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Sekt

Österreichische Sektgala – schau auf die Banderole

Montagnachmittag und alle wollen österreichischen Sekt!

Dieses erfreuliche Bild vermittelte der große Besucheransturm auf der diesjährigen Sektgala. Besonderes Objekt der Begierde der rund 1.500 Besucher war Sekt g.U. Große Reserve – die höchste Stufe der österreichischen Qualitätspyramide, welche erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Den optischen Hinweis für Sekt g.U. bietet die rot-weiß-rote Banderole als Garantie für „geschützten Ursprung und geprüfte Qualität“.

 

Oesterreichische Sektgala 2018

 

Mehr als 30 namhafte Sektproduzenten kamen angereist, um bei der Sektgala in der Österreichischen Nationalbibliothek ihre besten prickelnden Schätze zu präsentieren. Mit Sekt g.U. Große Reserve sind die österreichischen Sekthersteller nun bereit, den internationalen Schaumwein-Größen wie Champagner, Franciacorta oder Cava auch in der qualitativen Top-Liga auf Augenhöhe zu begegnen. Entsprechend streng sind die Vorgaben. So dürfen beispielsweise die Trauben ausschließlich aus einer Gemeinde kommen, müssen durch Handlese geerntet werden und mit 50 Prozent Saftausbeute ist nur das Herzstück einer schonenden Pressung für die weitere Verarbeitung zugelassen. Außerdem ist die Dosage auf maximal zwölf Gramm pro Liter (brut sowie extra brut/brut nature) festgelegt, erlaubt hingegen ist eine Lagenbezeichnung.

 

Was bedeutet „Klassik“ und „Reserve“?

Und was kann man sich unter den beiden weiteren Kategorien der österreichischen Qualitätspyramide für Sekt vorstellen? Die Basiskategorie ‒Sekt g.U. Klassik ‒garantiert vor allem die österreichische Herkunft der Trauben und Grundweine aus einem geschützten Ursprungsgebiet, eine Mindestlagerzeit des Sekts auf der Hefe von neun Monaten sowie die staatlich geprüfte Qualität. Ab der zweiten Stufe  – Sekt g.U. Reserve – sind ausschließlich Sekte zugelassen, die nach der traditionellen Methode (Flaschengärung) hergestellt wurden. Die Trauben und Grundweine müssen hier aus einem generischen Weinbaugebiet (Bundesland) stammen und von Hand gelesen werden. Zudem ist eine Reifezeit auf der Hefe von mindestens 18 Monaten vorgeschrieben und für den Verkauf sind sie 24 Monaten nach der Ernte zugelassen.

(Foto: Bernhard Schramm)

Österreichische Sektgala – Mit Großer Reserve

Am 22. Oktober 2018 heißt es bei der Österreichischen Sektgala wieder

„Alles österreichischer Sekt“.

Im Scheinwerferlicht steht dieses Mal österreichischer Sekt mit der Bezeichnung g.U. Große Reserve, welcher erstmals in dieser Bandbreite von mehr als 30 Produzenten der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

 

Nach 36 Monaten Reife ist es soweit:

Die Österreichische Sektgala am 22. Oktober ist zugleich Premierenfeier für österreichischen Sekt Große Reserve. Damit sind die österreichischen Sekthersteller nun bereit, den internationalen Schaumwein-Stars wie Champagner, Franciacorta oder Cava auch in der qualitativen Top-Liga auf Augenhöhe zu begegnen. Entsprechend streng sind die Vorgaben. So dürfen beispielsweise die Trauben ausschließlich aus einer Gemeinde kommen, müssen durch Handlese geerntet werden und mit 50 Prozent Saftausbeute ist nur das Herzstück einer schonenden Pressung für die weitere Verarbeitung zugelassen. Außerdem ist die Dosage auf maximal zwölf Gramm pro Liter (brut sowie extra brut/brut nature) festgelegt, erlaubt hingegen ist eine Lagenbezeichnung.

Somit gilt es für Liebhaber schäumender Genüsse den neuen, prickelnden Stern am österreichischen Sekthimmel kennenzulernen und parallel dazu den geschmacklichen und stilistischen Unterschied der drei Kategorien Klassik, Reserve und Große Reserve zu erkunden.

Die Österreichische Sektgala findet am Montag, den 22. Oktober 2018 in der Österreichischen Nationalbibliothek statt. Dies ist zugleich auch der offizielle Tag des österreichischen Sekts. Der Eintritt beträgt 25,- Euro pro Person. Im Vorverkauf 19,- Euro.

 

Deutscher Sektpreis 2018

Bei der 4. Auflage des größten anerkannten Wettbewerbs für deutsche Sekte aus traditioneller Flaschengärung wurden 577 Sekte verdeckt verkostet. In sechs Kategorien wurden die Sekte des Jahres gekürt.

Eine Vielzahl großartiger Sekte präsentierte sich den 45 Fachjuroren beim zweitägigen Wettbewerb Meiningers Deutscher Sektpreis. 99 Sekte konnten die Schallmauer von 90 Punkten durchbrechen. Der Durchschnittspreis der Siegersekte liegt bei 16 Euro.

Das Sekthaus Raumland verteidigt seine Position als bester Sekterzeuger und wird erneut mit der „Kollektion des Jahres“ ausgezeichnet. Mit viermal 93, viermal 92 Punkten und weiteren vier Sekten, die sich unter den besten des Wettbewerbs platzierten, zeigen Volker Raumland und sein Team auch in diesem Jahr, dass er zurecht als bester Sektmacher Deutschlands gilt.

Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs zeigen deutlich die positive Entwicklung der deutschen Sekte in den vergangenen Jahre: neben Volker Raumland finden sich sowohl bekannte und etablierte Sekterzeuger wie F.B. Schönleber aus dem Rheingau, Reichsrat von Buhl aus der Pfalz, der Shootingstar Niko Brandtner von Griesel Sekt von der Hessischen Bergstraße, das Weingut Braunewell aus Rheinhessen, aber auch Neuentdeckungen wie die Weingüter Stefan Reinhardt und Eymann aus der Pfalz.

 

Zugelassen für den Wettbewerb sind ausschließlich deutsche Sekte, die nach der Methode der traditionellen Flaschengärung hergestellt wurden. Bei Sekten aus traditioneller Flaschengärung findet die zweite Gärung in der Flasche statt. Dieses Verfahren ist vorwiegend aus der Champagnerherstellung bekannt, bei dem dieses Verfahren vorgeschrieben ist. Die traditionelle Flaschengärung ist das aufwendigste Verfahren zur Herstellung von Schaumwein und wird in der Regel ausschließlich für hochwertige Sekte angewendet.

 

Die Sieger – Deutscher Sektpreis 2018:

  • Kategorie I – Riesling Sekt Brut
    Riesling Brut, Sekthaus Raumland
  • Kategorie II – Burgunder Sekt Brut
    2015 Blanc de Blancs Chardonnay Brut nature, Weingut Braunewell
  • Kategorie III – Prestige Burgunder Sekt Brut (mind. 36 Monate Hefelager)
    2013 Cuvée Katharina Brut Nature, Sekthaus Raumland
  • Kategorie IV – Rosé Sekt Brut
    Pinot Noir Rosé Brut, Weingut Eymann
  • Kategorie V – Sortenvielfalt Sekt Brut
    Creation Riesling und Spätburgunder Brut, Wein- und Sektgut F. B. Schönleber
  • Kategorie VI – Sekt Trocken
    2016 Sauvignon Blanc extra trocken, Weingut auf den fünfzehn Morgen

 

Sonderauszeichnung – Kollektion des Jahres

Sekthaus Raumland, Flörsheim-Dalsheim

 

 

Salzburger Sektfrühling 2018 – prickelnde Verkostung

Auch wenn die Temperaturen es noch nicht so recht anzeigen. Der Frühling naht. Und so kommt auch bald die prickelnde Verkostung im Haus für Mozart.

Der Salzburger Sektfrühling 2018.

Am Donnerstag, den 5. April 2018 wird von 14.30 bis 20.00 Uhr das Haus für Mozart erneut zur großen Bühne für die besten Sekthersteller Österreichs. Zu den Highlights zählen die Reserve-Sekte als Kategorie der österreichischen Sektpyramide, welche erstmals in dieser großen Bandbreite zu verkosten sein werden.

Veranstaltungsort ist der Karl-Böhm-Saal im Haus für Mozart in Salzburg. Der Eintritt zum 2. Salzburger Sektfrühling kostet im Vorverkauf 19,- Euro. An der Tageskasse bezahlt man 25,- Euro.

 

 

Salzburger Sektfrühling – Ein Festspiel für den österreichischen Sekt

Rund 500 Besucher lockte der erste Salzburger Sektfrühling in das Haus für Mozart. Ein gelungenes Debüt mit einem Länderwettkampf als Höhepunkt, der sich als Triumph für den österreichischen Sekt erwies.

Salzburger Sektfrühling 2017

 

Den 20. April 2017 werden sich die österreichischen Sekthersteller gewiss rot anstreichen. Bei einer Blindverkostung mit prominent besetzter Jury gingen ihre Produkte im Vergleich mit Champagner & Co. deutlich als Sieger hervor. In vier Runden wurden jeweils zwei österreichische Produkte einem internationalen Pendant gegenüber gestellt. Dabei präferierte die Jury von drei Gegenüberstellungen jeweils die österreichischen Vertreter, nur eine der vier Runden endete in einem Unentschieden. Eine höchst erfreuliche Bilanz für die heimische Sektwirtschaft und ganz speziell für die rund 25 ausstellenden Sektproduzenten beim Salzburger Sektfrühling.

(Foto: Doris Wild)

 

 

Salzburger Sektfrühling – Festspiele der prickelnden Genüsse

Nur wenige Tage nach den Osterfestspielen wird Salzburg erneut zum Schauplatz besonderer Genüsse: Am 20. April bitten rund 25 österreichischen Sekthersteller zur Degustation in das Haus für Mozart.

Eine Premiere, die mit spannendem Rahmenprogramm sowie kulinarischen Spezialitäten von Salzburger Produzenten umrahmt wird.

Salzburger Sektfrühling findet am Donnerstag, 20. April 2017 statt

 

Beginn ist um 14:30 Uhr. Der Sektfrühling findet im Haus für Mozart, Karl Böhm Saal, Hofstallgasse 1 statt. Der Eintritt kostet 20,- Euro. Im Vorverkauf 16,- Euro.

 

 

Tag des Sekts 2016

Seit sechs Jahren gibt es bereits den Tag des Sektes.

Am 22. Oktober 2016 feiern wir heuer den Tag des Sekts.

Dabei lassen wir die Korken knallen und genießen den köstlichen, prickelnden Inhalt. Viele Sekt-Erzeuger und Sekt-Winzer öffnen dazu die Kellertüren und so bekommt man einen guten Einblick hinter die Kulissen der Kellerwelten und in die Geheimnisse der Sekt-Erzeugung.

Als Kick-Off zum Tag des Sektes gibt es einen Tag vorher eine große Sektverkostung. Diese findet am 21. Oktober 2016 im Museumsquartier in Wien statt. Also Sektliebhaber. Termin im Kalender vormerken.

Vor zwei Jahren wurde am Tag des österreichischen Sekts die Qualitätspyramide für Sekt aus Österreich präsentiert. Diese Sekt-Qualitätspyramide zeigt die verschiedenen Kategorien von Sekt und soll uns Konsumenten helfen, die unterschiedlichen Qualitäten einfach zu erkennen.

Die Bezeichnung „Österreichischer Sekt geschützten Ursprungs“ gibt es in drei Kategorien:

  • Klassik
  • Reserve
  • Große Reserve

 

Sektpyramide oesterreichischer Sekt (copyright Österreichisches Sektkomitee)

Sektpyramide oesterreichischer Sekt (copyright Österreichisches Sektkomitee)

 

Die Einhaltung der damit verbundenen Qualitätsparameter ist rechtlich verpflichtend und wird laufend überprüft.

Noch ein Tipp, wie eine Flasche Sekt korrekt geöffnet wird: Sekt richtig öffnen.

 

(Grafik: Österreichisches Sektkomitee, Wien)

 

 

Verkostung O’Rosé – Sektkellerei Inführ

Die Sektkellerei Karl Inführ blickt bereits auf eine lange Tradition zurück. Die Wurzeln reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück und so kann man im Unternehmen auf eine über 100-jährige Erfahrung zurück blicken.
Inführ erzeugte als erste österreichische Kellerei den Sekt nach dem Charmatverfahren. Die unzähligen Auszeichnungen zeigen, dass Qualität sehr hoch geschrieben wird.

Immer wieder gibt es verschiedene Innovationen aus dem Hause Inführ. So ist etwa „Österreich Gold“ sehr bekannt. Da findet man 23-karätige Goldplättchen in der Flasche….

 

Hersteller:

Sektkellerei Inführ – www.infuehr.at

Wein:

Frizzante: O’Rosé

Anbaugebiet: Burgenland
Ort: Klosterneuburg
Land: Österreich
Jahrgang: 2014
Alkohol in Vol.: 10,5 %
Farbe: rose
Restzucker: 18 g/l
Rebsorte(n): Blaufränkisch
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schrauber
Preis: 7,90 Euro
Den Wein kann man direkt ab Hof beim Hersteller kaufen oder bei speziellen Events und in der Gastronomie.

Verkost-Zeitpunkt: Juni 2015

Sektkellerei Inführ Frizzante ORose1

Verkost-Notiz:

O’Rosé ist ein neues Produkt aus dem Hause Inführ. Ein frischer, fruchtiger Frizzante, der primär für Events und die Gastronomie vorgesehen ist. Natürlich kann man aber diesen tollen Frizzante auch direkt über den Webshop bei der Sektkellerei Inführ bestellen.

Der Frizzante O’Rosé wurde mittels einer zweiten, natürlichen Vergärung im Charmat-Verfahren hergestellt.

Bevor man die Flasche öffnet, fällt mal das doch außergewöhnliche Etikett auf, welches durchsichtig ist und bunte Schmetterlinge aufweist. Wir öffneten diesen Frizzante als Aperitif und haben ihn auf der Terrasse genossen.

Eine schöne Rose-Farbe im Glas. Ein wahres Duftschauspiel springt der Nase entgegen. Rosen. verschiedenste Beeren, Erdbeeren. Richtiger Fruchtsommer. Leicht. Süffig. Beeren auch am Gaumen.
Angenehmes prickeln. Spritzig. Frisch.
Ideal für diesen Sommer!

O Rosé - Sektkellerei Inführ

O Rosé – Sektkellerei Inführ

 

(Fotos: eigene Bilder)

 

Sektsteuer verfassungswidrig

Ich habe bzgl. der wieder eingeführten Schaumweinsteuer – kurz Sektsteuer – hier schon berichtet . Seit 1. März 2014 gibt es in Österreich wieder die Schaumweinsteuer von 1,- Euro pro Liter.

Nun findet das Bundesfinanzgericht sehr deutliche Worte, was die Sektsteuer betrifft. Das Bundesfinanzgericht ortet schwere Verstöße gegen die Grundsätze

  • Erwerbsfreiheit
  • Eigentum
  • Gleichheit

und hält somit die letztes Jahr eingeführte Schaumweinsteuer für verfassungswidrig. Nun gibt es die klare Empfehlung der Richter, dass die Sektsteuer wieder aufgehoben wird. Damit muss sich nun der Verfassungsgerichtshof befassen und eine Entscheidung treffen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der VfGH mit der Sektsteuer befassen muss. Bereits letztes Jahr im Juni war dies ein Thema, aber da wurde der Antrag formal abgewiesen. Nun musste es zuerst über das Finanzgericht laufen, bevor sich die Höchstrichter erneut damit beschäftigen. Tja, so vergeht auch die Zeit….

Eines zeigte das Finanzgericht auch noch auf: Die Einnahmen 2014 aus der Sektsteuer betragen ungefähr so viel wie diese Steuer auch an Kosten verursacht. Somit alles andere als sinnvoll!

 

 

Drei neue Qualitätsstufen für Sekt aus Österreich

Am Tag des österreichischen Sekts – am 22. Oktober – wurde die neue dreistufige Qualitätspyramide für Sekt aus Österreich präsentiert.

Erst 2013 wurde das Österreichische Sektkomitee gegründet und nun wurden wichtige Meilensteine für die österreichische Sektwirtschaft gesetzt.
Eine dreistufige Qualitätspyramide für den österreichischen Sekt wurde vorgestellt. In der Spitzenkategorie nimmt diese Qualitätspyramide Maß an den höchsten Standards der führenden Schaumweine der Welt, wie zum Beispiel der Champagne.

Sektpyramide300

Qualitätspyramide betont Traubenherkunft und Hefelagerung

Die Stufe 1 stellt die Basiskategorie dar und definiert die Mindestanforderungen für den österreichischen Qualitätsschaumwein. Damit ist garantiert, dass die Trauben aus Österreich sind und die Mindestlagerzeit des Sekts auf der Hefe 9 Monate beträgt.

Sekte der Stufe 2 müssen nach der traditionellen Methode – Flaschengärung – produziert werden. Die Trauben müssen zu 100 % aus einem Bundesland kommen und die Hefelagerung muss mindestens 18 Monate betragen haben.

Die Stufe 3 der Sekt-Qualitätspyramide besagt, dass die Trauben für flaschenvergorene Spitzensekte nur aus einer einzigen Weinbaugemeinde kommen dürfen. Lagenbezeichnungen sind dabei möglich. Die Sekte der höchsten Kategorie dürfen erst drei Jahre nach der Ernte und nach mindestens 30 Monaten Hefelagerung verkauft werden.

Das neue Regelwerk soll nächstes Jahr im österreichischen Weingesetz verankert werden.

(Bild: Qualitätspyramide – Copyright ÖWM)

 

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