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Wachau

World’s Best Vineyards – Domäne Wachau top

Die Domäne Wachau wurde durch eine 500-köpfige Jury von Wein- und Tourismus-Experten auf Platz drei der TOP 50 World’s Best Vineyards 2020 gewählt.

 

Am 13. Juli wurden die World´s Best Vineyards gekürt. 500 Weinexperten, Sommeliers und Reisejournalisten aus aller Welt haben entschieden und die Domäne Wachau als bestes Weingut in Europa gekürt sowie auf Platz 3 weltweit gewählt! Nach dem Platz 19 im vergangenen Jahr hat die Domäne Wa­chau nun erneut und noch eindrucksvoller bewiesen, dass sie zu den führenden Weingütern gehört, dass es, neben international geschätzten Top-Weinen, definitiv wert ist, besucht zu werden.

 

World’s Best Vineyards - Domäne Wachau

 

Für diese Auszeichnung gibt es keine definierte Liste an Anforderungen. Die Jury hat die Aufgabe, neben der Qualität der Weine die touristische Gesamtperformance der Weingüter zu bewerten: etwa das Ambiente, das Touren-Angebot, die Freundlichkeit der Mitarbeiter, das Preis-Leistungs-Verhältnis, das Image, die Erreichbarkeit, Reservierungsmöglichkeiten, alles, was den Besuch eines Weingutes zu einem wertvollen und lohnenden Erlebnis für die Besucher macht. Besonders viel Wert wird bei der Domäne Wachau auf fachlich ausgebildete Mitarbeiter gelegt – nur so kann die Einzigartigkeit der Wachauer Weine authentisch an Interessierte vermittelt werden.

 

Die Top 3 der “World’s Best Vineyards” 2020:

  • Zuccardi Valle de Uco, Argentinien
  • Bodega Garzón, Uruguay
  • Domäne Wachau, Österreich

 

 

(Foto: Domäne Wachau, Rogl)

Wachau DAC

Was sich bereits länger abzeichnete, ist nun offiziell: Die Wachau ist Österreichs neuestes und damit fünfzehntes DAC-Weinbaugebiet.

Auf den drei Ebenen

  • Gebietswein
  • Ortswein
  • Riedenwein

werden nun gebietstypische Gewächse mit der geschützten Herkunft

„Wachau DAC“

bezeichnet. Steinfeder, Federspiel und Smaragd bleiben dabei erhalten.

Nach eingehenden Überlegungen und Konsensfindung innerhalb des Gebiets legte die Wachau einen DAC-Verordnungsentwurf im Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus vor, der nun von der zuständigen Bundesministerin Elisabeth Köstinger unterschrieben wurde. Damit ist die geschützte Herkunftsbezeichnung „Wachau DAC“ die bereits fünfzehnte ihrer Art in Österreich.

 

Wachau

Gebietsweine

Zugelassene Rebsorten (reinsortig oder als Verschnitt): Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Neuburger, Muskateller, Sauvignon Blanc, Traminer, Frühroter Veltliner, Müller Thurgau, Muskat Ottonel, Roter Veltliner, Gemischter Satz, Blauer Burgunder, St. Laurent und Zweigelt.

Auch Gemischter Satz und Cuvées sind möglich. Diese Weine tragen den Namen des Gebiets in Verbindung mit „DAC“ auf dem Etikett. Die Trauben dürfen aus dem ganzen Weinbaugebiet Wachau stammen.

 

Ortsweine

Zugelassene Rebsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Neuburger, Muskateller, Sauvignon Blanc oder Traminer. Kein oder kaum merkbarer Holzton.

Die Wachau sieht in ihrer DAC-Verordnung 22 geschützte Ortsangaben vor.

Riedenweine

Zugelassene Rebsorten: Grüner Veltliner, Riesling.

Für die Riedenweine sind die renommiertesten Wachauer Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling aus 157 definierten Lagen erlaubt. Wachau DAC-Weine mit der Angabe einer Ried am Etikett dürfen in keiner Weise angereichert werden und – ebenso wie Ortsweine – keinen oder einen kaum merkbaren Holzton aufweisen.

 

Bereits in den 1980er-Jahren etablierte der Gebietsschutzverband „Vinea Wachau“ die Stufen „Steinfeder“, „Federspiel“ und „Smaragd“, unterschieden nach dem natürlichen Alkoholgehalt der Weiß- und in seltenen Fällen auch Rosé-Weine seiner Mitglieder. Innerhalb des neuen DAC-Systems bleibt diese weithin bekannte und geschätzte Einteilung erhalten.

 

Bundesgesetzblatt zur DAC-Verordnung Wachau

 

 

Lenz Moser Herbstfest

Eine besonders feierliche Stimmung, Dankbarkeit für einen sehr guten Wein-Jahrgang 2019 und Freude an den ersten Proben davon: Lenz Moser lud zum Herbstfest und rund 500 Gäste folgten der Einladung zum traditionellen Herbstfest in der Weinkellerei Lenz Moser in Rohrendorf.

Schon von Weitem wurden die nahenden Gäste durch das stimmungsvolle Lichtarrangement und die offenen Feuerstellen zur Weinkellerei Lenz Moser gelotst. Am Eingang zum festlich gestalteten Hof hießen die Lenz Moser-Vorstände Walter Holzner und Andreas Pirschl sowie Chefönologe Michael Rethaller all ihre Gäste persönlich willkommen.

Darunter zahlreiche führende Persönlichkeiten aus Politik und Weinwirtschaft wie zum Beispiel die Weinkönigin Diana I.  Zur Einstimmung wurden gebratene Maroni, Glühwein und Kürbiscremesuppe gereicht, für die klangvolle Untermalung sorgte die Niederösterreichische Militärmusik.

 

Lenz Moser

 

Den Höhepunkt bildete die Taufe und Weinsegnung, welche der Abt des Stifts Melk, Georg Wilfinger, durchführte. Als Taufpate für den Wein – ein Grüner Veltliner Selection – konnte Generalmajor Mag. Rudolf Striedinger gewonnen werden, der seinem Taufwein den Namen „Pionier“ verlieh. Mag. Rudolf Striedinger interpretierte den Taufnamen als inhaltliche Verbindung zwischen der Weinkellerei Lenz Moser und dem Bundesheer.

 

(Foto: Weinkellerei Lenz Moser/Cityfoto/Maringer)

Lenz Moser: neues Presshaus als Zukunftsprojekt

Weinkellerei Lenz Moser baut ein neues Presshaus.

Raschere Verarbeitung des Leseguts bei durchgehend konsequenter Kühlung, dazu eine noch exaktere Möglichkeit, die Qualität der angelieferten Trauben zu bestimmen. Mit dem neuen Presshaus macht sich Lenz Moser fit für die Zukunft und deren möglicher klimatischer Veränderungen.

Lenz Moser-neues Presshaus

Lenz Moser – neues Presshaus

 

Es ist harmonisch in das Gebäude-Ensemble der Weinkellerei eingebettet und von außen geradezu unauffällig: Das neue Presshaus von Lenz Moser will vor allem durch qualitative Aspekte auffallen, die sich in den Weinen widerspiegeln. Über Jahre wurde sorgfältig am Konzept getüftelt und geplant. 2018 begann der Bau des Gebäudes, derzeit erfolgen finale Feinschliffarbeiten an der Ausstattung. Für die Inbetriebnahme kommenden Herbst läuft alles nach Plan. Davor finden noch Begehungen und Informationsgespräche mit den Vertragswinzern der Weinkellerei statt, sodass diese bei der Lese mit den neuen Abläufen vertraut sind. Bei der Anlieferung ihrer frisch geernteten Trauben helfen hinkünftig vollautomatische Systeme, diese zu wiegen, deren allgemeine Qualität zu bestimmen beziehungsweise sie zu sortieren. Die Abfolge des anschließenden Rebelns und Pressens ist genau getaktet und folgt einer präzisen Logistik. Im Zuge dessen wird auch die Zuckergradation bestimmt.

Während der Faktor Zeit eine essentielle Rolle bei der Verarbeitung der Trauben spielt, fällt auch der Kühlung eine zunehmend bedeutende Rolle zu.

 

(Foto: Lenz Moser / Robert Herbst)

Wachau-Orte am linken und rechten Donauufer

Die Donau hat eine Länge von über 2850 Kilometer und ist damit der zweitlängste Fluss Europas. Und das berühmteste Weinbaugebiet entlang der Donau ist die Wachau.

Die Wachau erstreckt sich von Melk bis nach Krems. Viele Orte der Wachau sind jedem Weinliebhaber ein Begriff. Bekannt Orte in der Wachau sind zum Beispiel Dürnstein, Spitz, Weißenkirchen oder Krems. Wenn man jedoch entlang der Donau flussabwärts fährt, so gibt es einige Orte mehr in der Wachau.

Wachau-Orte am linken Donau-Ufer

  • Emmersdorf
  • Schallemmersdorf / Grimsing
  • Aggsbach Markt
  • Groisbach
  • Willendorf
  • Schwallenbach
  • Spitz an d. Donau
  • St. Michael
  • Wösendorf
  • Joching
  • Weißenkirchen in d. Wachau
  • Dürnstein
  • Oberloiben
  • Unterloiben
  • Stein
  • Krems an d. Donau

 

Wachau Duernstein Donau

 

Wachau-Orte am rechten Donau-Ufer

  • Melk
  • Schönbühel
  • Aggsbach Dorf
  • Rossatz Arnsdorf
  • Mautern

 

Die Wachau ist immer einen Besuch wert. Egal ob jetzt im Frühling, wenn die Natur erwacht, zur Blüte der rund 100.000 Marillenbäume oder im Herbst.

 

Weingut Nothnagl Anton – Verkostung: Riesling Smaragd Ried Setzberg

Hersteller:

Weingut Nothnagl Anton – www.nothnagl.at

Wein:

Riesling Smaragd Ried Setzberg

Anbaugebiet: Wachau
Ort: Spitz an der Donau
Land: Österreich
Alkohol in Vol.: 13,5 %
Geschmack: trocken
Rebsorte: Riesling
Jahrgang: 2017
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schraubverschluss
Preis: 13,- Euro.
Den Wein haben wir direkt am Weingut gekauft.

Verkost-Zeitpunkt: März 2019

Nothnagl Anton_Spitz-Wachau_Riesling-Smaragd.rww

Das Weingut – der Rondellenhof – liegt in Spitz an der Donau. Bereits seit 1872 ist der Rondellenhof im Besitz der Familie. Die Familie Nothnagl bewirtschaftet rund 8 Hektar Rebflächen in Spitz. Wer will, kann auch Urlaub mitten in der Wachau am Weingut machen.

Dieser Riesling Smaragd stammt von der Ried Setzberg in Spitz. Ausgebaut wurde dieser Riesling im Stahltank.

Anfangs etwas zurückhaltend. Schönes gelbgrün. In der Nase frischer Pfirsich. Apfel. Am Gaumen eine schöne Säure. Mineralisch. Zitrone. Bleibt am Gaumen. Schöne Frucht. Mineralisch.

 

Wachau_Spitz

 

Eventjahr 2019 der Domäne Wachau

Riesling-Gipfel, Weinfrühling, Kellerschlössel-Kulinarien, tolle Gäste und vieles mehr. Die Domäne Wachau keltert nicht nur Weine, sie macht auch Programm.

Unter Weingutsleiter Roman Horvath hat sich die Domäne Wachau nicht nur zu einem der führenden Weingüter Österreichs entwickelt, sondern ist auch einer der wichtigsten Player im Wein-Tourismus. Die Domäne Wachau hat sich in den letzten Jahren zunehmend als Spezialist für Veranstaltungen positioniert und mit dem Kellerschlössel zudem ein architektonisches Juwel zu bieten. Der barocke Prunkbau am Fuße des Kellerbergs bietet eine immer größer werdende Anzahl spannender Verkostungen und öffnet seine Pforten auch für Hochzeiten und Feiern. Silvia Lechner ist verantwortlich für alle Veranstaltungen im Hause der Domäne Wachau, die Jahr für Jahr mehr werden. Die Vielfältigkeit kennt keine Grenzen und an neue Event-Konzepte wird ständig getüftelt.

Domäne Wachau Veranstaltungen

 

Domäne Wachau-Eventkalender

Der Domäne Wachau-Eventkalender ist 2019 so dicht gestaffelt wie nie zuvor.

Den Auftakt bildet am 5. April ein vom aktuellen Sommelier-Staatsmeister Andreas Jechsmayr moderierter Riesling-Gipfel anlässlich des Wachau GOURMETfestivals. Er präsentiert eine ganz persönliche Auswahl an Rieslingen, die seine jahrzehntelange Erfahrung mit der Sorte widerspiegelt und ihre enorme Bandbreite beleuchtet. Nur drei Tage später werfen mit Heinz & Georg Frischengruber, Joe Fischer und Philipp Essl drei Winzer und ein Wirt vom Dürnsteiner Kellerschlössel aus den Blick über die Donau und zeigen, warum der Wachauer Süden gerade in aller Munde ist.

Einen Monat darauf schenkt die Domäne Wachau anlässlich des Wachauer Weinfrühlings am 4. und 5. Mai ihre neuen Weine ein und zeigt, was der Jahrgang 2018 zu bieten hat. Ein weiterer Höhepunkt folgt am 9. Mai, wenn Martin Sieberer von der Paznauner Stube in Ischgl aus den Tiroler Bergen ins barocke Kellerschlössel kommt und seine mit drei Hauben gekrönte Küche mit den Weinen der Domäne Wachau kombiniert.

Nach einer Wanderung durch Rossatz, Rührsdorf und die Rieden des Wachauer Südens am 17. Mai, steht vom 12. bis 17. Juni eine Premiere auf dem Plan: Dann wird in der Domäne Wachau erstmals ausgesteckt sein und das barocke Kellerschlössel in einen Heurigen verwandelt. Es werden neben den Veltlinern und Rieslingen des Weinguts regionale Spezialitäten im Mittelpunkt stehen. Ein zweiter Heurigentermin ist für die Woche vom 4. bis 9. September anvisiert; davor stehen am 12. Juli allerdings noch eine Fackelwanderung durch die Weinterrassen des Dürnsteiner Kellerbergs und am 24. August eine Donauschifffahrt entlang der legendären Wachauer Rieden auf dem Programm.

Auch im Herbst wird noch einmal gewandert: am 27. September geht es auf schmalen Pfaden von der Ried Loibenberg auf den Dürnsteiner Kellerberg. Abgeschlossen wird das Eventjahr der Domäne Wachau am 10. Oktober mit einem Gastauftritt der Köche des Wiener Kult-Restaurants Mochi, die die traditionelle japanische Küche mit internationalen Einflüssen verbindet. Außergewöhnliche und originelle Kreationen stehen auf dem Programm.

 

(Foto: Domäne Wachau)

Wachau – eine tolle Landschaft mit hervorragenden Köstlichkeiten

Die Wachau ist für jeden Weinliebhaber ein Begriff. Mit der Wachau verbinden wir aber nicht nur die besonderen Weine, sondern auch eine schöne, beliebte und berühmte Region in Niederösterreich mit vielen Köstlichkeiten. Die Donau schlängelt sich zwischen Melk und Krems und wurde auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Wachau. Eine herrliche Region entlang der Donau. 33 Kilometer Idylle im Donautal.

Weinglückseligkeit. Gastlichkeit. Marillenknödel. Wein.

Eine großartige Landschaft mit beeindruckenden Denkmäler der Baukultur. So präsentiert sich die Wachau auf rund 1350 Hektar mit seinen steilen Terrassen.

Wachau_Terrassen

Nun zieht der Herbst in die Wachau ein. Die Temperaturen sind gemäßigt. Speziell am letzten Wochenende durften wir dies erfahren, wo der Herbst schon ein kräftiges Zeichen von sich gab. Dies hat uns bei unserem Ausflug in die Wachau nicht daran gehindert, dass wir eine schöne, genussvolle Zeit verbrachten. Die unzähligen Heurigen und Buschenschenken trumpften mit ihren Köstlichkeiten auf.

Ich denke dabei nicht nur an die tollen Jausen und Weine, die wir genießen konnten. Mit der Wachau verbinden wir neben dem Wein auch eine besondere Frucht:

die Wachauer Marille.

Und da konnten wir bei den Marmeladen und hervorragenden Marillen-Knödeln nicht nein sagen….

Wachau_Duernstein

In den Weingärten sieht man, dass bereits die Lese vom aktuellen Weinjahrgang gestartet wurden. Nicht mehr lange wird es dauern und wir bekommen den ersten Sturm und Jungwein zum Verkosten. Die Weinlese 2018 hat in der Wachau früher als in einem Durchschnittsjahr begonnen. Die ersten Trauben sind für den Sturm, für den Jungwein bzw. auch für den Traubensaft. Die Hauptlese wurde mancherorts auch bereits begonnen.

Derzeit rechnen alle Winzer mit einer mengenmäßig guten Ernte und auch die Qualität ist sehr vielversprechend.

Wir kennen die Wachau mit seinen berühmten Steillagen und den Steinmauern. Gut für die Qualität der Trauben und in weiterer Folge für die Weine. Aber es bedeutet viel Arbeit in den Weingärten für die Winzer.

Wachau_Spitz

Die Weine der Wachau

Wenn man die Weine der Wachau verkostet, so wird man von den hervorragenden Grünen Veltlinern und Rieslinge verwöhnt. Besonders in Erinnerung sind geblieben und haben wir jeweils gemeinsam mit den Winzern in einer tollen Weinverkostung selbst probiert:

Weingut Nothnagl, Spitz

  • Grüner Veltliner Federspiel Ried Steinporz 2017
  • Riedling Federspiel Ried Burgberg 2017
  • Grüner Veltliner Smaragd Ried Setzberg 2017
  • Riesling Smaragd Ried Setzberg 2017

 

Weingut Alzinger, Dürnstein

  • Grüner Veltliner Federspiel Hochstrasser 2017
  • Grüner Veltliner Smaragd Mühlpoint 2017

 

Weingut Karl Bracher

  • Grüner Veltliner Federspiel Ried Setzberg
  • Riesling Federspiel Pluris

 

Wir konnten mit den drei Winzern – Anton Nothnagl, Leo Alzinger Jun. und Karl Bracher – ausführliche Gespräche führen und wurden sehr freundlich aufgenommen. Da merkt man einfach im Gespräch: Diese Winzer leben für ihren Wein und blühen so richtig auf, wenn sie von ihren Weinen und ihrer Arbeit im Weingarten erzählen.
Leider ist dies nicht immer so. Wie beispielsweise bei einem großen, bekannten Weingut in Unterloiben, wo man als Weinliebhaber am Hof für eine Verkostung nicht so gerne gesehen wird…

 

 

 

 

Grüner Veltliner Grand Prix: Leopold Müller als Sieger

Das niederösterreichische Weingut Müller aus dem Kremstal gewinnt den

Falstaff Grüner Veltliner Grand Prix 2018

mit dem Grünen Veltliner vom Berg 2017.

Gemeinsam mit der Niederösterreichischen Versicherung und der Landwirtschaftskammer Niederösterreich kürte der FALSTAFF Verlag, im Rahmen der Grüner Veltliner Gala die besten Grünen Veltliner des Landes.

Die ersten drei Plätze wurden im festlichen Rahmen des Wiener Palais Ferstel geehrt. Die Preise des „Grüner Veltliner Grand Prix 2018“ wurden von Dr. Hubert Schultes, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung AG, Otto Auer, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich sowie dem Leiter der Verkostungsjury Falstaff Wein-Chefredakteur Peter Moser überreicht.

Insgesamt wurden 973 Weine eingereicht. Damit ein Wein bei der NÖ-Wein-Prämierung dabei sein darf, darf dieser max. 13 % Volumenprozent Alkohol und max. 4 Gramm Restzucker aufweisen.

Sieger FALSTAFF Grüner Veltliner Grand Prix 2018

 

Die Sieger vom Grüner Veltliner Grand Prix 2018

  • 1. Grand-Prix-Sieger 2018
    Weingut Müller, Krustetten, Kremstal
    Grüner Veltliner Vom Berg 2017
  • 2. Grand-Prix-Sieger 2018
    Weingut Bernhard Ott, Feuersbrunn, Wagram
    Grüner Veltliner Der Ott 2017
  • 3. Grand-Prix-Sieger 2018
    Weingut Ernst, Wiesendorf, Wagram
    Grüner Veltliner Classic 2017

 

Neben der Siegerehrung des “Grüner Veltliner Grand Prix 2018″ wurde die 21. Auflage des

Falstaff Weinguide 2018/19

der Öffentlichkeit präsentiert.

 

(Foto: Falstaff/ Ruiz Cruz)

Vinea Wachau Nobilis Districtus

Vinea Wachau Nobilis Districtus, der Gebietsschutzverband für das Weinbaugebiet Wachau, wurde 1983 als Vereinigung von Wachauer Winzern gegründet. Vinea Wachau wurde also schon einige Zeit vor der Gründung der DAC-Qualitätsgebiete gegründet.

Der Name Vinea Wachau geht auf Leuthold I. von Kuenring (1243 – 1313) zurück. Seine Besitzungen entsprachen ungefähr dem der heutigen Wachau.

Der Verein Vinea Wachau zählt heute rund 200 Weinbaubetriebe und die Mitglieder haben sich der Förderung und dem Erhalt der Wachauer Weinkultur verpflichtet.

Vinea Wachau hat bei der Gründung 1983 drei Qualitätsstufen geschaffen, die als Marken eingetragen sind und welche bis heute gelten:

  • Steinfeder
  • Federspiel
  • Smaragd

 

Steinfeder

Dies sind die leichten, fruchtigen Weine der Wachau. Der Alkoholgehalt darf max. 11,5 % Vol. getragen. Der Name Steinfeder kommt vom federleichten Steinfedergras, welches auf den Terrassen der Weinberge in der Wachau wächst.

Vinea Wachau Steinfeder

Federspiel

Federspiel – so heißen die Wachauer Weine im Kabinettbereich mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 % und 12,5 % Vol. mit fruchtig, charmanten Charakter. Die Weine sind klassisch trocken vergoren. Der Name Federspiel hat seinen Ursprung im Zurückholen des Beizvogels bei der Falkenjagd. Früher war diese Form der Jagd üblich in der Wachau.

Vinea Wachau Federspiel

Smaragd

Smaragd – so werden die besten und wertvollsten Weine der Wachau bezeichnet. Der Alkoholgehalt muss mindestens 12,5 % Vol. betragen. Nur die besten Trauben werden für die Smaragd-Weine verwendet. Der Name kommt von den Smaragd-Eidechsen. Diese leben in den Wachauer Weinberg-Terrassen und sonnen sich gerne neben den Rebstöcken.

Vinea Wachau Smaragd

 

(Abbildungen: www.vinea-wachau.at )

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