ROTWEIN – WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser

Sommelier

Sommelier Europameister 2017

Gesucht wurde der Sommerlier, der die Idee des Gastgebers am besten wiedergibt.

Und so wurde der Sommelier Europameister 2017 in Wien gekürt, kommt aus Lettland und heißt Raimonds Tomsons.

Das Finale dieser drei Tage dauernden Meisterschaft fand im Parkhotel Schönbrunn statt. Aufgrund eng aneinander liegender Ergebnisse entschied man sich dazu, vier der ursprünglich 37 angetretenen Top-Sommeliers die Chance auf den Sieg zu geben. Über mehrere Stunden hinweg betraten David Biraud (Frankreich), Raimonds Tomsons (Lettland), Piotr Pietras (Polen) und Julia Scavo (Rumänien) abwechselnd die Bühne und erfüllten vor internationalem Publikum die anspruchsvollen Aufgaben der Jury. In der Weltspitze der Sommellerie geht es um Präzision, aber auch um Persönlichkeit.

Eine der besonderen Aufgaben, welche die Kandidaten vravourös meisterten: In vier Minuten eine Magnumflasche Champagner nach allen Regeln der Kunst öffnen und exakt auf 18 Gläser aufteilen. Dabei darf kein Glas nachjustiert werden.

Der Sieger hieß am Ende dieser Europameisterschaft Raimonds Tomsons.

Er ist Jahrgang 1980 und arbeitet in der lettischen Hauptstadt Riga als Head Sommelier im Restaurant Vincents.

Österreich war durch den Tiroler Suvad Zlatic vertreten, der sich jedoch bereits in der Vorrunde wegen eines Service-Fehlers geschlagen geben musste.

Die nächste Chance bietet sich in drei Jahren. Da findet die nächste Sommelier Europameisterschaft statt.

 

(Foto: Erich Reismann)

 

 

Deutsche Nachwuchssommelière 2017: Cathrin Trost

Zum sechzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Gewinnerin ist Cathrin Trost aus Olching, gefolgt vom Zweitplatzierten Robert Jankowski aus Heidelberg und dem Drittplatzierten Erik Maier aus Heidelberg.

„Ein verdienter Sieg“ – aber auch ein knapper, urteilte die Jury, die Cathrin Trost zur Nachwuchssommelière 2017 kürte. Die gelernte Restaurantfachfrau ist aktuell Schülerin des Lehrgangs Sommelier IHK der IHK München. Sie überzeugte sowohl im schriftlichen wie im praktischen Teil des Wettbewerbs mit Fachwissen und souveränem Auftreten. Dabei kam ihr insbesondere die Berufserfahrung als Weinfachverkäuferin in Geisels Weingalerie München, wo sie seit 2011 arbeitet, zu Gute.

Platz zwei ging an Robert Jankowski. Den dritten Platz belegte Erik Maier.

Die finale Prüfung begann mit einer fehlerhaften Weinkarte, bei der vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen waren. Es folgte eine Blindverkostung von drei Weißweinen und zwei Obstbränden: Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte (bzw. Obstsorte und Stilistik bei den Obstbränden) und Anbaugebiet mussten definiert werden. Die nächste Aufgabe bestand aus einem visuellen Test, bei dem anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt bzw. mit Weinregionen und Persönlichkeiten der Weinbranche auskennt.

 

(Foto: Volker Wiciok)

 

 

Sommelier Europameisterschaft 2017 in Österreich

Genau 19 Jahre nach dem letzten großen Sommelier Wettbewerb in Österreich wird die Sommelier Union Austria wieder Gastgeber einer so hochrangigen Veranstaltung.

Von 8. bis 13. Mai 2017 sind die besten Sommeliers Europas zu Gast in Wien und wollen wissen, wer der Beste ist.

Besucher, die am Programm teilnehmen möchten, können dafür ein Ticket erwerben.

SommelierUnion Austria

Aus 38 europäischen und drei afrikanischen Nationen kommen die Wettkampfkandidaten angereist. Dazu werden Sommelier-Delegationen aus allen 59 Mitgliedsländern der A.S.I. (Association de la Sommellerie Internationale) erwartet. Sie alle kommen, um das Können der Kandidaten aus den verschiedenen Ländern zu beobachten, zum Netzwerken und einfach zum Austausch mit den internationalen Kollegen.
Nur alle drei Jahre findet die Welt- und Europameisterschaft statt. Zuletzt war Österreich während der VieVinum 1998 Austragungsort der Sommelier Weltmeisterschaft.

Am 9. Mai 2017 ist das Parkhotel Schönbrunn Wettkampflocation und alle 41 Kandidaten stehen am Start. Am nächsten Tag findet im Schloss Esterhazy das Halbfinale statt – nur mehr mit den besten 12 Kandidaten. Bei dieser Runde sind sämtliche Teilnehmer des Besucherprogramms als Zuseher mit dabei. Die ganz große Show mit den drei finalen Kandidaten wird am Abend des 11. Mai 2017 im Parkhotel Schönbrunn ausgetragen.

 

 

Sommelier des Jahres 2016

Es gab drei Nominierte und nun steht der Sieger fest.

Sommelier des Jahres 2016 ist der gebürtige Ofteringer Matthias Pitra, 28 Jahre jung.

Der Wein wurde dem gebürtigen Ofteringer sozusagen in die Wiege gelegt. Der Vater betrieb einen Weinhandel. Nach der Handelsakademie in Wels ging es schon in die Gastronomie.

Matthias Pitra arbeitet im Wiener Sofitel, wo er den Sommelier Steve Breitzke kennen lernte. Steve Breitzke war ein Mentor von ihm und hat ihn als Sommelier geprägt. Neben seinem Job bildete er sich zum Diplom- und Certified- Sommelier weiter.

2015 absolvierte Matthias Pitra ein Praktikum im Restaurant Noma in Koppenhagen. Seit Sommer 2015 arbeitet er in Wien im Restaurant Tian. Für die Zukunft wünscht er sich mal ein eigenes Lokal.

 

 

Deutschlands Nachwuchssommelier 2016: Marco Gerlach

Zum fünfzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Marco Gerlach aus Ringsheim, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Patrick Wilhelm aus Heiligkreuzsteinach und der Drittplatzierte Benjamin Sauri Montalt  aus München, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich vom Magazin MEININGERS SOMMELIER ausgeschrieben und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Marco Gerlach zum Nachwuchssommelier 2016 kürte. Der gelernte Sommelier  war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten  Restaurants der Spitzengastronomie zu Gute.

Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Preisverleihung_Nachwuchssommelier_2016

Preisverleihung_Nachwuchssommelier_2016

Es folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und zwei Rotweinen, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Weinart, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten. Der nächste Prüfungsteil bestand aus  einer Powerpoint-Präsentation, bei der anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt: Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten.

(Foto: Volker Wiciok)

 

Nachwuchssommelier 2015 – Edmond Gasser

Zum vierzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Die Jury konnten Edmond Gasser aus München, der den ersten Platz belegte, sowie der Zweitplatzierte Ronny Schreiber aus Heinsberg und die Drittplatzierte Luise Volkert aus Euskirchen, überzeugen.

Der Wettbewerb wird jährlich vom Magazin „Meiningers Sommelier“ und dem Verband der Sommelier-Union Deutschland in Kooperation mit der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz/Hamburg, der IHK München und dem International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler ausgeschrieben.

„Ein verdienter Sieg“ urteilte die Jury, die den Sommelier Edmond Gasser zum Nachwuchssommelier 2015 kürte. Der gelernte Sommelier war um keine Frage verlegen und konnte besonders im praktischen Prüfungsteil seine profunden Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei kam ihm insbesondere seine Berufserfahrung in bekannten Restaurants der Spitzengastronomie, wie dem George V in Paris und dem Restaurant Königshof München, zu Gute. Sein Service am Gast zeigte nach Auffassung der Jury, dass hier ein Sommelier-Talent mit viel Sachkenntnis, Gefühl und Freude am Beruf den Gast souverän, eloquent und charmant bedient.

Edmond Gasser Nachwuchssommelier

 

Platz zwei ging an Ronny Schreiber, der sein „Handwerk“ von Grund auf gelernt hat: Nach der Ausbildung als Restaurantfachmann folgte ein Auslandsaufenthalt in Australien. Danach folgte der Einstieg in die Spitzengastronomie: Erst als Chef de Rang später als Sommelier in der Burgstuben Residenz, zuletzt als Chef de Rang in Steinheuers Restaurant. Der dritte Platz wurde an Luise Volkert vergeben, die ihre Ausbildung im Hotel Lous C. Jacob in Hamburg begann und dort als Commis de Rang und Demi Chef de Rang arbeitete. Danach folgte die Position des Demi Chef de Rang im Restaurant Falco in Leipzig, derzeit ist sie Chef de Rang im Restaurant Landlust, Burg Flamersheim, Euskirchen.

16 Schüler der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule in Koblenz und Hamburg, der IHK München, sowie vom International Wine Institute in Bad Neuenahr, hatten sich zum Wettbewerb angemeldet. Zu den Voraussetzungen für die Teilnahme gehören: Absolvent einer der genannten Schulen sowie keine weitere Wettbewerbserfahrung. Aus der schriftlichen Prüfung mit 35 Fragen wurden die besten Kandidaten für ein praktisches Prüfungs-Finale ermittelt. Fünf Kandidaten schafften den Einzug. Die Prüfung begann mit einer Weinbegleitung, die für ein vorgegebenes Menü anhand der Weinkarte zusammengestellt werden sollte. Anschließend wurde geprüft, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt auskennt. Weinregionen und Erzeuger mussten optisch erkannt und zugeordnet werden. Als dritte Aufgabe folgte eine Blindverkostung von zwei Weiß- und einem Rotwein, bei denen Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte und Anbaugebiet definiert werden mussten.

Als nächstes wurde den Finalisten in den Einzelprüfungen eine fehlerhafte Weinkarte vorgelegt. Es galt hier vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen.

Ein Hauptpunkt der praktischen Prüfung war auch dieses Jahr der klassische Service am Gast mit Servieren eines Champagners. Dazu gehören beispielsweise das Präsentieren des Champagners, das korrekte Öffnen der Flasche, das Reinigen des Flaschenhalses und das Verkosten, sowie Einschenken des Champagners. Während des Champagner-Service mussten die Kandidaten außerdem Fragen der „Gäste“ beantworten. In diesem Fall nach der Bezeichnung „Ultra Brut“.

(Bild: Meininger-Verlag)

 

 

Steve Martin als Sommelier in der Muppet-Show

Heute gibt es mal ein kleines Video.

Ich denke mal, Steve Martin ist jedem ein Begriff. Ebenso sollte die Muppet-Show bekannt sein.
Aktuell läuft diese am deutschen Disney Channel.

In der Muppet-Show waren viele Stars zu Gast und so auch der Komiker Steve Martin. Und Steve Martin versuchte sich als Sommelier.

Seht nur selbst. Steve Martin as an insolent waiter:

Excellent choise…

 

 

Bier-Sommelier-Weltmeister gekührt

Normalerweise schreibe ich hier nur über Wein. Heute will ich mal eine Ausnahme machen und über eine aktuelle Info über Bier geben. Bier – sicher auch eines der beliebtesten Getränke der Welt – nach dem Wein natürlich -:)

Am letzten Wochenende wurde im Allgäu in Deutschland der erste Bier-Sommelier-Weltmeister gekührt. Und es ist ein Oberösterreicher. Der Mühlviertler Karl Schiffner wurde mit seinem umfangreichen Bier-Wissen Weltmeister. Insgesamt 47 Teilnehmer haben daran teilgenommen.

Die Weltmeisterschaft war unterteilt in eine schriftliche Prüfung und einer anschliessenden Verkostung.

Herzlichen Glückwunsch ins Mühlviertel.

Spielerisch Weine verkosten – Wer ist Sommelier

Für alle Weinliebhaber gibt es ein interessantes Spiel, welches von Ursula Stumpe und Christoph Kremer aus Linz, geschaffen wurde: „Wer ist Sommelier“.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein Weinverkostungsspiel für zu Hause. Damit können Sie prüfen, ob Sie so weinfit sind wie ein richtiger Sommelier. Sie bekommen ein Set, bestehend aus verschiedenen Weinen, Spielhefte zum Bewerten der Weine und auch ein versiegeltes Auflösungskuvert. Ziel des Spiels ist es, Eigenschaften und Rebsorten der Weine zu erkennen. Wer richtig erkennt und beurteilt, bekommt Punkte. Beurteilt werden die Kriterien Aussehen, Geruch und Geschmack. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, ist „Sommelier der Runde“.

Alle Weine und Edelbrände (das Set gibt es auch mit Edelbränden zu kaufen) wurden gemeinsam mit Weinakademiker und Diplom-Sommelier Heinz Lehner ausgesucht und verkostet.

 

Weinverkostungen
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