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Wein lagern

Wein trinken und Korken bleibt in der Flasche – offenen Wein lagern

Vor einigen Tagen bin ich über eine Neuigkeit gestossen: Coravin.

Coravin ist ein neues System, um aus Weinflaschen mit Naturkorken den Wein zu bekommen, ohne den Korken zu ziehen. Ja, korrekt, der Kork bleibt in der Flasche. Und die Flasche wird auch nicht zerbrochen.

Normalerweise öffnet man die Weinflasche, indem man den Kork zieht. Zusammen mit der Luft beginnt der Wein zu oxidieren. Mit dem Coravin-System bleibt der Kork in der Flasche. Mit dem Coravin-Wine-Access-System wird eine dünne Hohlnadel durch denn Kork gestochen. Dadurch kann die gewünschte Weinmenge entnommen werden. Der Rest der Flasche wird mit Argon-Gas versiegelt. Die Nadel kann wieder aus den Korken gezogen werden und der Kork dichtet selbst wieder ab.

Durch dieses System soll eine angebrochene Weinflasche auch noch nach einem Jahr so schmecken, als ob der Wein frisch geöffnet wurde. Sommeliers und Weinkenner sollen das System getestet und für gut befunden haben.

Coravin ist zu einem Preis von 299,- US-Dollar zu kaufen.

Zu diesem Preis kann man sich schon einige gute Flaschen Wein kaufen. Und Wein trinkt man selten alleine. Daher bevorzuge ich auch in Zukunft das klassische System mit dem Korkenzieher. Davon abgesehen setzt sich immer mehr der Schrauber bei den Weinen durch. Und im Kühlschrank hält eine Flasche Wein auch schon mal einen oder zwei Tage.

Wie Coravin aussieht und funktioniert sieht man im folgenden Video:

 

 

Weinverschlüsse – Kork, Drehverschluss, Glasverschluss – ein Vergleich

Mittlerweile gibt es mehrere verschiedene Verschlüsse für eine Weinflasche. Da wären zum Beispiel der klassische Kork oder der Drehverschluss aus Metall bzw. Aluminium oder der Glasstopel. Und genau diese Verschlüsse werden unter den Weinliebhabern vielfach diskutiert.
Jeder Weintrinker hat meist so seinen Favoriten. Eigentlich geht es beim Verschluss darum, dass die Flasche gut verschlossen ist und das der Wein haltbar und lagerbar ist.

 

Welcher Verschluss ist für den Wein nun besser?

Naturkork

Der Naturkork wird aus der Rinde von Korkeichen hergestellt. Die Naturkorken werden heraus gestanzt. Die Korken haben feine Poren und dadurch kann der Wein atmen. Bei vielen Weintrinkern gehört ein Naturkork einfach dazu. Ohne geht es nicht. Der Plopp beim Öffnen der Weinflasche gehört dazu.
Der große Nachteil beim Naturkork ist jedoch, dass Trichloranisol entstehen kann. Dieser chemische Stoff ist frü den muffigen, modrigen Geruch bzw. Geschmack verantwortlich. Kurz: der Wein korkt.

Kork

 

Plastikkorken

Die sind vor ca. 10 Jahren ungefähr aufgetaucht und mittlerweile schon wieder verschwunden.

 

Drehverschluss

Der Drehverschluss wird aus Metall oder Aluminium-Legierungen hergestellt. Grundsätzlich ist diese Art von Weinverschluss ideal für den Wein. Absolut dicht. Ist unkompliziert. Die Weinflasche kann wieder problemlos verschlossen werden. Der Drehverschluss ist in der Herstellung günstig.
Jedoch gefällt vielen Weintrinkern diese Art von Verschluss nicht. Die Ästhetik spielt beim Weintrinken auch eine große Rolle. Viele Weinliebhaber läuft es kalt über den Rücken, wenn ein edler, guter Wein durch Aufschrauben des Drehverschlusses geöffnet wird. Wenig Stilvoll. Kein Plopp. Sondern nur ein Knack.

Schraubverschluss

 

Glasverschluss

Eine weitere Möglichkeit für das verschließen der Weinflasche ist ein Glasverschluss. Dies ist ein Glasstopel mit einem Kunststoffring zum Abdichten. Dieser Weinverschluss ist elegant. Beeinflusst nicht den Weingeschmack und die Flasche kann wieder problemlos verschlossen werden. Teilweise ist jedoch das Öffnen von Weinflaschen mit Glasverschluss nicht ganz einfach. Speziell wenn eine Weinflasche wieder verschlossen wurde, ist ein erhöhter Kraftaufwand zum Öffnen notwendig.
Ein Nachteil vom Glasverschluss ist der Preis.

 

Glasverschluss

 

 

 

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