Ja, das wäre schön und den Schnee hätten wir alle gerne nun zu Weihnachten.
Aber der Schnee kommt sicher bald, auch wenn wir aktuell dem Wetter nach mehr an den Osterhasen denken…
Und so ziehen wir uns zurück vor den Kamin und genießen ein gutes Glas Wein.
Ruhe. Die Zeit mit der Familie verbringen. Freunde treffen.
Einfach die besondere Zeit genießen.
Die Rebsorten, die dem Uhudler zugrunde liegen, sind nur noch bis Ende 2030 zugelassen. So steht es in einer EU-Verordnung. Bereits heute sind neue Auspflanzungen dieser Rebsorten verboten.
Bekannte Uhudler-Sorten im Burgenland sind:
Ripatella
Concord
Elvira
Delaware.
Diese Rebsorten sind sogenannte Direktträger. Das bedeutet, dass die Rebstöcke auf ihren eigenen Wurzeln wachsen und nicht gepfropft wurden. Sie sind resistent gegen verschiedenste Pilzkrankheiten und gegen die Reblaus. Ein Grund, warum die Uhudlertrauben wenig gespritzt werden müssen.
Die Reben wurden aus Amerika eingeführt.
Als Österreich der EU beigetreten ist, ist auch die EU-Weinmarktordnung in Kraft getreten. Und laut dieser EU-Weinmarktordnung sind diverse Direktträgersorten für die Weinherstellung nicht zulässig. So auch diese bekannten Uhudler-Sorten. Aktuell gibt es die Ausnahme, dass die Uhudler-Sorten befristet bis Ende 2030 noch zugelassen sind.
Nun reagiert der österreichische Landwirtschaftsminister – Andrä Rupprechter. Es wurde ein Entwurf für eine Änderung des österreichischen Weingesetzes vorgelegt.
Der Link zum Entwurf für das neue Weingesetz:
Zukünftig soll der Uhudler als Obstwein geführt werden. Dadurch soll der Anbau auch nach dem Jahr 2030 noch möglich sein. Dies ist auch der Wunsch des Uhudler-Vereins im Burgenland.
Nun kommt es in der Politik zu Diskussionen, ob diese Umgehung der EU-Richtlinie zulässig ist. Die einen sind froh über eine mögliche Lösung. Die anderen meinen, dass diese Änderung nicht zulässig ist. Andere wiederum meinen, dies ist eine Abwertung für den Uhudler.
Wir werden sehen, wie es mit dem Uhudler weiter geht.
Die Adventzeit ist auch die Zeit der unzähligen Weihnachts- und Adventmärkte. Das gehört einfach in der Weihnachtszeit dazu. Ein guter Glühwein dazu und diverse weitere gute Sachen und schon geht es uns gut.
So auch am Weingut Kolkmann. Da fand am Wochenende ein Adventmarkt direkt am Weingut statt. Das haben wir uns natürlich selbst Vorort angesehen.
Kolkmann_Advent_2015
Passend zur Weihnachtszeit war alles rundherum liebevoll weihnachtlich geschmückt. Verschiedenste Aussteller präsentierten ihre selbst gebastelten Produkte und selbst hergestellten Produkte.
Bastelwaren, Holzspielsachen, Honig, Wachskerzen, Pestos, Marmeladen, Duftöle, Duftkissen, Gestecke, Adventkränze, Holzschnitzereien, etc. Dazu gab es auch einen Christbaumverkauf.
Kolkmann_Advent_2015
Aber wenn man schon nach Fels am Wagram kommt, da will man dann doch mehr. Nämlich einen guten Glühwein vom Weinbauern oder noch besser: eine umfangreiche Weinverkostung im Degustationsgebäude. Und diese Verkostung war ein Genuss.
Besonders die folgenden Weine sind sehr gut in Erinnerung geblieben und durften auch in Kartons mit nach Hause:
Draußen ist es nun endlich kalt geworden und die ersten Schneeflocken haben sich auch schon vom Himmel verirrt. In der Stadt gibt es tolle Weihnachtsbeleuchtungen und es riecht nach Glühwein und Punsch. Somit ist klar: Weihnachten steht vor der Türe!
Da muss man sich natürlich auch Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen. Speziell für Weinliebhaber oder besser für zu beschenkende Weinliebhaber habe ich einige Ideen für Wei(h)nnachtsgeschenke.
Da wäre natürlich mal eine gute Flasche Wein. Wichtig dabei ist, dass man schon vorab beobachtet, welchen Wein die/der Beschenkte gerne trinkt. Rotwein, Weißwein. Trocken, halbtrocken, lieblich. Gibt es bevorzuge Rebsorten?
Es gibt aber noch jede Menge andere Ideen für Weihnachtsgeschenke für Weinliebhaber. Ich habe mal versucht, einige Ideen zusammen zu schreiben. Ergänzungen sind immer willkommen!
Und sollte einmal kein passendes Geschenk für den Weinliebhaber zu finden sein, dann könnte man ja immer noch einenGeschenkgutschein schenken.
Ist auch eine Idee, wenn man kurz vor der Bescherung drauf kommt: Hoppala, da brauch ich noch für jemanden ein kurzfristiges Geschenk – sozusagen: ein Last-Minute-Geschenk.
Folgend habe ich einige Bilder vom Weinfestival 2015 in der PlusCity in Pasching bei Linz.
Grundsätzlich kann man sagen, dass ein reges Treiben herrschte und viele Leute unterwegs waren. Es waren zahlreiche Winzer aus dem Burgenland, aus Niederösterreich und aus der Steiermark vertreten.
So hatte man die Möglichkeit, dass man die unterschiedlichsten Jungweine und den frischen Junker aus der Steiermark verkosten konnte.
Aber auch kräftige Rotweine waren zahlreich vertreten und so machten wir auch davon Gebrauch, dass die Winzer ihre Weine flaschenweise zum Verkauf anboten und so konnten wir auch einige gute Rotweine mit nach Hause nehmen.
Es störte nur extrem, dass es immer wieder Unverbesserliche gibt, die meinen, trotz Rauchverbot mitten im Einkaufszentrum zu rauchen und so die Luft verpesten und somit das Verkosten der Weine massiv stören. Leider schreitet hierzu auch der Veranstalter nicht ein…
Beim erstmals durchgeführten “Meiningers Rotweinpreis” werden Anfang November über 1.000 deutsche Rotweine von einer Fachjury aus Oenologen, Winzern, Weinfachhändlern, Sommeliers und Fachjournalisten unter die Lupe genommen.
60 Verkoster reisen aus ganz Deutschland nach Neustadt an der Weinstraße, um die besten deutschen Rotweine zu verkosten, zu bewerten und zu prämieren.
Die insgesamt 1.125 eingereichten Weine von Winzern, Kellereien und Genossenschaften werden in sechs unterschiedlichen Kategorien verkostet und an die besten die Plätze ein bis drei verliehen.
Anbaugebiet: Südsteiermark
Ort: Ratsch an der Weinstraße
Land: Steiermark, Österreich
Jahrgang: 2015
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Restzucker: 1,3 g/l
Säure: 5,8 g/l
Rebsorte(n): 60% Müller-Thurgau, 25 % Welschriesling, 15% Muskateller
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schrauber
Preis: 5,70 Euro
Den Wein haben wir ab Hof direkt beim Hersteller gekauft.
Verkost-Zeitpunkt: November 2015
Junker 2015
Informationen über das Weingut:
Das Weingut Schwarzl liegt mitten in den Weinbergen in der Südsteiermark in rund 450 Metern Seehöhe und nur einige Meter neben der Südsteirischen Weinstraße entfernt.
Die Leserinnen und Leser sollten das Weingut Schwarzl bereits kennen. Für uns immer ein Fixpunkt bei jeder “Südsteiermark-Rundfahrt”.
Ein sehr netter und gemütlicher Familienbetrieb mit gemütlichen Leuten und natürlich auch guten Weinen!
Und so auch wieder der neue Jahrgang mit seinem ersten Boten: Junker 2015.
Steirischer Junker
Verkost-Notiz:
Der erste Vorbote für den Weinjahrgang 2015 aus der Steiermark ist im Glas.
Der original steirische Junker. Doppelt geprüft. Unverwechselbar!
Heuer besonders fruchtig. Leichte Frische. Ein Fruchtfeuerwerk von Nase über den Gaumen. Etwas grüner Apfel. Jugendlich. Trinkanimierend. Schönes Säurespiel.
Das macht Spaß!
Für alle Junkerfreunde sei gesagt: der Junker 2015 wird aktuell in ganz Österreich präsentiert.
Und dazu diesmal etwas neues dazu: ein steirisches Junker-Weingelee. Ideal zum Wein, zum Käse! Einfach mal probieren.
Über 100 Weinhauerinnen und Weinhauer sind unmittelbar für das Gelingen von Österreichs ältestem Erntedankfest in Perchtoldsdorf verantwortlich. Die „Ämtervergabe“ für den „Hiataeinzug“ am 8. November 2015, der seit 2010 von der UNESCO in das nationale immaterielle Kulturerbe aufgenommen wurde, hat jahrhundertelange Tradition.
Bereits im August werden „Hiatavater“ und „Hiatamutter“ ernannt. Im Laufe der „Huatzeit“, in den Erntemonaten, erfolgt die Bestellung der Akteure für den Erntedankzug, wie „Oberhiata“, „Pritschnträger“, „Standartenträger“, „Reiter“, „Körberlmadeln“ und Kredenzmadeln“. Ein Amt auf Lebenszeit hat der Herbergsvater, Franz Breitenecker, inne.
Hiataeinzug Perchtoldsdorf 2015
Die historischen Wurzeln gehen auf eine Legende im Jahre 1422 zurück, wonach der Weinhüter Thomas in den Rieden Perchtoldsdorfs schwer verletzt wurde. Im ersten Haus des Ortes, dem Herbergsvater, wurde dieser gesund gepflegt. Erst zu Leonhardi – 6. November – konnte der genesene „Hiata“ seit langem den Gottesdienst besuchen. Seitdem fällt das Erntedankfest auf die wunderbare Genesung des „Hiata“ Thomas.
Am 8. November 2015 ist es wieder soweit.
Drei „Hiata“ reiten auf geputzten Pferden zur Pfarrkirche, begleitet von den örtlichen Musikkapellen, den „Hiatabuam“ und der „Pritschen“, einem mit Eichenlaub gebundenen Holzgerüst in Pyramidenform.
Der „Pritschnträger“ hat die Aufgabe das 80 kg schwere, zweieinhalb Meter hohe drehbare Gestell in Drehung zu versetzen. Nach dem Erntedankfest in der Kirche, findet vor dem Rathaus ein lustiges Volksgericht statt. Dabei werden die kleinen Schwächen der Politiker und Mitbürger, mittels Gstanzln von reimkundigen „Hiatabuam“ angeprangert. Das schadenfrohe Publikum darf sich auf einen Freiwein-Ausschank für alle freuen.
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