ROTWEIN – WEISSWEIN – Der WeinBlog für Geniesser

Monats-Archive: Juni 2016

Attersee trifft Wein  – wir waren dabei!

Am letzten Freitag fand ein ganz besonderes Weinevent statt:

Attersee trifft Wein.

Am späten Nachmittag starteten wir bei einem kalten und warmen Buffet an der Seepromenade in Seewalchen am Attersee. So konnten wir uns gut stärken, bevor die Weinverkostung auf dem Schiff startete.

Um 18.30 Uhr legte das Schiff Gustav-Klimt ab und es begann eine gemütliche Schifffahrt am Attersee mit Weinverkostung.
Die Schiffsreise ging von Seewalchen entlang dem Ufer bis nach Unterach und wieder retour.

Das Wetter? Einfach traumhaft. Einige meinten es war zu heiß. Aber es war einfach prächtig. Schön warm. Wolkenlos. Perfekt!

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Der Organisator Hans Stoll  – WiFi-Sommelierausbildner – hat einige OÖN-Weinshow-Sieger auf das Schiff eingeladen. Und die folgenden Winzer waren persönlich anwesend und mit den darunter angeführten Weinen konnten diese bei vergangenen OÖN-Weinshows als Sieger hervorgehen.

  • Markus Altenburger, Jois
    Blaufränkisch Leithaberg DAC 2011
  • Weingut Schaller, Podersdorf
    St. Laurent
  • Josef Fritz, Zausenberg
    Roter Veltliner (Sieger Sommelierwertung)
  • Stefan Bauer, Königsbrunn
    Roter Veltliner (Sieger Publikumswertung)
  • Lukas Lehner, Velm
    Grüner Veltliner Weinviertel DAC Klassik
  • Günter Nekrep, Gamlitz
    Weißburgunder
  • Helmut Taubenschuss, Poysdorf
    Grüner Veltliner

Die Winzer hatten jeweils ihre fünf (oder auch mal sechs) besten Weine mit on board und wurden von den Winzern persönlich zum Verkosten ausgeschenkt. Dazu gab es kleine Imbisse am Schiff und eine musikalische Untermalung von der Dixie Swing Band.

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Die Weine wurden in der malerischen Umgebung vom Attersee präsentiert!

 

Unsere beiden Favoriten bei dieser Weinverkostung:

  • Stefan Bauer, Königsbrunn mit
    Grüner Veltliner 2015 Bromberg
    Grüner Veltliner Hutzler Reserve 2014 aus d. Magnum
  • Helmut Taubenschuss, Poysdorf mit
    Weinviertel DAC Klassik 2015

 

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(eigene Fotos)

 

 

Schlimmer Spätfrost trifft die Südsteiermark

Bei unserem Ausflug in die Südsteiermark hatten wir die Möglichkeit mit vielen Winzerinnen und Winzern persönlich und in aller Ruhe zu sprechen. Ein zentrales Thema war dabei der Frost Ende April dieses Jahres. Folgend die Infos aus erster Hand.

In den letzten Apriltagen 2016 hat ein schlimmer Frost kombiniert mit einem massiven Wintereinbruch das Frühlingswetter unterbrochen. Die jungen Triebe der Reben wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.

Das Problem dabei war, dass durch die vorangegangenen milden Temperaturen die Reben schon früh ausgetrieben haben. Dieser Austrieb hat sich in den letzten Jahren tendenziell nach vor verschoben. Meist erfolgte der Austrieb schon Ende März/Anfang April. So war es auch 2016 der Fall.

Umso schlimmer traf es nun die Rebstöcke, als die Temperaturen einiges unter Null Grad lagen. Zusätzlich ist noch jede Menge an Schnee dazu gekommen. Und das ganze Ende April!

Wenn man sich untern den Winzern der älteren Generation umhört, so konnte sich keiner erinnern, dass es so eine Katastrophe gegeben hat. Wir können hier von einer Jahrhundert-Katastrophe sprechen.

 

Rundum spricht man von einem Ausfall von rund 80 bis 90 % einer normalen Durchschnittsernte. Eine Katastrophe für viele Weinbauern. Die meisten der ersten traubentragenden Triebe wurden zerstört. Nur wenige Weingärten oder wenige Rebstöcke blieben verschont. Jetzt hofft man, dass die wenig verbleibenden Trauben auf den nachwachsenden Beitrieben sich gut entwickeln. Sie können aber nur einen kleinen Teil der Erträge liefern.

Nicht wenige Winzer erleiden auch einen Totalausfall. Trotzdem geben sich viele Winzer positiv und blicken in die Zukunft.

 

Wir waren in der glücklichen Lage und konnten den Jahrgang 2015 verkosten. Ich kann euch sagen. Ein hervorragender Weinjahrgang, der viel Freude bereitet. Dazu kommt in den nächsten Tagen aber noch mehr.

Als Tipp kann ich nur geben: Rasch verkosten, wenn dies noch nicht passiert ist und Wein einlagern. Viele Sorten sind bei den verschiedensten Winzern bereits ausverkauft.

 

Gamlitzer Weinlesefest 2016

Weinfreunde der Südsteiermark wissen dies sicherlich. Das Weinlesefest in Gamlitz findet immer am ersten Wochenende im Oktober statt.

So findet auch heuer das traditionelle Weinlesefest in Gamlitz bereits zum 50. Mal statt. Ein Jubiläumsfest in Gamlitz!

Das 50. Gamlitzer Weinlesefest findet vom 6. bis 9. Oktober 2016 statt.

Das große, traditionelle Weinlesefest in der Südsteiermark wird wieder mit einem umfangreichen Programm aufwarten.

  • Weinstände mitten im Ort
  • Weinverkostungen
  • Sturm
  • Kastanien
  • Kulinarische Regionsspezialitäten
  • Vergnügungspark
  • Livemusik
  • Festumzug

Am Sonntag, 9. Oktober 2016 findet dann der große Festumzug mit Brauchtumsfestwagen, Erntekronen und Musikkapellen statt.

Wie jedes Jahr ist das Weinlesefest in Gamlitz ein tolles Fest rund um und mit dem Wein.

Für alle Weinliebhaber, die bereits heute schon für das Gamlitzer Weinlesefest 2017 planen wollen:

Das Weinlesefest in Gamlitz findet am ersten Oktober-Wochenende 2017 vom 6. bis 8. Oktober 2017  statt.

 

 

Es ist besser zu genießen …

 

Es ist besser zu genießen

und zu bereuen,

als zu bereuen,

dass man nicht genossen hat.

 

(Zitat von Giovanni Boccaccio (1313-1375);
italienischer Schriftsteller)

 

Südsteiermark – Weineinlagerung

Ein erfolgreiches Wochenende!

Südsteiermark-Weineinlagerungstour 2016.

 

Shopping-Tour 2016

Shopping-Tour 2016

 

Umfangreiche Details über die Südsteiermarktour 2016 folgen.

 

 

Deutsche Winzer pflanzen mehr Weißweinsorten

Nachdem bis 2008 die Rotwein-Rebfläche in Deutschland stetig wuchs, geht sie seitdem wieder leicht zurück. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von Erhebungen des Statistischen Bundesamtes mitteilt, ist der Anbau weißer Rebsorten bis 2015 wieder um rund 2.000 Hektar auf 67.074 Hektar angewachsen.

Dies entspricht 65,4 Prozent der bundesweiten Gesamtrebfläche von 102.543 Hektar. Der Anteil roter Rebsorten belief sich entsprechend auf 34,6 Prozent, bzw. 35.469 Hektar.

Bei den angepflanzten Sorten verzeichneten im vergangenen Jahr Grau- und Weißburgunder die größten Flächenzuwächse von 320 bzw. 269 Hektar. Mit nunmehr 4.973 Hektar Weißburgunder sind die deutschen Winzer weiterhin weltweit führend. Beim Grauburgunder stehen sie mit 5.947 Hektar auf Platz zwei hinter Italien.

Der Riesling belegt traditionell die Spitzenposition in der deutschen Rebsortenstatistik. Seine Anbaufläche wuchs 2015 erneut leicht um 0,7 Prozent auf 23.596 Hektar. Die Pfalz ist mit 5.814 Hektar das größte deutsche Riesling-Anbaugebiet, gefolgt von der Mosel mit 5.387 Hektar. Im weltweiten Vergleich steht rund die Hälfte aller Rieslingreben in deutschen Anbaugebieten.

Unter den Rebsortenspezialitäten setzte der Sauvignon Blanc im vergangenen Jahr sein verhältnismäßig dynamisches Wachstum fort. 894 Hektar sind mittlerweile mit dieser gefragten Sorte bestockt, was einem Flächenzuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die ähnlich aromatische Rebsorte Scheurebe, die in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag seit ihrer Züchtung durch Georg Scheu feiert, blieb mit 1.414 Hektar im Anbau gegenüber dem Vorjahr weitestgehend stabil.

Unter den roten Rebsorten nimmt der Spätburgunder in Deutschland die Spitzenposition ein. Seine Anbaufläche von 11.784 Hektar blieb im vergangenen Jahr unverändert. Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit nach Frankreich und den USA der drittgrößte Spätburgunder-Produzent der Welt.

Der Flächenzuwachs von internationalen Rotweinsorten verläuft in Deutschland weiterhin sehr verhalten. So legte die Anbaufläche von Merlot 2015 lediglich um 20 auf 619 Hektar zu und die von Cabernet Sauvignon um fünf auf 364 Hektar. Sorten wie Shiraz oder Cabernet Franc wurden letztes Jahr bundesweit auf 61 bzw. 51 Hektar angebaut.

 

 

VieVinum 2016 – Rückblick

Die VieVinum feierte heuer ihr zehntes Jubiläum. Die erste VieVinum gab es 1998. Und seit diesem ersten Event bis heute hat sich im Weinland Österreich sehr viel getan. Eine große Bühne für den österreichischen Wein bietet die VieVinum alle zwei Jahre in der Hofburg in Wien.

Von Samstag, 4. Juni bis inklusive Montag, 6. Juni 2016 fand in der Wiener Hofburg die VieVinum 2016 statt. Es war wieder eine tolle Veranstaltung und so war es ein Fixpunkt im Kalender von vielen Weinexperten und Weinliebhabern. Es trafen sich viele Gastronomen, Sommeliers, Weinhändler, Journalisten und Weinliebhaber in Wien. Als Ehrengast war am Samstag auch der Bundesminister Andrä Rupprechter anwesend.

Jeweils am Vormittag war der Zutritt nur für Fachbesucher möglich. Ab Mittag wurden die Tore für alle Weinliebhaber geöffnet. Und so sind auch sehr viele Besucher zur Verkostung gekommen. Der Andrang von Weinexperten und Weinliebhabern war sehr groß.

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Die VieVinum ist ein Weinevent, wo aus allen Weingebieten aus Österreich die Winzer vertreten sind. Der Österreichische Wein steht somit ganz klar im Mittelpunkt.

Die Verkostungsbereiche waren in die unterschiedlichen österreichischen Weinregionen bzw. in Sonder-Bereiche aufgeteilt:

  • Thermenregion, Traisental
  • Wachau
  • Kamptal
  • Wagram
  • Kremstal
  • Wien
  • Burgenland
  • Weinviertel
  • Steiermark
  • Kärnten
  • Carnuntum

 

  • Junge Wilde Winzer
  • ÖTW – Österreichische Tradionsweingüter
  • Vinea Wachau

Die Aufteilung der Aussteller aus Österreich sah ungefähr wie folgt aus: Die größte Winzergruppe kam aus Niederösterreich. Rund 250 Winzer waren vertreten. Weiters waren um die 150 Winzer aus dem Burgenland und ca. 40 Winzer aus der Steiermark vertreten.

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Die VieVinum war sehr gut besucht. Mehr als 15.000 Besucher kamen in die Wiener Hofburg.  Trotzdem konnte man sich ausgiebig mit den Winzerinnen und Winzern unterhalten. Jeder nahm sich auch die notwendige Zeit dafür. Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass es mir sehr gut bei der VieVinum gefallen hat und neben „alten“ Bekannten auch wieder viele neue Weingüter und Weine entdeckt werden konnten.

Eine Aufstellung hier zu publizieren, welche Weine ich verkostet habe und diese auch hier noch zu bewerten, würde den Rahmen sprengen. Trotzdem eine kurze Aufstellung von Weingütern, die mir auf der VieVinum besonders positiv aufgefallen sind:

  • Weingut Johann Donaubaum, Spitz
  • Weingut F.X. Pichler, Dürnstein
  • Bioweingut Kemetner, Etsdorf, Kamptal
  • Weingut am Berg, Ludwig Gruber, Langenlois
  • Weingut Steininger, Langenlois
  • Weingut Familie Schuster, Großriedenthal
  • Weingut Kolkmann, Fels am Wagram
  • Weingut Bründlmayer, Langenlois
  • Weingut Jurtschitsch, Langenlois
  • Weingut Nigl, Senftenberg
  • Weingut der Pollerhof, Röschitz
  • Weingut Hofbauer-Schmidt, Hohenwarth

 

  • Weingut Sattlerhof, Gamlitz
  • Weingut Wohlmuth, Kitzeck im Sausal
  • Weingut Maitz Wolfgang, Ratsch an d. Weinstraße
  • Weingut Lackner Tinnacher, Gamlitz
  • Weingut Skoff Original – Walter Skoff, Gamlitz
  • Weingut Schauer, Kitzeck im Sausal
  • Weingut Strohmaier Thomas, Pölfing-Brunn
  • Weingut Peter Skoff – Domäne Kranachberg, Gamlitz
  • Weingut Dreisiebner Stammhaus, Gamlitz

 

  • Weingut Gernot & Heike Heinrich, Gols
  • Weingut Keringer, Mönchhof
  • Weingut Salzl Seewinkelhof, Illmitz
  • Weingut Stiegelmar, Gols
  • Weingut Martin Pasler, Jois
  • Weingut Pfneisl, Deutschkreutz
  • Weingut Gager, Deutschkreutz
  • Weingut Heinrich, Deutschkreutz
  • Weingut K+K Kirnbauer, Deutschkreutz
  • Rotweingut Prickler, Lutzmannsburg
  • Weingut Paul Kerschbaum, Horitschon

 

Es waren aber auch internationale Weine vertreten. So genoss der deutsche Wein eine besondere Aufmerksamkeit. Bereits im Foyer war ein großer Bereich nur für die deutschen Weine reserviert. Rund 15 Winzer des Vereins Deutscher Prädikatsweingüter – kurz VDP – präsentierten sich bei der heurigen VieVinum als Gastwinzergruppe.

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Weiters waren im Rittersaal einige Winzer aus den neuen Weinbauländern Europas vertreten. Weine aus Rumänien, Slowenien, Ungarn und Kroatien konnten verkostet werden. In zwei weiteren Räumen waren weitere, internationale Weinproduzenten vertreten. Diese kamen aus Argentinien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Neuseeland, Portugal, Spanien, USA, Italien, Slowakei, Slowenien und Ungarn. Wie man also sieht. Nicht nur österreichischer Wein. Nein – sehr International waren die Verkostungsmöglichkeiten.

 

Zur Stärkung gab es vor der Hofburg ein großes Gastrozelt und zusätzlich Streetfood. Diverse Foodtrucks standen bereit und man konnte sich dort stärken und einige Sonnenstrahlen im Freien genießen.

 

Auf der VieVinum wurde an allen drei Tagen ein umfangreiches Angebot an Sideevents geboten. So konnten die verschiedensten Weingebiete und Rebsorten noch näher kennengelernt werden. Hierzu wurden viele moderierte Spezialverkostungen angeboten.

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Die VieVinum 2016 war ein toll organisiertes und vollends gelungenes Weinevent.

Ich freue mich bereits heute auf die VieVinum 2018.

 

(Bilder: eigene Fotos)

 

 

VieVinum 2016 – erste Eindrücke

Am Samstag besuchten wir die VieVinum 2016 in der Wiener Hofburg.

Dazu werde ich in den nächsten Tagen einige Zeilen hier verfassen. Vorab poste ich schon die ersten Bilder / Eindrücke.

Viele Winzer!

Viele tolle Weine!

Ein tolles Weinevent!

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(Bilder: eigene Fotos)

 

 

Perchtoldsdorfer Weinfest 2016

Auf eine Vielfalt können sich Genießer beim diesjährigen Weinfest in Perchtoldsdorf freuen.

Vom 9. bis 11. Juni haben Liebhaber edler Tröpferl in Perchtoldsdorf am Hyrtlplatz vor der Burg gemeinsam mit Freunden die Gelegenheit die Perchtoldsdorfer Weine kennen zulernen.

Das Motto heuer:

„Weg vom traditionellem Volksfestcharakter, hin zur hochwertigen Qualitätsweinverkostung“

Mit „Wein und viel mehr rund um die Burg“ setzt der örtliche Weinbauverein auf einen noch viel größeren Querschnitt der örtlichen Weinszene. Zahlreiche Perchtoldsdorfer Weinbaubetriebe laden zum Genießen ein. Kulinarisch und musikalisch ist entsprechend gesorgt.

 

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Das Perchtoldsdorfer Weinfest am Hyrtlplatz findet vom 9. bis 11. Juni, jeweils von 17 bis 24 Uhr statt. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung in der Burg statt.

(Foto: Perchtoldsdorfer Weinbauverein)

 

 

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