shiraz, 2019
    McLaren Vale III Associates, Australien
  • St. Laurent
    Schäfer ́s BARRIQUE SAINT LAURENT, QbA, 2018
    Weingut Schäfer, Inh. Frank Schäfer, Deutschland
  • Blaufränkisch
    Ried Mitterberg Reserve Mittelburgenland DAC, 2019
    Weingut Gager, Österreich
  • Zweigelt
    ZWEIGELT Reserve, 2019
    IBY Rotweingut, Österreich
  • Sangiovese
    LA MADONNINA GRAN SELEZIONE, Chianti Classico DOCG, 2017
    Casa Vinicola Triacca, Italien
  • Tempranillo
    PINNA FIDELIS ROBLE ESPAÑOL, 2019
    Pinna Fidelis, Spanien
  • Sortenvielfalt rot
    Reserve White Label Old Bush Vine Grenache, 2019
    Pirramimma, Australien
  • Reserve Rotwein
    Praittenbrunn, 2015
    Gayer & Scheiblhofer GesnbR, Österreich
  • Spätlese
    Durbacher Plauelrain VDP.1.LAGE Scheurebe Auslese, 2019
    Weingut Andreas Laible, Deutschland
  • Beerenauslese
    Muskat Ottonel Schilfwein, 2019
    Weingut Tschida Angerhof, Österreich
  • Trockenbeerenauslese
    2018er Rheinhessen Silvaner Trockenbeerenauslese
    Weingut Ernst Bretz, Deutschland
  • Eiswein
    2020 Fellbacher Goldberg Riesling Eiswein
    Fellbacher Weingärtner eG, Deutschland
  • Reserve Prädikatswein Jahrgang 2016 u. älter
    Cuvée Klaus TBA, 2017
    Weingut Steindorfer, Österreich
  • Gespritete Weine
    Lillypilly Fiumara 7 Angelo Blend
    Lillypilly Estate Wines, Australien
  • Champagner, Schaumwein u. Perlwein
    CHAMPAGNE ESTERLIN CLEO BLANC DE BLANCS, 2010
    CVM Champagne ESTERLIN, Frankreich
  • Alternative Wines, Natural Wines, Orange Wines
    Muscaris Königslilie, 2018
    Weingut ADAM-LIELEG, Österreich

 

Weiters gab es noch Special Trophies 2021und Awards 2021. Die Details sind bei AWC online zu finden.

 

AWC Online

Die neue Version der AWC Online Web App 2021/22 steht nun auch zur Verfügung. Mit der neuen Web App hat man Zugriff auf alle Bewertungsergebnisse der Weine inklusive Informationen über die Weingüter. Das bedeutet: Bewertungen von über 12.000 Weinen und Informationen zu über 1600 Winzerinnen und Winzer. Die Web-App ist kostenlos online verfügbar unter: https://www.awc-vienna.at/

 

Aber was ich sehr schade finde – das Highlight der ganzen AWC Vienna findet auch heuer wieder nicht statt: Die Gala-Nacht des Weines im Wiener Rathaus. Hoffen wir auf nächstes Jahr!

 

 

Junker 2021 – der steirische Jungwein

Der neue Weinjahrgang 2021 ist abgefüllt und verfügbar. Speziell die Steiermark liefert uns da immer wieder eine Besonderheit:

den steirischen Junker.

Original und doppelt geprüft.

Wir dürfen uns freuen. Seit Montag, 25. Oktober 2021 ist der Junker wieder beim steirischen Winzer oder im Handel zu kaufen.

Junker

 

Den Junker erkennt man an seinem Junker-Zeichen mit dem typischen Steirerhut und Gamsbart. Jeder Junker-Weinbauer komponiert seinen eigenen Junker mit seinen Rebsorten. So bekommen wir auch für jeden Junker einen individuellen Geschmack.

Aber wichtig: Der Junker muss sich an Regeln halten!

  • Max. 12 % Vol. Alkohol
  • Höchstens 3 g/l Restzucker – trocken

Jeder, der gerne den Junker aus der Steiermark trinkt, weiß, dass der Junker erst am Mittwoch vor Martini zum ersten Mal ausgeschenkt werden darf. Jedoch gab es bereits in den letzten Jahren entsprechende Ausnahmen. So auch für den neuen Junker-Jahrgang 2021. Der Junker darf bereits ab den 25. Oktober in den Verkauf.

 

Junker verkosten vom Weingut Schwarzl

Den frischen Junker aus der Südsteiermark vom Weingut Schwarzl durften wir bereits verkosten.

Anbaugebiet: Südsteiermark, Österreich
Ort: Ratsch an der Weinstraße
Jahrgang: 2021
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Rebsorten: 70 % Müller Thurgau, 15 % Muskateller, 15 % Sauvignon Blanc
Füllmenge: 0,75 Liter
Verschluss: Schrauber
Preis: 6,40 Euro/Flasche
Den Wein bekommt man direkt beim Hersteller, ab Hof. Wer einen Junker kaufen möchte, sollte sich aber beeilen. Die guten Tröpferl sind bekanntlich schnell leergetrunken.
Verkost-Zeitpunkt: 26. Oktober 2021

 

Junker

Verkost-Notiz:

Helles Gelb im Glas. Mit ganz leichtem Grün-Schimmer. Blitzblank. Transparent
Bereichs in der Nase sehr fruchtig. Zitrusfrucht. Muskat.

Schöne Frucht am Gaumen. Frisch. Leicht. Erneut Ziturs. Südfrüchte. Angenehme Säure.

Der neue Junker macht einfach Spaß! Schöner Trinkfluß. Trinkanimierend.

Ein toller Vorbote zum neuen Weinjahrgang 2021. Wir dürfen uns auf den neuen Jahrgang freuen!

 

 

Der Junker kommt….

 

 

 

österreichischer Weinexport steigt stark

Von Jänner bis Juni 2021 kletterte der österreichische Wein-Exportwert auf über 111 Mio. Euro, ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich dafür sind satte Zuwächse in allen Hauptexportmärkten und die Wiedereröffnung der weltweiten Gastronomie.

Wie die Weinexport-Zahlen der Statistik Austria zum ersten Halbjahr 2021 zeigen, werden Österreichs Weine international stark nachgefragt: Einer kräftigen Steigerung von 9,8 % bei der Menge steht ein noch größerer Zuwachs von 25,5 % beim Wert gegenüber. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass auch im ersten Halbjahr 2020 die Weinexporte trotz Corona recht stabil verlaufen waren. Der Halbjahreswert von über 111 Mio. Euro ist auch ein guter Schritt in Richtung eines Jahresexports von 200 Mio. Euro – ein Wert, den sich die ÖWM als mittelfristiges Ziel gesetzt hat.

 

Weinexport

 

Wein-Hauptexportmärkte

Für den großen Wert-Zuwachs sorgten Steigerungen in allen wichtigen Exportländern: Der preissensible Markt Deutschland legte um beachtliche 15 % zu, die Schweiz um 21 %, die USA sogar um 33 %. Die skandinavischen Länder, die bereits 2020 stark gestiegen waren, zeigen mit einem Plus von 14 % weiter nach oben, Belgien und die Niederlande konnten in Summe um 37 % zulegen. Besonders erfreulich ist auch der Zuwachs von 52 % im Vereinigten Königreich trotz EU-Austritts. Sehr positive Umsatz-Entwicklungen zeigten zudem Kanada (+111 %) und die asiatischen Märkte: Japan legte um 52 % zu, China sogar um 247 %.

Weinexport

 

 

 

(Grafiken: ÖWM u. Statistik Austria)

Österreichische Sektgala 2021

Nach einem Jahr Pause ist die Österreichische Sektgala wieder zurück: Rund 30 der besten österreichischen Sekthersteller freuen sich darauf, am 19. Oktober 2021 ihre feinen prickelnden Schätze persönlich in der HOFBURG Vienna zu präsentieren.

Endlich wieder verkosten!

Ein Lichtblick gleichermaßen für die Sekthersteller wie für die Sektliebhaber. In der Wiener Hofburg wird auf großzügiges Raumangebot gesetzt, um den Besuchern der Österreichischen Sektgala bestmöglichen Komfort und Sicherheit zu bieten. Allen voran gilt es, die aktuelle Kollektion der Sekthersteller kennenzulernen und neue Trends zu erkunden – so steigt Rosé-Sekt weiter auf der Beliebtheitsskala und hat längst auch das Interesse der Puristen geweckt. Bei Letzteren stehen zudem Produkte ohne Dosage (Brut Nature) hoch im Kurs. Ebenso können Spezialitäten wie Blanc de Noirs, Jahrgangssekt und Lagensekt auf ihre Fangemeinde zählen.

Sektgala

 

Frisch oder elegant?

Bei all der Vielfalt bietet die österreichische Sektpyramide mit den drei Kategorien öterreichischer Sekt g.U. Klassik, Reserve und Große Reserve Struktur und Orientierung.

Klassik steht für unkompliziertes Trinkvergnügen und ein auf Frucht und Frische ausgerichtetes Geschmacksbild.

nter Reserve kann man sich ergänzend zur Frucht auch Noten von Biskuit, Hefe oder nussige Anklänge erwarten, das Mousseux ist entsprechend feinperlig.

Eine Große Reserve stellt den Anspruch, sich mit den besten Schaumweinen der Welt zu messen, mit animierenden Fruchtaromen, hefigen bis zart röstigen Noten, elegantem, vielschichtigem Körper, stimmiger Säure sowie harmonisch integriertem Mousseux.

Ergänzend zum prickelnden Angebot erhält das Thema „Sekt als Speisenbegleiter“ einen besonderen Fokus auf der Österreichischen Sektgala 2021 und darüber hinaus wird das Geheimnis rund um Coravin Sparkling™ gelüftet.

Die österreichische Sektgala 2021 findet am Dienstag, 19. Oktober 2021 in der Wiener Hofburg statt.
14:30 bis 16:00 Uhr Presse & Fachbesucher
16:00 bis 20:00 Uhr interessierte Öffentlichkeit
Eintritt: € 25,- pro Person; für akkreditierte Fachbesucher: € 19,- pro Person

 

Und der 22. Oktober ist der offizielle Tag des österreichischen Sekts!

 

 

73. Deutschen Weinkönigin aus Baden

Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Sina Erdrich und kommt aus Baden. In einem spannenden, zweistündigen Finale setzte sich die 24-Jährige gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch. Als Deutsche Weinprinzessinnen stehen ihr Saskia Teucke aus der Pfalz und Linda Trarbach von der Ahr zur Seite.

Als die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), Monika Reule, die Entscheidung der rund 70-köpfigen Fachjury im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße verkündete, war Sina Erdrich die Überraschung deutlich anzusehen. Freudestrahlend und sichtlich bewegt nahmen sie und die beiden neugewählten Weinprinzessinnen unter lautstarkem Applaus des etwa 400-köpfigen Publikums die Kronen von ihren Vorgängerinnen entgegen.„Ich bin völlig überwältigt, es war wie eine emotionale Achterbahnfahrt”, sagte die frisch gekrönte Weinkönigin.

Sina Erdrich wird als 73. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang für die heimischen Weine und deren Erzeuger im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) auf rund 200 Terminen im Inland und auf internationalen Bühnen unterwegs sein – soweit es das Infektionsgeschehen zulässt.

 

Deutschen Weinkönigin aus Baden

Wahl der deutschen Weinkönigin, Finale, 24.09.2021, Saalbau in Neustadt/W.Linda Trarbach (Ahr), Sina Erdrich (Baden), Saskia Teucke (Pfalz),

 

Der vorläufige Höhepunkt der Wahl-Gala war gegen 22 Uhr erreicht, als die Jury nach der Zwischenabstimmung aus den sechs Finalistinnen die drei Kandidatinnen für das neue Majestäten-Trios auswählte.

Entsprechend spannungsgeladen war die Stimmung auf der Bühne und im Saal bei den letzten beiden alles entscheidenden Aufgaben. Nach der Beantwortung von drei schwierigen Fragen sollten die drei Bewerberinnen abschließend die Jury mit einer kurzen Rede zum Thema „My Challenge“ von sich überzeugen. Darin berichteten sie sehr emotional und persönlich, welche Situationen für sie in ihrem Leben zu den größten Herausforderungen zählen und wie sie diese meistern.

Sina Erdrich, die auch schon bei den Aufgaben zuvor mit ihrer souveränen Bühnenpräsenz gepunktet hatte, überzeugte hier mit Eloquenz und Natürlichkeit und qualifizierte sich so für das Amt der 73. Deutschen Weinkönigin.

 

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