ROTWEIN – WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser

Deutschland

Deutsche Weinbaubetriebe wachsen

Der Strukturwandel im deutschen Weinbau hat sich in den letzten Jahren unvermindert fortgesetzt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes in Deutschland mitteilt, hat sich die Zahl der Rebflächen bewirtschaftenden Betriebe von 2010 bis 2016 um 17 Prozent auf 16.898 verringert.

Gleichzeitig blieb jedoch die deutsche Gesamt-Rebfläche von rund 100.000 Hektar konstant. Die aufgegebenen Rebflächen wurden von den bestehenden Weingütern übernommen. Die mittlere Betriebsgröße eines deutschen Weinbaubetriebes ist dadurch von 4,8 auf 5,9 Hektar angestiegen.

Mit einem Minus von 29 Prozent betrafen die Rückgänge insbesondere Betriebe mit weniger als einem Hektar Rebfläche. Die bestehenden 4.300 Kleinstbetriebe machen noch ein Viertel der Gesamt-Betriebszahl aus.

Zudem haben in den letzten Jahren zahlreiche Weingüter in der Größenklasse zwischen einem und zehn Hektar aufgegeben. 2010 bewirtschafteten rund 11.500 dieser Betriebe 45 Prozent der Gesamtrebfläche, 2016 waren es nur noch rund 9.500 Betriebe mit einem Rebflächenanteil von 37 Prozent.

Deshalb spielen heute Weingüter mit mehr als zehn Hektar Weinbergen eine entsprechend bedeutendere Rolle. Ihre Anzahl ist im gleichen Zeitraum um 300 auf rund 3.100 angestiegen, wobei 890 von ihnen mehr als 20 Hektar Weinberge besitzen. Diese größeren Weingüter bewirtschaften mittlerweile 60 Prozent der deutschen Gesamt-Rebfläche.

(Grafik: DWI)

Best of Riesling 2017

Die Gewinner des größten Riesling Wettbewerbs der Welt stehen fest.

Knapp 2.400 Rieslinge aus 14 Ländern, von 3 Kontinenten und insgesamt 27 Weinbaugebieten wurden beim diesjährigen Wettbewerb

Best of Riesling 2017

durch eine über 100-köpfige Experten-Jury verkostet und bewertet. Damit stellt der unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums ausgetragene Wettbewerb seine Position als weltweit größter internationaler Riesling Wettbewerb wiederum eindrucksvoll unter Beweis.

Neben den Siegern der acht Kategorien konnte Best of Riesling auch in diesem Jahr wieder Sonderauszeichnungen für den besten europäischen Riesling trocken, den besten trockenen Riesling aus der Steillage sowie den besten trockenen Riesling im Lebensmitteleinzelhandel verleihen. Für ihr Top-Weinsortiment wurden darüber hinaus drei Betriebe mit dem ProRiesling-Erzeugerpreis gekürt.

 

Preisverleihung Best of Riesling 2017

 

„Bei Best of Riesling zeigten Rieslinge aus aller Welt ihr volles Potenzial. Es freut uns sehr, dass auch in diesem Jahr so viele Weingüter aus aller Welt ihre besten Weine zum Wettbewerb eingesendet und wir diese verkosten und bewerten durften.
Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass es in Deutschland und weltweit eine große Anzahl Winzer gibt, die es perfekt beherrschen, aus dem Riesling wahre Meisterwerke zu erzeugen“, zieht Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Wettbewerbs, sein Fazit.

Alle Weine wurden zunächst in Vorrunden von anerkannten Riesling-Spezialisten verkostet, darunter Oenologen, Fachhändler, Sommeliers, Weinwissenschaftler und Fachjournalisten.

Die besten Rieslinge der jeweiligen Kategorien wurden von einer international besetzten Masterjury erneut probiert und bewertet.
Die meisten Weine des diesjährigen Wettbewerbs stammten aus den deutschen Anbaugebieten. International im Wettbewerb vertreten waren sowohl Rieslinge aus Österreich als auch Frankreich und Luxemburg, aber auch aus weit entfernten Ländern wie Australien oder Chile.

Der internationale Wettbewerb Best of Riesling, ursprünglich vom Landwirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen, fand zum bereits zwölften Mal statt. Vor sechs Jahren hat der Meininger Verlag die Veranstaltung und Organisation des Wettbewerbs übernommen, unter der Schirmherrschaft des Ministeriums.

(Foto: Ralf Ziegler, Ad Lumina)

Deutsche Nachwuchssommelière 2017: Cathrin Trost

Zum sechzehnten Mal wurde der „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein in Düsseldorf gekürt. Gewinnerin ist Cathrin Trost aus Olching, gefolgt vom Zweitplatzierten Robert Jankowski aus Heidelberg und dem Drittplatzierten Erik Maier aus Heidelberg.

„Ein verdienter Sieg“ – aber auch ein knapper, urteilte die Jury, die Cathrin Trost zur Nachwuchssommelière 2017 kürte. Die gelernte Restaurantfachfrau ist aktuell Schülerin des Lehrgangs Sommelier IHK der IHK München. Sie überzeugte sowohl im schriftlichen wie im praktischen Teil des Wettbewerbs mit Fachwissen und souveränem Auftreten. Dabei kam ihr insbesondere die Berufserfahrung als Weinfachverkäuferin in Geisels Weingalerie München, wo sie seit 2011 arbeitet, zu Gute.

Platz zwei ging an Robert Jankowski. Den dritten Platz belegte Erik Maier.

Die finale Prüfung begann mit einer fehlerhaften Weinkarte, bei der vom einfachen Tippfehler über falsche Anbaugebiete und Qualitätsstufen die Fehler zu benennen waren. Es folgte eine Blindverkostung von drei Weißweinen und zwei Obstbränden: Eigenschaften wie Aussehen, Geruch, Geschmack, Rückschluss auf Wein-Art, Qualität, Rebsorte (bzw. Obstsorte und Stilistik bei den Obstbränden) und Anbaugebiet mussten definiert werden. Die nächste Aufgabe bestand aus einem visuellen Test, bei dem anhand der gezeigten Bilder geprüft wurde, wie gut sich der Sommelier in der Weinwelt bzw. mit Weinregionen und Persönlichkeiten der Weinbranche auskennt.

 

(Foto: Volker Wiciok)

 

 

Trend zum Weinkauf in Supermärkten hält in Deutschland an

Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr noch öfter ihren Weinbedarf in den klassischen Supermärkten gedeckt. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) wurden 2016 dort 18 Prozent aller Weine eingekauft, was einem Marktanteilszuwachs von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr und von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu 2012 entspricht.

Insbesondere die deutschen Anbieter haben im vergangenen Jahr ihren Weinvertrieb über die Supermärkte ausgebaut. In dieser Vertriebsschiene legten die deutschen Weine im Absatz und Umsatz um acht Prozent zu.

Der Lebensmitteleinzelhandel inklusive der Discount­märkte hat in Deutschland mittlerweile einen Anteil von 77 Prozent am gesamten Weineinkauf. Allein auf die deutschen Weine bezogen, lag er im vergangenen Jahr nur bei 66 Prozent, da sie auch zu 24 Prozent direkt ab Hof und zu fünf Prozent über den Fachhandel eingekauft wurden.

Der Durchschnittspreis für Wein im Lebensmitteleinzelhandel ist 2016 nach sieben Jahren erstmals wieder leicht um fünf Cent auf 2,92 €/l gesunken. Über den Ab-Hof-Verkauf sowie den Vertrieb durch den Fach- und Onlinehandel konnten die deutschen Erzeuger einen deutlich höheren Durchschnittspreis von 6,72 €/l erlösen.

 

Weinkonsum in Deutschland stabil

In Deutschland ist der Weinkonsum im letzten Jahr nahezu unverändert geblieben. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt 2016 bei rund 20 Liter Wein pro Jahr. Dies teilte das Deutsche Weininstitut (kurz DWI) auf Basis der Wein-Konsum-Bilanz mit, die vom Deutschen Weinbauverband für das DWI erstellt wurde.

Die aktuelle Bilanz umfasst sowohl alle Weineinkäufe im Handel und bei den Erzeugern direkt, als auch den Weinkonsum in der Gastronomie. So stellt sich der gesamtdeutsche Weinverbrauch dar.

Wenn nur die Weineinkäufe der privaten, deutschen Haushalte angesehen werden (mengenmäßig), so haben die Deutschen 2016 weniger Wein als 2015 getrunken. Auch der Wert der eingekauften Weine ging leicht zurück.

Die Verteilung der Herkunftsländer sieht wie folgt aus:

  • 45 % Deutschland
  • 16 % Italien
  • 12 % Frankreich
  • 8 % Spanien

Weinveranstaltungen 2017 in Deutschland

Weinevents sammeln. Das ist das Ziel von dieser Aufstellung. Somit kann man sich schon auf die nächste Weinveranstaltung freuen.

Hier sammle ich alle mir bekannten Weinveranstaltungen 2017 in Deutschland.

Fehlt ein Weinevent?

Bitte im kurze Rückinfo. Ich ergänze gerne die Auflistung der Weinveranstaltungen 2017 für Deutschland.

Danke für die Unterstützung!

 

 

  • WineStyle, Hamburg
    4. und 5. Februar 2017, Cruise Center Altona
  • WeinFrühling, Hamburg
    11. und 12. Februar 2017
  • Vinalia, Wein- u. Genussmesse, Hannover
    17. bis 19. Februar 2017, Wasserturm
  • WEINmesse Berlin
    24. bis 26. Februar 2017, Palais am See
  • Weinviertel DAC und Mittelburgenland DAC Jahrgangspräsentation, München
    Tonhalle München
    7. März 2017
  • RendezVino, Karlsruhe
    9. bis 12. März 2017, Rheinstetten
  • Kulinaria & Vinum – Genußmesse, Dresden
    10. bis 12. März 2017, Erlwein-Forum
  • WeinMesse, Bochum
    10. bis 12. März 2017, Jahrhunderthalle
  • WeinFrühling, Düsseldorf
    11. und 12. März 2017, Rheinterrasse
  • Vinesso Weinmesse München
    11. und 12. März 2017, Zenith-Kulturhalle
  • ProWein 2017, Düsseldorf
    19. bis 21. März 2017
  • WeinMünchen, München
    24. bis 26. März 2017, Praterinsel
  • Weinmesse Kiel
    24. bis 26. März 2017, Cruise Terminal Ostseekai
  • Weinmesse Bremen
    31. März bis 2. April 2017, Bremen
  • Wein & more, Landshut
    1. und 2. April 2017, Bernlochner Saal
  • KölnWein
    1. und 2. April 2017, Gürzenich, Köln
  • Wein Münster
    8. und 9. April 2017, Factory Hotel
  • Wein & More Neukeferloh, Grasbrunn
    22. und 23. April 2017, Bürgerhaus Neukeferloh, Grasbrunn
  • Käse und Wein Genusswelt, Wolfenbüttel
    29. April bis 1. Mai 2017, Schloss Wolfenbüttel
  • Badische Weinmesse, Offenburg
    6. und 7. Mai 2017
  • Gourmet Festival, Düsseldorf
    25. bis 27. August 2017, Königsallee
  • Gala des deutschen Rieslings, Wiesbaden
    Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden
    2. September 2017, ab 18.30 Uhr
  • eat & STYLE, Düsseldorf
    13. bis 15. Oktober 2017, Areal Böhler
  • eat & STYLE, München
    27. bis 29. Oktober 2017, Zenith Halle
  • Weintour Hamburg
    November 2017, Cruise Center Altona
  • Vinesso Weinmesse Fürth
    4. und 5. November 2017, Stadthalle Fürth
  • eat & STYLE, Hamburg
    17. bis 19. November 2017, Schuppen 52
  • Vinesso Weinmesse Starnberg
    18. und 19. November 2017, Schloßberghalle Starnberg
  • eat & STYLE, Stuttgart
    24. bis 26. November 2017, Messe Stuttgart

ProWein 2017 rückt näher

Die ProWein in Düsseldorf will heuer im März wieder neue Maßstäbe setzen. Der Slogan für 2017:

To Another Great Year.

ProWein 2017 - Düsseldorf - To Another Great Year

Auf die Kenner der Wein- und Spirituosenbranche kommen mehr als 6300 Aussteller aus rund 60 Nationen. Die meisten Aussteller werden wieder aus Frankreich und Italien erwartet. Weiters kommen viele Winzer aus den Top-Weinländern Österreich, Deutschland, Spanien, Portugal und aus Übersee.

Die ProWein 2017 findet vom 19. bis 21. März 2017 in Düsseldorf statt.

Das Rahmenprogramm wird wieder sehr umfangreich sein. Zahlreiche Tastings im erweiterten ProWein Forum werden angeboten. Ein Themen-Highlight wird sicher die Champagne-Lounge mit 40 traditionsreichen Champagnerhäuser.

ProWein 2017 - Düsseldorf

Damit alle Besucher gut gestärkt die Messetage verbringen können, wurde der Gastro Bereich der ProWein erweitert. Eine perfekte Orientierung für alle Besucher bietet der neue Visitor‘s Guide, der an allen Eingängen der ProWein kostenlos verteilt wird und einen Hallenplan sowie eine Liste aller Aussteller enthält.

 

(Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

 

 

Weinerntemenge 2016 in Deutschland besser als erwartet

Eine sehr entspannte Weinlese 2016 neigt sich in vielen deutschen Anbaugebieten dem Ende zu. Derzeit werden noch spätreifende Sorten wie Riesling und Spätburgunder gelesen. Einige Betriebe hoffen auch noch auf Eiswein.

Mit den eingebrachten Qualitäten ist man nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) insgesamt sehr zufrieden. Dank gut ausgereifter und sehr gesunder Trauben seien vom diesjährigen Jahrgang fruchtbetonte Weißweine und farbkräftige Rotweine zu erwarten.

weinmost-ernteschaetzung-deutschland_2016

Die Ertragslage stellt sich mittlerweile wesentlich besser dar, als noch zu Erntebeginn erwartet. Dazu haben teilweise auch die moderaten Niederschläge der letzten Wochen beigetragen. Die neuesten Ertragsschätzungen gehen in Deutschland von einem Durchschnittsertrag in Höhe von neun Millionen Hektolitern aus.

Extreme Witterungsverhältnisse haben in diesem Jahr in vielen Ländern Europas zum Teil zu erheblichen Ertrags­verlusten geführt. Speziell in Österreich, aber auch in Ländern wie Portugal oder Frankreich gibt es massive Ernteausfälle.

 

(Grafik: DWI)

 

Deutsche Weinlagen sind digital abrufbar

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat mit Unterstützung der zuständigen Landesämter einen digitalen Weinlagenatlas entwickelt, der ab sofort auf der Homepage des DWI www.deutscheweine.de  genutzt werden kann.

Integriert wurden die Weineinzel-Lagen von zehn deutschen Weinanbaugebieten, die nun in einer Landkarte parzellengenau zu sehen sind. Eine komfortable Suchfunktion ermöglicht zudem einzelne Weinlagennamen, inklusive der dazugehörigen Gemeinde und Großlagen zu finden.

Die Weinlagen werden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich erfasst. So sind beispielsweise für die baden-württembergischen Einzellagen zusätzliche Informationen zur Bodenformation, Höhe, Durchschnittstemperatur und dem Mittel der jährlichen Niederschläge angegeben.

Das DWI hat die verschiedenen Daten nun in ein einheitliches Format überführt und damit recherchierbar gemacht. Die Daten sollen jährlich aktualisiert und mittelfristig auch die Lagen der Anbaugebiete Franken, Sachsen, und Saale-Unstrut integriert werden.

Die Karte bildet darüber hinaus auch die Grundlage für eine touristische interaktive Karte, die zeigt, wo die ausgezeichneten Höhepunkte der Weinkultur, die Schönsten Weinsichten Deutschlands sowie zahlreiche Weingüter aufzufinden sind.

Deutsche Winzer pflanzen mehr Weißweinsorten

Nachdem bis 2008 die Rotwein-Rebfläche in Deutschland stetig wuchs, geht sie seitdem wieder leicht zurück. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von Erhebungen des Statistischen Bundesamtes mitteilt, ist der Anbau weißer Rebsorten bis 2015 wieder um rund 2.000 Hektar auf 67.074 Hektar angewachsen.

Dies entspricht 65,4 Prozent der bundesweiten Gesamtrebfläche von 102.543 Hektar. Der Anteil roter Rebsorten belief sich entsprechend auf 34,6 Prozent, bzw. 35.469 Hektar.

Bei den angepflanzten Sorten verzeichneten im vergangenen Jahr Grau- und Weißburgunder die größten Flächenzuwächse von 320 bzw. 269 Hektar. Mit nunmehr 4.973 Hektar Weißburgunder sind die deutschen Winzer weiterhin weltweit führend. Beim Grauburgunder stehen sie mit 5.947 Hektar auf Platz zwei hinter Italien.

Der Riesling belegt traditionell die Spitzenposition in der deutschen Rebsortenstatistik. Seine Anbaufläche wuchs 2015 erneut leicht um 0,7 Prozent auf 23.596 Hektar. Die Pfalz ist mit 5.814 Hektar das größte deutsche Riesling-Anbaugebiet, gefolgt von der Mosel mit 5.387 Hektar. Im weltweiten Vergleich steht rund die Hälfte aller Rieslingreben in deutschen Anbaugebieten.

Unter den Rebsortenspezialitäten setzte der Sauvignon Blanc im vergangenen Jahr sein verhältnismäßig dynamisches Wachstum fort. 894 Hektar sind mittlerweile mit dieser gefragten Sorte bestockt, was einem Flächenzuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die ähnlich aromatische Rebsorte Scheurebe, die in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag seit ihrer Züchtung durch Georg Scheu feiert, blieb mit 1.414 Hektar im Anbau gegenüber dem Vorjahr weitestgehend stabil.

Unter den roten Rebsorten nimmt der Spätburgunder in Deutschland die Spitzenposition ein. Seine Anbaufläche von 11.784 Hektar blieb im vergangenen Jahr unverändert. Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit nach Frankreich und den USA der drittgrößte Spätburgunder-Produzent der Welt.

Der Flächenzuwachs von internationalen Rotweinsorten verläuft in Deutschland weiterhin sehr verhalten. So legte die Anbaufläche von Merlot 2015 lediglich um 20 auf 619 Hektar zu und die von Cabernet Sauvignon um fünf auf 364 Hektar. Sorten wie Shiraz oder Cabernet Franc wurden letztes Jahr bundesweit auf 61 bzw. 51 Hektar angebaut.

 

 

Weinverkostungen
Weinverkostung