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Die Reblaus

Reblaus: ein Schädling, ein Lied

Die Reblaus ist ein Schädling im Weinbau, aber auch ein sehr bekanntes Lied von Hans Moser. Dazu habe ich zur Reblaus schon mal geschrieben.

Reblaus

 

Hans Moser war ein berühmter, österreichischer Volksschauspieler. Was aber vermutlich die wenigsten wissen, Hans Moser hieß mit seinem bürgerlichen Namen: Johann Julier.

Er war Jahrzehnte lang als Schauspieler in den verschiedensten Filmen zu sehen. Und er war auch ein beliebter Sänger. Das bekannteste Lied von Hans Moser ist

Die Reblaus.

Der Text für die Reblaus kommt von Ernst Marischka und die Musik von Karl Föderl. Hans Moser sang oder besser nuschelte im Film „Sieben Jahre Pech“, warum es ihm der Wein so angetan hat.

I muass im frühern Lebn a Reblaus gwesen sein.
Ja, sonst wär die Sehnsucht nicht so groß nach einem Wein.

 

 

 

 

Die Reblaus von Hans Moser

 

Hans Moser hat der Reblaus ein Lied gewidmet: Die Reblaus.

Dies ist sicher eines der bekanntesten Wiener Lieder von Hans Moser. Perfekt genuschelt.

Der Text selbst kommt von Ernst Marischka und die Musik von Karl Föderl.

 

I weiß ned was des is,
i trink so gern a Flascherl Wein.
Da muass goar ka bsondrer Anlass oda Sunntog sein.
I sitzt oft stundnlang allein auf einem Fleckerl
in einem Weinlokal in einem stillen Eckerl.
An andern Menschen wäre das vielleicht zu dumm,
nur ich bin selig dort und ich weiss warum:

I muass im frühern Lebn eine Reblaus gwesen sein,
ja, sonst wär die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein.
Drum tu den Wein ich auch nicht trinken sondern beissen,
I hob den Rotn grod so gern als wie den Weissn.
Und schwörn könnt ich, dass ich eine Reblaus gwesn bin,
ich weiss bestimmt, ich hab gehaust in einem Weingarten bei Wien.
Drum hab den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wonn i stirb möcht i a Reblaus wieda werdn.

Ich hab ma schon als Kind gedacht,
was kann denn das nur sein.
Wenn die Mutta mir a Müch gebn hot,
da wollt ich scho an Wein.
Ich konnte damals schon die Müli nicht vertragn,
mir hob’n sich die Hoar aufstellt und umdraht woar mei Magn.
Nach langem hin und her studieren kam ich drauf,
dass i liaba an Wein wia a Müli sauf.

I muass im frühern Lebn eine Reblaus gwesen sein,
ja, sonst wär die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein.
Drum tu den Wein ich auch nicht trinken sondern beissen,
I hob den Rotn grod so gern als wie den Weissn.
Und schwörn könnt ich, dass ich eine Reblaus gwesn bin,
ich weiss bestimmt, ich hab gehaust in einem Weingarten bei Wien.
Drum hab den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wonn i stirb möcht i a Reblaus wieda werdn.

 

 

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