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Große Weine der Steiermark 2022

Bei der großen steirischen Riedenweinverkostung am 23. November 2022 in Wien steht alles im Zeichen einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit den Lagen. Als besondere Novität haben Top-Sommeliers eine Charakterstudie der wichtigsten Böden verfasst, die den Besuchern als Verkostungsanleitung dient.

Eine Vertikale der drei exzellenten Jahrgänge 2019, 2020 und 2021 stellt die steirischen Winzer bei der kommenden Riedenweinpräsentation ins Scheinwerferlicht und lädt die Besucher ein, darin die typischen Merkmale des jeweiligen Terroirs herauszukosten.
Doch wie lassen sich Kalk, Opok, Schiefer, Schotter, Sand- oder Vulkangestein in den Weinen nachvollziehen? Und welche Rolle spielen dabei das Wetter und die Philosophie der Winzer? Mögliche Antworten auf diese Fragen kommen von sechs der besten Sommeliers des Landes, welche von den sechs wichtigsten Bodentypen der Steiermark eine sensorische Charakterisierung erstellt haben. Diese bilden den roten Faden der Verkostung und sollen die Besucher und Winzer zur Diskussion sowie zum Vergleich mit der persönlichen Wahrnehmung anregen.

Große Weine der Steiermark

Terroir-Vertikale der Jahrgänge 2019, 2020 und 2021
Ort: Palais Ferstel, Wien
Datum: Mittwoch, 23. November 2022
Zeit: Fachbesucher: 14:30 bis 20:00 Uhr und private Weinliebhaber: 16:00 bis 20:00 Uhr

 

Große Weine der Steiermark

 

Entstehung eines Terroircharakters

Die mineralische Zusammensetzung eines Bodens und sein Nährstoffgehalt beeinflussen die Vegetation eines Rebstocks und wirken sich auf die Charakteristik der Trauben – den Rohstoff für den Wein – aus. Den Winzern obliegt es, durch ihre Philosophie in der Bewirtschaftung der Rieden und in der Weinbereitung ihre ganz persönliche Interpretation aus diesen Grundvoraussetzungen zu kreieren. Dabei gilt es, mit einer alljährlich wiederkehrenden unbekannten Größe den richtigen Umgang zu finden: dem Witterungsverlauf.
Aufgrund dieser dynamischen Gegebenheiten kommt der Charakter eines Bodentyps selten in exakt gleicher Weise zum Ausdruck. Und doch gibt es eine Reihe von Parametern, die ein sogenanntes Lagen-Terroir, also die sensorische Zuordnung eines Weins zu einem Boden, nachvollziehbar machen. Die Handschrift der Winzer spielt dabei eine zentrale Rolle.

 

 

 

 

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