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Weinexport

österreichischer Weinexport steigt stark

Von Jänner bis Juni 2021 kletterte der österreichische Wein-Exportwert auf über 111 Mio. Euro, ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich dafür sind satte Zuwächse in allen Hauptexportmärkten und die Wiedereröffnung der weltweiten Gastronomie.

Wie die Weinexport-Zahlen der Statistik Austria zum ersten Halbjahr 2021 zeigen, werden Österreichs Weine international stark nachgefragt: Einer kräftigen Steigerung von 9,8 % bei der Menge steht ein noch größerer Zuwachs von 25,5 % beim Wert gegenüber. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass auch im ersten Halbjahr 2020 die Weinexporte trotz Corona recht stabil verlaufen waren. Der Halbjahreswert von über 111 Mio. Euro ist auch ein guter Schritt in Richtung eines Jahresexports von 200 Mio. Euro – ein Wert, den sich die ÖWM als mittelfristiges Ziel gesetzt hat.

 

Weinexport

 

Wein-Hauptexportmärkte

Für den großen Wert-Zuwachs sorgten Steigerungen in allen wichtigen Exportländern: Der preissensible Markt Deutschland legte um beachtliche 15 % zu, die Schweiz um 21 %, die USA sogar um 33 %. Die skandinavischen Länder, die bereits 2020 stark gestiegen waren, zeigen mit einem Plus von 14 % weiter nach oben, Belgien und die Niederlande konnten in Summe um 37 % zulegen. Besonders erfreulich ist auch der Zuwachs von 52 % im Vereinigten Königreich trotz EU-Austritts. Sehr positive Umsatz-Entwicklungen zeigten zudem Kanada (+111 %) und die asiatischen Märkte: Japan legte um 52 % zu, China sogar um 247 %.

Weinexport

 

 

 

(Grafiken: ÖWM u. Statistik Austria)

Weinexport – Rekord 2020

Entgegen allen Erwartungen konnten Österreich den Weinexport 2020 erneut zulegen!

Die Menge stieg auf 67,4 Mio. Liter (+6,3 %), der Umsatz auf den neuen Höchstwert von 187,3 Mio. Euro (+2,4 %). Neben dem Hauptexportmarkt Deutschland zeigten auch die weiteren Kernmärkte Schweiz und Niederlande nach oben. Während die USA und Asien rückläufig waren, verzeichneten die Monopolmärkte Skandinavien und Kanada besonders hohe Zuwächse.

Die stärkere Steigerung der Exportmenge im Vergleich zum Wert deutet darauf hin, dass aufgrund der Pandemie-Restriktionen weniger österreichischer Wein in der internationalen Gastronomie abgesetzt wurde, dafür mehr über Online- und Offline-Handelskanäle wie etwa Lebensmitteleinzelhandel und Weinfachhandel.

Weinexport

 

Top 10 Wein-Exportländer nach Umsatz

  • Deutschland: 46,27 %
  • Schweiz u. Lichtenstein: 11,43 %
  • Niederlande: 8,22 %
  • USA: 8,20 %
  • Schweden: 4,65 %
  • Norwegen: 3,46 %
  • Großbritannien: 2,58 %
  • Kanada: 2,36 %
  • Dänemark: 1,77 %
  • Tschechische Republik: 1,43 %

 

Der Hauptexportmarkt Deutschland legte vor allem beim Volumen kräftig zu (+10,2 %), der Umsatz wuchs im Vergleich verhaltener (+1,7 %). Die zweitplatzierte Schweiz (inkl. Liechtenstein) steigerte die Menge sogar um 20,1 %, den Wert um 5,2 %. Damit erzielte Österreich bei den Eidgenossen im internationalen Vergleich sehr hohe Werte: Der Import aus allen anderen Weinländern stieg laut Swiss Impex beim Absatz nur um 2,1 %, beim Umsatz um 0,4 %.

 

Insgesamt wurde das Absatzwachstum in erster Linie von Flaschenweinen getrieben (+9,9 %), und dort speziell von roten Qualitätsweinen. Diese konnten bei der Menge um ein gutes Viertel zulegen (+26,2 %). Das Weinexport-Volumen von Fasswein hingegen nahm um 6 % ab.

 

(Grafik: ÖWM)

Österreichs Weinexporte boomen

Die Weinernten waren von 2011 bis 2016 eher klein. Trotz dieser kleiner Ernten gibt es für 2016 einen erneuten Exportumsatzrekord. Die Weinexporterlöse sind im Jahr 2016 auf eine neues Rekordniveau von 148 Millionen Euro gestiegen.

Weinexport

Speziell bei den hochwertigen Flaschenweinen gab es ein markantes Absatzplus von 1,8 Millionen Liter, was einer Umsatzsteigerung von 5,2 Millionen Euro in diesem Segment bewirkte. Speziell die Qualitäts-Weißweine in der Flasche legten kräftig zu. Die Umsätze für Fassweine gingen zurück.
Der Durchschnittspreis aller Weinexporte ist auf 3,05 Euro pro Liter gestiegen.

Wein-Exporte

Hauptverantwortlich für die gute Exportentwicklung sind Märkte außerhalb der Europäischen Union. Die Schweiz inklusive Liechtenstein, die USA, Norwegen, Kanada, Hongkong und Australien bilden dabei die Spitze. Mit einem Plus von fast 12 % übertrafen die USA-Exporte erstmals die 12 Mio. Euro-Marke.

Gestiegen sind auch die Qualitätsweinexporte nach Deutschland. Das Statistische Bundesamt Wiesbaden weist einen Zuwachs des Importwerts von österreichischem Wein von über 10 % für 2016 aus. Bei den anderen EU-Ländern weisen die Niederlande, Belgien, die Tschechische Republik, Finnland, Dänemark, die Slowakei, Polen und Irland deutliche Steigerungen auf.

 

Österreichischer Weinexport erneut gestiegen

Die Erntemengen waren 2013 erneut unterdurchschnittlich. Trotzdem konnten die österreichischen Winzer im letzten Jahr die Weinexportumsätze erneut steigern.

Die Exportzahlen der ersten drei Quartale für 2013 liegen von der Statistik Austria vor. Die ÖWM – Österreichische Wein Marketing – hat eine Hochrechnung gemacht und somit ergibt sich ein bei den Exportumsätzen eine Summe von rund 137,5 Millionen Euro und somit ein Plus von über 4 %. Die Menge an sich ist jedoch um ca. 3 % zurück gegangen.

weinexport österreich

 

Positiv ist, dass sehr viel Flaschenweine exportiert wurden und es wurde ein durchschnittlicher Exporterlös von 3,- Euro pro Liter erwirtschaftet. Die Flaschenweinexporte tragen inzwischen 95 % des gesamten Wein-Exporterlöses bei.

Die stärksten Exportländer sind traditionell Deutschland, die Schweiz und die USA. Jedoch ging der Wachstum beim Weinexport eher in den Ländern China und Japan und in Europa in den Benelux-Staaten, England und Skandinavien.

Der Weinexport der österreichischen Winzer nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Und der österreichische Wein und seine Qualität wird im Ausland geschätzt!

 

(Grafik: ÖWM)

Strafzölle für Wein aus Europa in China

China kauft immer mehr Wein aus Europa ein. Speziell Weine aus Frankreich, Spanien und Italien werden gerne von den Chinesen getrunken. Die Weinexporte sind im letzten Jahr um 8,6 % von Europa nach China gestiegen.

Dies könnte nun etwas anders werden. China erwägt Strafzölle auf die Weine aus Europa.

Das dürfte aber nicht von ungefähr kommen. Eventuell handelt es sich hier um eine Retourkutsche der Chinesen. Die EU-Kommission hat Anfang Juni Strafzölle auf Solarmodule aus China beschlossen. Und nun prüft China in einem Antidumpingverfahren, ob es eventuell unzulässige Subventionen beim Weinanbau in Europa gibt. Die EU-Kommission hat dies zurückgewiesen, mit dem Hinweis, dass es keine Exportstützung für den Wein geben soll.

Zwei Produkte, die nichts gemeinsam haben. Aber die Politiker sind beschäftigt und die Konsumenten sind die Leittragenden.

 

Weinexporterlöse gestiegen

Die Österreichische Wein Marketing – kurz ÖWM – präsentierte die vorläufigen Zahlen für die Wein-Exporte für das Jahr 2012.

So wurden die Exportmengen gegenüber dem Vorjahr gehalten, die Weinerlöse konnten aber weiter gesteigert werden. Die Gesamt-Wein-Exportmenge betrug 2012 über 46 Millionen Liter und die Exporterlöse betrugen rund 128,5 Millionen Euro.

Weinexport_2012

Im Billigpreissegment gab es einen Verlust von Markteinteilen – sowohl im Inland als auch im Export. Es gab aber schöne Zugewinne in den höheren Preisklassen. Somit ist hier auch ein Wechsel hin zu noch mehr Qualitätswein erkennbar. Die Billigweine werden vorwiegend von Italien und Spanien abgedeckt.

Der meiste Wein wird in die EU-Länder exportiert. Rund 90 % der gesamten österreichischen Weinexportmenge geht  in die EU.

Das wichtigste Weinexport-Land ist Deutschland. Dahinter liegt die Schweiz. Weiter geht es mit USA, Niederlanden, Schweden und dann England.

(Bild: Quellnachweis © ÖWM)

 

Weltweiter Weinkonsum steigt

Heute habe ich einige Informationen und Zahlen zum weltweiten Weinkonsum und Weinproduktion.

Im letzten Jahr wurden laut der „Internationalen Organisation für Rebe und Wein“ – kurz OIV – um ca. drei Millionen Hektoliter Wein mehr als im Jahr davor getrunken. Insgesamt wurden damit weltweit über 244 Millionen Hektoliter Wein konsumiert. In den Jahren davor – 2009 und 2010 – war der Weinkonsum weltweit zurück gegangen. Nun gab es 2011 wieder einen leichten Anstieg beim weltweiten Weinkonsum.

Der meiste Wein wird nach wie vor in Frankreich getrunken. Fast 30 Millionen Hektoliter tranken die Franzosen 2011. In Italien betrug der Weinkonsum rund 23 Millionen Hektoliter, in Spanien wurden über 10 Millionen Hektoliter Wein getrunken.

Weitere große Weintrinker sind zum Beispiel die USA mit rund 28,5 Mio. hl, Deutschland mit ca. 20 Mio. hl, Großbritannien fast 13 Mio. hl und China mit rund 17 Millionen Hektoliter Wein.

Die Weinproduktion beläuft sich für 2011 auf rund 265 Millionen Hektolitern. Die Produktion wird als schwach eingestuft, da der Durchschnitt für die weltweite Weinproduktion von 2006 bis 2010 bei 271 Millionen Hektolitern liegt.

Die größten Rebflächen gibt es in Europa, denn 57 Prozent der Reben wachsen bei uns in Europa. Jedoch werden nur rund 44 % der weltweinten Traubenproduktion in Europa erzeugt. In Asien werden rund ein Drittel und in Amerika ca. 21 % produziert. In Afrika ca 6 % und ca. 3 % der Trauben kommen aus Ozeanien.

Eine Zunahme gibt es beim weltweiten Weinhandel. Die weltweiten Weinexporte betragen mittlerweile fast 100 Millionen Hektoliter. Exportweltmeister beim Wein ist Italien mit über 24 Mio. hl, gefolgt von Spanien mit über 22 Mio. hl, Frankreich mit über 14 Mio. hl. An vierter Stelle ist Australien mit ca. 7 Mio. hl, gefolgt von Chile mit 6,6 Mio. hl und USA mit rund 4 Mio. hl.

 

 

Wein-Export entwickelt sich gut – Wein aus Österreich wird gerne im Ausland getrunken

Der Wein-Export boomt. Die österreichischen Winzer haben einen neuen Umsatzrekord im Weinexport aufgestellt. 2011 wurde Wein im Wert von 126 Millionen Euro exportiert. Dies war dann doch etwas überraschend, da die letzten zwei Jahre mengenmäßig schwache Jahrgänge waren. Dies spiegelte sich auch in der Exportmenge wieder. Es wurde im Jahr 2011 um ein Viertel weniger exportiert als im Vorjahr. Rein auf die Menge bezogen.

Der Preis für den exportierten Wein ist dafür gestiegen. Das bedeutet, dass nahezu nur noch Qualitätswein exportiert wird. Darum ist der Weinexport umsatzmäßig um 2,6 Prozent gestiegen. Der Durchschnittspreis liegt pro Liter Wein bei 2,71 Euro.

Export1985-2011

 

Wohin wird österreichischer Wein exportiert?

Der Großteil des österreichischen Weins wird im Inland getrunken. Rund dreiviertel des österreichischen Weins trinken wir Österreicher selbst.
Das wichtigste Wein-Exportland ist und bleibt Deutschland. Auch hier ist die Menge ordentlich gesunken – um rund 23 % – , jedoch ist der Umsatz nur minimal um 3,5 % gesunken.
Weitere, wichtige Länder für den Weinexport sind Schweiz inkl. Liechtenstein, die USA, die Niederlande, Schweden, England, Norwegen, Finnland und Dänemark.

(Bild: Österreich-Wein.at)

 

China hat mehr Lust auf Wein

Die Chinesen entdecken ihre Liebe zum Wein.

Im Zeitraum von 2005 bis 2009 hat sich der Weinkonsum in China um 100 % gesteigert. Dies sehr zur Zufriedenheit vom Weltweinhandel. Und bis 2014 soll sich der Weinkonsum nochmals um weitere 20% in China steigern. Somit gilt der Weinmarkt in China als Wachstumsmarkt.

Speziell der Wein aus Italien ist in China sehr gefragt. Bereits jede fünfte italienische Weinflasche wandert nach China.

Ca. 10 % vom Weinkonsum in China werden aktuell importiert. Das heißt, die Chinesen trinken 90 % chinesischen Wein. Speziell in den letzten Jahren haben die Chinesen viele Reben gepflanzt. Somit bleibt abzuwarten, ob die chinesischen Weine hauptsächlich am chinesischen Markt bleiben, oder ob wir in Europa billigen chinesischen Wein bekommen.

Ich denke, wir haben hervorragende Weine zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und brauchen nicht unbedingt die Weine aus China.

Wie seht Ihr das?

Wein-Export weniger, aber doch mehr

Wein-Export weniger, aber doch mehr – wie soll das funktionieren?

Die österreichischen Winzer haben im ersten Halbjahr 2010 weniger Wein ins Ausland verkauft. Die Menge ist um ca. 3 Prozent zurückgegangen. Es wurde aber mehr teuerer Wein ins Ausland verkauft. Das heißt der Wert ist im ersten Halbjahr 2010 um ca. 10 Prozent gestiegen.

So betrug der durchschnittliche Preis pro Liter Wein im ersten Halbjahr 2009 nur 1,68 Euro pro Liter. In den ersten sechs Monaten 2010 konnte ein Durchschnittspreis beim Wein von 1,91 Euro pro Liter erzielt werden.
Speziell der Export von Flaschenweinen ist gestiegen.

Die wichtigsten Exportmärkte für Wein sind Deutschland und die Schweiz (inkl. Liechtenstein). Wichtige Wein-Märkte sind noch die USA, aber auch die Niederlande oder Großbritannien.

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