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Schweiz

Best Sommelier Award 2020: Marc Almert

Marc Almert wurde vom Guide Michelin Schweiz mit dem Award

„Best Sommelier 2020“

ausgezeichnet. Damit wurde dem 28-jährigen Sommelier, der im Restaurant Pavillon im Zürcher Hotel Baur au Lac tätig ist, eine der höchsten Titel für Sommeliers der Schweiz überreicht. Almert trägt seit März letzten Jahres auch den Titel „ASI Best Sommelier of the World 2019“.

Der internationale Gourmetführer Guide Michelin verlieh in Lugano die Auszeichnungen des Jahres. Einen eigenen Preis für Sommeliers vergab Michelin erst zum zweiten Mal. Dass die Wahl auf ihn fiel, vermutet Marc Almert in der Tatsache, dass er sich besonders für Schweizer Weine engagiert. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, unsere internationalen Gäste für Weine aus der Schweiz zu begeistern. Die Weinkarte im Restaurant Pavillon setzt daher einen besonders großen Schwerpunkt auf heimische Weine.“

 

Sommelier Marc Almert

 

Insgesamt führt die Weinkarte des Pavillon 600 Positionen. Neben dem eigenen Keller des traditionsreichen Fünfsternhauses kann Almert auch auf die große Auswahl des zugehörigen Weinhandels Baur au Lac Vins zurückgreifen. „Die Möglichkeiten der Speisen- und Weinkombinationen, die sich dadurch eröffnen, sind eine große Spielwiese des Genusses, die mich jeden Tag aufs Neue fordern und begeistern“, freut sich der Sommelier-Weltmeister. „Die Auszeichnung des Guide Michelin ist für unser gesamtes Team Ansporn an weiteren tollen Genussmomenten für unsere Gäste zu feilen.“

Kaum ein Sommelier ist so zielstrebig wie Marc Almert. Als der gebürtige Kölner zum „Association de la Sommellerie Internationale Best Sommelier of the World 2019“ gewählt wurde, war er (nach Markus del Monego MW) der zweite deutsche und mit 27 Jahren einer der jüngsten Sommelierweltmeister überhaupt. Neben seinen Funktionen als Chef Sommelier im Pavillon (2 Sterne) des weltweit renommierten Baur au Lac in Zürich und im zugehörigen Weinhandel Baur au Lac Vins, in dem er auch eine eigene „Marc Almert Selection“ kuratiert, ist Almert auch ein weltweit gefragter Speaker. Außerdem unterstützt Almert die nationalen und internationalen Sommeliervereine ganz aktiv in der Nachfuchsförderung und -ausbildung.

 

 

(Foto: Baur au Lac)

Expovina 2016 – die Züricher Wein-Ausstellung

Bereits zum 62. Mal findet die Expovina – die Züricher Weinausstellung – statt.

Im Volksmund wird in der Schweiz die Expovina auch: Wyschiff genannt. Die Expovina 2016 präsentiert sich größer als je zuvor. Erstmals gehört das grösste Transport-Lastschiff auf Schweizer Seen, das LS „Saturn“ zur Weinflotte. Zwei Wochen lang können rund 4.200 verschiedene Weine von 125 Weinproduzenten verkostet werden. Da kommen über 70.000 Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber und begeben sich auf eine Entdeckungsreise.

Die Weine werden auf insgesamt 12 Zürichsee-Schiffen an den Landungsstegen Bürkliplatz präsentiert.
Weiters laden verschiedene Restaurants zu kulinarischen Erlebnissen ein.

Die Expovina 2016 findet vom 3. bis 17. November 2016 in Zürich statt.

expovina2016

 

 

 

 

 

Weinskandal in der Schweiz

Die Schweiz hat einen neuen Weinskandal wegen illegaler Weinverschnitte.

 

Laut verschiedenen Schweizer Medien steht ein Walliser Winzer unter Verdacht, Hunderttausende Flaschen Wein gepanscht zu haben.
Der Winzer Dominique Giroud – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – ist Winzer und betreibt im Kanton Wallis auch noch eine große Weinhandlung. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Dominique Giroud wegen Betrugs. Er wird verdächtigt, dass er zu mehr als 350.000 Liter Walliser Wein einen billigen Wein beigemischt haben soll.

Grundsätzlich dürfen in der Schweiz die Winzer den Wein nach genauen Vorgaben mit anderen Sorten mischen. Dabei sieht das Gesetz vor, dass höchstens 10 bis 15 Prozen Billigwein beigemischt werden dürfen. Ausländischer Wein darf aber nicht dazu gemischt werden. Die Weinpanscherei soll der Walliser Winzer in den Jahren 2006 bis 2009 gemacht haben. Auch billiger Nicht-Schweizer-Wein soll dabei gewesen sein. Die Frage ist natürlich, ob Dominique Giroud alleine panschte, oder ob dies auch andere Winzer und Weinhändler machten bzw. machen. Und so wie es aussieht, dürfte er nicht zum ersten Mal erwischt worden sein…

Ich denke, es wird nun verstärkte, strengere Kontrollen geben und dann wird schon Licht in diesen Schweizer Weinskandal gebracht.
Man muss dies positiv sehen: Auch in Österreich hat sich der Weinskandal positiv auf die Qualität ausgewirkt. Wer weiß, ob wir auch sonst so tolle, hervorragende Wein in Österreich hätten. Heute haben wir diese sehr gute Weinqualität quer durch das ganze Land!

 

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