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Weinhandel

Wein & Co wird von Hawesko übernommen

Anfang Jänner habe ich hier schon berichtet.

Wein & Co wird verkauft

Zu diesem Zeitpunkt haben alle Beteiligten etwaige Verhandlungen dementiert. Tja. Ein halbes Jahr später ist die Katze aus dem Sack!

Wein & Co Gründer und bisheriger Eigentümer Heinz Kammerer verkauft Wein & Co an das Hamburger Unternehmen Hawesko. Es fehlt noch die Genehmigung von der Aufsichtsbehörde. Dann ist es fix. Voraussichtlich im 4. Quartal 2018 soll es den endgültigen Abschluss geben.

Was soweit bekannt ist, soll die Marke Wein & Co erhalten bleiben. Ebenso die Weinbars mit Gastronomie.

Hawesko ist einer der führenden Händler für Wein in Europa. Im letzten Jahr erziehlte Hawesko einen Umsatz von über 500 Millionen Euro und beschäftigt rund 950 Mitarbeiter. Wein & Co hatte im letzten Geschäftsjahr rund 43 Millionen Euro Umsatz.

 

 

 

Wein & Co bekommt neuen Geschäftsführer

Eigentümer Heinz Kammerer zieht sich als Geschäftsführer aus Wein & Co zurück. Paul Truszkowski kommt dafür als neuer Geschäftsführer.

1983 in Polen geboren, schloss er 2008 das Studium der Önologie und Internationaler Weinwirtschaft in Geisenheim ab. In den letzten Jahren war Paul Truszkowski bei „Wine in Black“ tätig.

Paul Truszkowski beginnt seine Geschäftsführertätigkeit ab Juli 2018. Er wird für die Bereiche Einkauf, Marketing, Event, E-Commerce, Online Marketing und Vertrieb verantwortlich sein. Der 2. Geschäftsführer, Wolfgang Frühbauer, der seit Jahren Teil der WEIN & CO Familie ist, wird Servicecenter, Gastronomie, Logistik, Finanzen, Personal, IT und WEIN & PRO leiten.

Heinz Kammerer wird den beiden Geschäftsführern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Strafzölle für Wein aus Europa in China

China kauft immer mehr Wein aus Europa ein. Speziell Weine aus Frankreich, Spanien und Italien werden gerne von den Chinesen getrunken. Die Weinexporte sind im letzten Jahr um 8,6 % von Europa nach China gestiegen.

Dies könnte nun etwas anders werden. China erwägt Strafzölle auf die Weine aus Europa.

Das dürfte aber nicht von ungefähr kommen. Eventuell handelt es sich hier um eine Retourkutsche der Chinesen. Die EU-Kommission hat Anfang Juni Strafzölle auf Solarmodule aus China beschlossen. Und nun prüft China in einem Antidumpingverfahren, ob es eventuell unzulässige Subventionen beim Weinanbau in Europa gibt. Die EU-Kommission hat dies zurückgewiesen, mit dem Hinweis, dass es keine Exportstützung für den Wein geben soll.

Zwei Produkte, die nichts gemeinsam haben. Aber die Politiker sind beschäftigt und die Konsumenten sind die Leittragenden.

 

Weinernte 2009

Großteils ist die Ernte in den Weingärten in Österreich bereits erledigt. Natürlich ist es dabei in den letzten Wochen besonders hektisch zugegangen. Bis Anfang Oktober war es schön warm und sonnig, wobei es in der Nacht bereits kühl war – ein ideales Wetter, dass die Trauben besonders gerne haben und so konnte gesundes Traubenmaterial gewonnen werden.

Die Qualität vom Jahrgang 2009 dürfte wieder hervorragend werden. Jedoch wird es heuer eine kleinere Erntemenge als im Jahr davor geben. Der Grund dafür sind einerseits die Hagelschäden, aber auch das schlechte Wetter während der Blüte. Durch das kalte Regenwetter während der Blüte, kam es zu einer geringeren Befruchtung bzw. teilweise zu keiner Befruchtung. Man spricht hier von sogenannten Verrieselungsschäden.

Wir dürfen auf den neuen Jahrgang gespannt sein.

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