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Weinverkostung – Teil 6: Weinbewertungssystem

Es gibt verschiedene Bewertungssysteme, wie der Wein beurteilt wird.
Sehr beliebt ist entweder das sogenannte 20-Punkte-System oder das 100-Punkte-System.

20-Punkte-System:

Das 20-Punkte-System wird meist in Österreich verwendet.

ab 12 Punkte: gut.

ab 15 Punkte: sehr gut

ab 16 Punkte: ausgezeichnet

ab 18 Punkte: hier spricht man dann von Spitzenqualität.

 

100-Punkte-System:

Bei internationalen Wein-Bewertungen ist das 100-Punkte-System üblich. Vor allem Robert Parker verwendet dieses Punkte-System. Aber auch in Österreich wird nach diesem System bewertet – zum Beispiel der Weinguide Falstaff verwendet dieses System.

Die 100 Punkte setzen sich wie folgt zusammen:

  • Farbe: 5 Punkte
  • Farbintensität: 5 Punkte
  • Duft: 10 Punkte
  • Aromenausprägung: 15 Punkte
  • Aromenvielfalt: 15 Punkte
  • reintöniger Geschmack: 10 Punkte
  • Abstimmung: 10 Punkte
  • Körper, Extrakt: 10 Punkte
  • Nachhaltigkeit: 10 Punkte
  • Harmonie nach einiger Zeit im Glas: 10 Punkte

Wenn Weine nach dem 100-Punkte-System bewertet werden, so bedeutet die vergebene Punkteanzahl folgendes:

70 – 79 Punkte: gewöhnliche Weine, mit eher wenig Trinkfreude.

80 – 84: ansprechende Weine.

85 – 89: sehr gute Weine.

90 – 94: exzellente Weine.

95 – 99: außergewöhnliche Weine.

100: außergewöhnliche Spitzenweine großer Jahrgänge – die sind rar!

Eine Antwort auf Weinverkostung – Teil 6: Weinbewertungssystem

  • Überschäumende Lebenslust: Leo Hillingers „Secco“ ist ein prickelnd-leichter Genuss mit intensivem Erdbeer- und Himbeerduft. Todschickes Schaumwein-Erlebnis!

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