Archiv der Kategorie: Allgemein

Deutsche Bukettweine 2017 ausgezeichnet

Aromatische Weine von Bukettsorten finden in Deutschland immer mehr Liebhaber. Aus diesem Grund vergibt das Deutsche Weininstitut (DWI) in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Sonderpreis für die besten Bukettweine des Jahres. Eine Fachjury hat dafür aus Weinen der Sorten Scheurebe, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Muskateller, die im Rahmen der DLG-Bundesweinprämierung 2017 sehr gut bewertet wurden, die jeweils Besten ausgewählt.

Deutsche Bukettweine 2017 ausgezeichnet

In der Kategorie Scheurebe erhielt das Pfälzer Weingut August Ziegler aus Maikammer den ersten Preis für seine 2016er Scheurebe Kabinett trocken aus der Lage Gimmeldinger Meerspinne.

Das Weingut Ernst Bretz aus Bechtolsheim in Rheinhessen stellte mit dem 2016er Sauvignon blanc Qualitätswein trocken vom Bechtolsheimer Petersberg den besten Wein dieser Trendrebsorte.

Die Auszeichnung für den besten Gewürztraminer des Wettbewerbs ging nach Baden an den Badischen Winzerkeller in Breisach. Hier hat die Jury der 2015er Gewürztraminer Qualitätswein aus der Lage Oberschopfheimer Kronenbühl überzeugt.

Der 2016er Muskateller vom Rhodter Klosterpfad des Weinguts Graf von Weyher aus Weyher in der Pfalz wurde als Gewinner der Muskatellerweine ausgezeichnet.

Die Urkunden wurden in Mainz durch die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder an die Preisträger überreicht.

 

(Bild: DWI)

Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst 2017 – Besuch

Das Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst – ist gestern Donnerstag gestartet. Das Weinfest in der Linzer Altstadt findet heuer bereits zum 23. Mal statt.

Zwischen Promenade und dem Alten Markt versammeln sich aktuell viele Winzer und Weinliebhaber.

Linz - Wein & Kunst

Zum Start am Donnerstag hat sich das Wetter noch so halbwegs von der guten Seite gezeigt. Der eine oder andere Regenguss konnte die Weinliebhaber nicht davon abhalten, die guten Tröpferl zu verkosten. Die Stimmung fand ich als angenehm und als gut. Zwischen den Weinen wird immer wieder Kunsthandwerk ausgestellt. Und wer will, kann natürlich auch Kunst kaufen.

Der erste Abend war hervorragend besucht und die Weinliebhaber schwenkten ihre Weingläser und verkosteten die Weine aus allen österreichischen Weinregionen.

Viele Winzer sind schon jahrelang dabei und kommen jedes Jahr wieder. So zum Beispiel das Weingut Lutzer aus Hausdorf bei Retz oder das Familienweingut Kolkmann aus Fels am Wagram. Zum ersten Mal dabei ist heuer aus der Steiermark das Weingut Thomas Strohmaier.

Wenn man so durch die riesige Freiluft-Vinothek spaziert, bekommt man natürlich auch einen Hunger. Auch dafür ist gesorgt. Es gibt viele Stände, wo man neben dem Wein auch die verschiedensten Schmankerl genießen kann.

Einige Tipps für Wein & Kunst in Linz:

  • Grüner Veltliner Brunnthal, Familienweingut Kolkmann
  • Grüner Veltliner Brunnthal Reserve, Familienweingut Kolkmann
  • Grüner Veltliner Weinviertel DAC Zimmermandl, Weingut Fleischhacker
  • Grüner Veltliner Weinviertel DAC Sonnleiten, Weingut Fleischhacker
  • Grüner Veltliner Mittelberg, Weingut am Berg
  • Grüner Veltliner Ried Steinriegl Smaragd, Weingut Ernsthofer
  • Riesling Ried Steinriegl Smaragd, Weingut Ernsthofer

Linz - Wein & Kunst

Wer heute meint, aufgrund von Regen kann er nicht zum Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst – gehen, sollte es sich nochmals gut überlegen. Die meisten Weinstände sind überdacht und außerdem gibt es den großen Durchgang beim Landhaus, der vor Regen schützt.

Also, heute Freitag, 1.9. und morgen Samstag, 2.9. haben alle Wein- und Kunstliebhaber noch die Möglichkeit, viele Weine zu verkosten.

 

 

Deutsche Weinbaubetriebe wachsen

Der Strukturwandel im deutschen Weinbau hat sich in den letzten Jahren unvermindert fortgesetzt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes in Deutschland mitteilt, hat sich die Zahl der Rebflächen bewirtschaftenden Betriebe von 2010 bis 2016 um 17 Prozent auf 16.898 verringert.

Gleichzeitig blieb jedoch die deutsche Gesamt-Rebfläche von rund 100.000 Hektar konstant. Die aufgegebenen Rebflächen wurden von den bestehenden Weingütern übernommen. Die mittlere Betriebsgröße eines deutschen Weinbaubetriebes ist dadurch von 4,8 auf 5,9 Hektar angestiegen.

Mit einem Minus von 29 Prozent betrafen die Rückgänge insbesondere Betriebe mit weniger als einem Hektar Rebfläche. Die bestehenden 4.300 Kleinstbetriebe machen noch ein Viertel der Gesamt-Betriebszahl aus.

Zudem haben in den letzten Jahren zahlreiche Weingüter in der Größenklasse zwischen einem und zehn Hektar aufgegeben. 2010 bewirtschafteten rund 11.500 dieser Betriebe 45 Prozent der Gesamtrebfläche, 2016 waren es nur noch rund 9.500 Betriebe mit einem Rebflächenanteil von 37 Prozent.

Weinbau_Betriebsgroessenklassen_Deutschland

Deshalb spielen heute Weingüter mit mehr als zehn Hektar Weinbergen eine entsprechend bedeutendere Rolle. Ihre Anzahl ist im gleichen Zeitraum um 300 auf rund 3.100 angestiegen, wobei 890 von ihnen mehr als 20 Hektar Weinberge besitzen. Diese größeren Weingüter bewirtschaften mittlerweile 60 Prozent der deutschen Gesamt-Rebfläche.

(Grafik: DWI)

Sturm hat wieder Saison!

Die Weinlese 2017 ist bereits angelaufen. Die Lese startete heuer um rund 2 Wochen früher als normal. Speziell im Burgenland im Seewinkel werden die ersten frühreifen Sorten geerntet. Ausschlaggebend für die frühe Weinlese sind die diversen Hitzeperioden dieses Jahres. Dazwischen hat es immer wieder geregnet und daher dürfte die Ernte gut aussehen.

Die Trauben, die nun gelesen werden, werden für die Erstellung von Traubensaft und Sturm verwendet. Hierzu verwendet man die früh reifenden Rebsorten, wie zum Beispiel Bouvier, Müller-Thurgau, Frühroter Veltliner oder Oliver Irsay. Im nächsten Schritt folgt dann die Ernte für den Jungwein.

 

Der erste Wein-Vorbote ist der Sturm.

Ein lebendiges Weingetränk aus den frühreifen Rebsorten gekeltert. Prickelt leicht und schmeckt mehr oder weniger süß – je nach Fortschritt des Gärungsprozesses. Wo Sturm draufsteht, ist auch Sturm und somit ausschließlich Trauben aus Österreich drin. So ist dies gesetzlich geregelt.

Weinrebe

Was ist Sturm?

Sturm ist teilweise gegorener Traubenmost, der sich in Gärung befindet. Zur Regulierung, beziehungsweise Verzögerung der Gärung, ist nur Kühlung erlaubt. Pasteurisierung oder chemische Konservierung sind verboten. Somit ist Sturm ein lebendiges und jahreszeitlich bedingtes Produkt, das ab sofort Saison hat.

Sturm sollte in stehenden Flaschen aufbewahrt werden, die nicht fest verschlossen sind, sonst könnte der durch die Gärung entstehende CO2-Druck zum Bersten der Flasche führen. Und der Sturm gehört unbedingt in den Kühlschrank!

 

 

 

 

1000-Eimerfass bei Lenz Moser

Im Hause Lenz Moser gab es schon viele Jahrzehnte ein historisches 1000 Eimerfass. Der Fassboden ist aufwändig mit Schnitzarbeiten verziert. Als Reifebehältnis hat dieses Fass jedoch schon länger ausgedient. Ein so ein 1000-Eimerfass passen 56.500 Liter. Das ist schon einiges!

Lange Zeit wurde ein neues Fass im Hause Lenz Moser vorbereitet: Im Sommer 2017 erfolgte der Aufbau des neuen 1.000-Eimerfasses. Dies war aber nicht so einfach. Da musste zuerst ein Fassbinder gefunden werden, der so ein Projekt stemmt. Der kommt aus Wolfsberg in Kärnten.

Und das Fass muss dem Druck der großen Menge Wein standhalten. Ein leeres Fass in dieser Größe wiegt rund 13.000 Kilogramm. Das Eichenholz stammt aus den Wienerwald nahe Klosterneuburg und wurde in den Jahren 2009 und 2010 vom Stift Klosterneuburg geschlägert. Die Bäume dafür waren im Durchschnitt 140 Jahre alt.

Der Fassboden vom alten 1000-Eimerfass ist bestens erhalten und schmückt nun die Vorderansicht des neuen 1.000-Eimerfasses. Er schließt somit den Kreis zu jenem 1.000-Eimerfass, das zuvor über Jahrzehnte seinen Dienst tat.

LenzMoser - 1000-Eimerfass

Im Herbst 2017 wird das neue, riesige Fass erstmals befüllt. Der Plan ist, dass Blauer Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon aus den von Lenz Moser bewirtschafteten Weingärten. Die feierliche Einweihung mit Taufe und Segnung des 1.000-Eimerfasses soll dann im Rahmen des Lenz Moser Herbstfests im kommenden November stattfinden.

(Foto: Robert Herbst )

 

Südsteiermark Weinreise 2017

Bereits zum 2. Mal konnten wir heuer in die Südsteiermark reisen. Die Südsteiermark ist einfach eine reizvolle Weinbauregionen, wohin wir immer wieder gerne fahren.

Viele kleine Straßen zwischen den Weinbergen. Und alle sind richtig. Alle Straßen führen zu einem Weingut… Einfach rumfahren, rumwandern und genießen. Weine verkosten, mit den Winzern plaudern und neue Geheimtipps entdecken.

Schlapfn

Einen wunderbaren Wein kann man hier genießen. Natürlich auch kaufen und mit nach Hause nehmen. So hat man dann auch ein Stück Südsteiermark in den eigenen vier Wänden zu Hause.

Folgend einige Weingüter, wo wir heuer unterwegs waren.

 

 

Weingut Muster Poschgan

Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das Weingut Muster-Poschgan in Leutschach. Imposant ist hier auf jeden Fall das Gewölbe bzw. die große Halle mit dem Gewölbe. Das Weingut bewirtschaftet rund 10 ha selbst und hat aber auch noch einige Vertragswinzer, von denen Trauben geliefert werden. Im letzten Jahr gab es nur rund 30 Prozent einer sonst üblichen Erntemenge. Trotzdem sind derzeit ausreichend Weine vorhanden und können verkostet werden. Meine beiden Favoriten waren:

  • Morillon Pößnitzberg 2015
  • Sauvignon  Pößnitzberg 2013

 Weinkeller

Weingut Schwarzl

Beim Weingut Schwarzl gibt es vieles Neues. Einen neuen Weinkeller, ein neues Logo, neue Etiketten und viele, tolle Weine.
Eines ist Hannes Schwarzl besonders wichtig: Die Weine, die Hannes erzeugt, stammen zu 100 Prozent aus der Südsteiermark!

Unsere Lieblingsweine vom letzten Jahrgang:

  • Gelber Muskateller 2016
  • Sauvignon Blanc 2016
  • Morillon 2016
  • Steyrermen 2016

Weingut Schwarzl

 

Weingut Repolusk

Das Weingut Repolusk bietet eine tolle Buschenschank. Wenn man auf der Terrasse sitzt, so hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Weinberge.

Bei der Weinverkostung blieben die folgenden Weine besonders in Erinnerung:

  • Gelber Muskateller Kaltenegg 2016
  • Gelber Muskateller Oberglanz 2015
  • Sauvignon Blanc Oberglanz 2015

Genuss-in-der-Südsteiermark-Jause

 

Gut Moser

Ein Fixpunkt bei unseren Ausflügen in die Südsteiermark ist jedes Jahr das Gut Moser  der Familie Kapun. Auch heuer wurden wir wieder bestens versorgt und genossen eine umfangreiche Weinverkostung. Anschließend saßen wir noch gemütlich mit einem Achterl Wein beisammen mit Senior-Chef Hugo und plauderten über den Weinbau, die Herausforderungen im Weingarten und im Keller und viele andere interessante Themen.

Unsere Favoriten von der Weinkarte:

  • Gelber Muskateller Steinbruch 2016
  • Grauer Burgunder Steinbruch 2015
  • Sauvignon Blanc Steinbruch 2016
  • Zweigelt Opok Barrique 2015

Moser

 

Weingut Skoff

Die enormen Frostschäden im April 2016 haben auch beim Weingut Peter Skoff ihre Spuren hinterlassen. Viele 80-jährige Winzer können sich nicht an so ein Ereignis erinnern. Die nachkommenden Beitriebe konnten nur einen Bruchteil der Trauben eines Normaljahres entwickeln. Beim Weingut Peter Skoff wurden die verbleibenden Trauben von Hagel und Fäulnis verschont. Bei der Hauptsorte vom Weingut Peter Skoff – dem Sauvignon Blanc – konnten rund 30 Prozent der Erntemenge eines Durchschnittsjahres verarbeitet werden. So wie viele andere Winzer auch, hat Peter Skoff auf den Zukauf von Trauben aus anderen Weingebieten verzichtet. Es werden ausschließlich südsteirische Trauben verarbeitet.

Gut in Erinnerung blieben bei der Verkostung am Weingut:

  • BIO Sauvignon Blanc 2015
  • Sauvignon Blanc Gamlitz G.XV

Genuss-in-der-Südsteiermark-Jause

Weingut Pilch

Das Weingut Pilch wurde einerseits vom Frost Ende April 2016 heimgesucht, aber auch zwei kleinere Hagelschläge im August haben den verbliebenen Trauben schwer zugesetzt. Grundsätzlich gibt es eine sehr kleine Ernte beim Weingut Pilch. Die Weine, die verfügbar sind, sind aber von guter Qualität. Nicht alle Sorten wurden aufgrund der zu geringen Menge sortenrein ausgebaut.

Den Damen hat der Gelbe Muskateller 2016 am besten geschmeckt. Schöne Frucht. Eher wenig Säure. Zitrus. Mir gefiel am besten der Sauvignon Blanc Oberranzried Reserve 2015. Kräftig. Harmonisch, etwas exotisch. Schöne Würze und lange am Gaumen.

 

Weingut Trabos

Mitten in den Weingärten am Kranachberg bei Gamlitz findet man das Weingut Trabos. Für alle, die noch nicht dort waren: ein schönes, gepflegtes Weingut. Eine ruhige Terrasse und auch ein Spielplatz für die Kinder. In der Buschenschank gibt es hervorragende, steirische Schmankerl und natürlich auch gute Weine. Ein Besuch lohnt sich immer!

 

Südsteiermark-Landschaft

Die Südsteiermark – eine Region, wohin wir gerne immer wieder kommen!

 

(Fotos: eigene Bilder)

Weingut Schwarzl in Ratsch – es tut sich viel

Seit 1985 bewirtschaftet die Familie Schwarzl die Weingärten rund um ihr Weingut in Ratsch an der Südsteirischen Weinstraße. Johannes leitet seit 2015 die Geschicke des Weinguts und wird dabei kräftig von seiner Frau Katharina und Mama Charlotte unterstützt. Wein ist für den jungen Winzer  nicht nur Tradition, sondern auch Inspiration. Diese holte sich Hannes während seiner Auslandsjahre unter anderem auch in Neuseeland.

Urlaub bei Freunden – dies ist im Gästehaus Schwarzl in der Südsteiermark jederzeit möglich. Charlotte verwöhnt uns Gäste immer wieder.

Vieles neu am Weingut Schwarzl!

Der Weinkeller ist komplett neu. Ein Neubau steht nun in den Weinbergen von Ratsch und ein toller, neuer Weinkeller mit modernster Technik ausgestattet. Hannes ist stolz auf seinen neuen Arbeitsplatz und beim Rundgang durch den neuen Weinkeller blüht Hannes so richtig auf. Er gerät ins Schwärmen, wenn er von seinem neuen Werk erzählt. Die kleine feine Ernte vom letzten Jahr wurde bereits im neuen Keller in schonendster Verarbeitung vinifiziert.

Weingut Schwarzl

Weiters gibt es auch eine neue Werbelinie beim Gut Schwarzl. Ein neues Logo und ein neues Etikett für die Weinflaschen und auch neue Werbefolder wurden aufgelegt. Ein junger, frischer Wind fegt über den Ottenberg in Ratsch an der Weinstraße.

Hannes Schwarzl hat Trauben zu 100% aus der Südsteiermark verarbeitet. In seinen Weinen findet man nichts aus Slowenien oder vielleicht noch weiter weg, wie es im letzten Jahr andere Winzer aus der Südsteiermark gemacht haben.

Wie bekannt ist, waren die Voraussetzungen für den Jahrgang 2016 nicht besonders vielversprechend. Zuerst der schlimme Frost Ende April und dann noch der eine oder andere Hagel. Die verbliebenen Trauben haben sich am Rebstock hervorragend entwickelt. Das Ergebnis waren kleine Beeren, konzentriert und hoch aromatisch mit hervorragenden Zucker-Säure-Verhältnis.

Weingut Schwarzl

Top Weine, welche wir diesmal wieder bei Hannes, Kathi und Charlotte verkosten durften. Speziell der Sauvignon Blanc 2016 und der Gelbe Muskateller 2016 waren eine Freude!
Und ideal für die Terrasse im Sommer ist der Steirermen. Ein fruchtig, frischer Sommerwein. Kann ich nur wärmstens empfehlen!

 

(Bilder: eigene Fotos)

 

Verkostung internationaler Weine im Juli

Heute berichte ich über drei verkostete Weine der letzten Wochen. Hierbei handelt es sich um internationale Weine. Ein Wein aus Frankreich, dann ein Wein – passend zur Urlaubszeit – aus Italien und dann Reisen wir noch nach Südamerika, genau gesagt nach Chile. Alle drei Weine wurden im Juli 2017 verkostet.

Starten wir bei den beiden europäischen Weinen, zuerst in Südfrankreich.

Hersteller:

Plaimont Producteurs

Wein:

Colombelle Plaimont

Anbaugebiet: Südfrankreich, Côtes de Gascogne
Jahrgang: 2016
Alkohol in Vol.: 12 %
Farbe: rosé
Geschmack: trocken
Rebsorten: Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Tannat
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schrauber
Preis: 5,50 Euro

Roséweine liegen auf der ganzen Welt im Trend. Ideal im Sommer auf der Terrasse, als kühler Drink am Pool oder an der Strandbar. Dieser Rosé aus Südfrankreich passt perfekt dazu.

Im Glas präsentiert sich ein zartes Lachsrosa. Dieser Roséwein ist anfangs noch zurückhaltend. Eine milde Säure, erfrischend. Hinten etwas Restzucker. Jugendlich und zart. Etwas Erdbeeren.

Passt wunderbar zu leichten Sommergerichten oder als Aperitif.

Colombelle

 

Weiter geht es in das beliebte Urlaubsland der Deutschen und Österreicher: nach Italien. Wir verkosteten einen etwas kräftigeren Wein aus Apulien.

Hersteller:

Angelo Rocca & Figli

Wein:

Trentatre Rosso

Anbaugebiet: Italien, Apulien
Jahrgang: 2015
Alkohol in Vol.: 14 %
Säure: 5,5 g/l
Restzucker: 6,9 g/l
Farbe: rot
Geschmack: trocken
Rebsorten: Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Montepulciano
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 6,90 Euro

Der Cuvée Trentatre Rosso von Rocca wird im Stahltank vergoren und kommt dann für rund sechs Monate ins Holzfass.

Im Glas bekommen wir ein dunkles Granatrot und leichte violette Reflexe. Schöne lange Schlieren.

In der Nase präsentiert sich dieser Cuvée mit kräftigen Kirschen und etwas Pflaume und Brombeeren. Der Gaumen meldet erneut Kirschen, dezente Tannine. Finessenreich. Schöner Körper. Saftig. Ein Hauch von Holz. Ideal zu gegrilltem Fleisch.
Seine 14 % merkt man dem Italiener nicht an.

Trentatre

 

Nun steigen wir ins Flugzeug und reisen bis nach Südamerika, nach Chile.

Hersteller:

 Emiliana Organic Vineyards, Santa Rita

Wein:

Adobe Sauvignon Blanc Reserva

Anbaugebiet: Chile, Central Valley
Jahrgang: 2016
Alkohol in Vol.: 12%
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Rebsorte: Sauvignon Blanc
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schrauber
Preis: 6,90 Euro
Adobe Sauvignon Blanc Reserva aus Chile kann man bei Scheurichweine online bestellen.

Ein Weißwein, der perfekt zum Sommer passt. Leicht, süffig, sexy. Und das ganze aus rein biologischem Anbau.

Strohgelb im Glas. In der Nase sehr fruchtig: Grüner Apfel, leicht grasig. Zitrone.

Schön am Gaumen. Sauber und frisch. Milde Säure. Etwas Mango.

Adobe Sauvignon Blanc Reserva

 

(Fotos: eigene Bilder)

 

 

 

Jungwinzerinnen Kalender 2018 – die Kalendermodels

Im neuen Jungwinzerinnenkalender 2018 finden wir diesmal drei Weingüter aus dem Burgenland, sechs aus Niederösterreich, zwei aus der Steiermark und ein Weingut aus Wien. Dies wird nun bereits die 15. Auflage vom Jungwinzerinnen-Kalender. Die Models wurde kürzlich bei einem Fotoshooting in Wien präsentiert. Und wie es schon Tradition beim Jungwinzerinnenkalender ist, gibt es auch diesmal wieder Kalender-Paten. Für den Kalender 2018 fungierten Richard Lugner und Wendy Night als Kalenderpaten.

Jungwinzerinnenkalender

 

Herausgeberin vom Jungwinzerinnenkalender 2018 ist Dr. Ellen Ledermüller-Reiner und die Kalender sind ab Anfang September erhältlich. Diese kosten 28,- Euro das Stück und können schon heute unter der Mailadresse e.ledermueller@aon.at direkt bei der Herausgeberin bestellt werden.

Wer will, kann sich in diesem Zug auch das Covergirl-T-Shirt 2018 um 25,- Euro mitbestellen.

Die folgende Winzermodels zieren den Jungwinzerinnen Kalender 2018:

  • Veltlinerlandweinkönigin Sandra Wötzl f. Weingut Wötzl (Klein-Harras/NÖ)
  • Nicole Loimer f. Weingut Loimer (Lengenfeld/NÖ)
  • Sabiki f. Weingut Hess (Hohenruppersdorf/NÖ)
  • Natalie f. Weingut Hagenbüchl (Hohenwarth/NÖ)
  • Jasmin Hagn f. Weingut Hagn (Mailberg/NÖ)
  • Anna f. Weingut Stur (Hohenruppersdorf/NÖ)
  • Franziska Gmasz f. Weingut Gmasz (Oggau/Bgld.)
  • Julia f. Weingut Pillinger (Mönchhof/Bgld.)
  • Lea f. Weingut Tinhof (Leithaprodersdorf/Bgld.)
  • Katharina f.  Weingut Feuerwehr Wagner (Wien)
  • Tatjana f. Vulkanland Sektmanufaktur (Riegersburg/Stmk)
  • Julia Schellauf f. Weingut Schellauf (St. Marein/Stmk.)

 

Jungwinzerinnenkalender

Wie Ellen Ledermüller berichtet, sind die Jungwinzerinnenkalender immer sehr begehrt und oft rasch vergriffen. Daher ist es ratsam, nicht zu lange auf die Bestellung vom neuen Kalender zu warten. Für viele ist der Jungwinzerinnen Kalender bereits ein Sammlerstück. Die limitierte Auflage vom Jungwinzerinnenkalender über 4000 Stück eignet sich für Weinliebhaber ideal als Geburtstagsgeschenk oder man denkt schon heute an die Weihnachtsgeschenke.

(Fotos: Ledermüller-Reiner/Kreativ Consulting)

 

 

 

 

 

Best of Riesling 2017

Die Gewinner des größten Riesling Wettbewerbs der Welt stehen fest.

Knapp 2.400 Rieslinge aus 14 Ländern, von 3 Kontinenten und insgesamt 27 Weinbaugebieten wurden beim diesjährigen Wettbewerb

Best of Riesling 2017

durch eine über 100-köpfige Experten-Jury verkostet und bewertet. Damit stellt der unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums ausgetragene Wettbewerb seine Position als weltweit größter internationaler Riesling Wettbewerb wiederum eindrucksvoll unter Beweis.

Neben den Siegern der acht Kategorien konnte Best of Riesling auch in diesem Jahr wieder Sonderauszeichnungen für den besten europäischen Riesling trocken, den besten trockenen Riesling aus der Steillage sowie den besten trockenen Riesling im Lebensmitteleinzelhandel verleihen. Für ihr Top-Weinsortiment wurden darüber hinaus drei Betriebe mit dem ProRiesling-Erzeugerpreis gekürt.

 

Preisverleihung Best of Riesling 2017
Preisverleihung Best of Riesling 2017

 

„Bei Best of Riesling zeigten Rieslinge aus aller Welt ihr volles Potenzial. Es freut uns sehr, dass auch in diesem Jahr so viele Weingüter aus aller Welt ihre besten Weine zum Wettbewerb eingesendet und wir diese verkosten und bewerten durften.
Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass es in Deutschland und weltweit eine große Anzahl Winzer gibt, die es perfekt beherrschen, aus dem Riesling wahre Meisterwerke zu erzeugen“, zieht Christoph Meininger, Verleger und Veranstalter des Wettbewerbs, sein Fazit.

Alle Weine wurden zunächst in Vorrunden von anerkannten Riesling-Spezialisten verkostet, darunter Oenologen, Fachhändler, Sommeliers, Weinwissenschaftler und Fachjournalisten.

Die besten Rieslinge der jeweiligen Kategorien wurden von einer international besetzten Masterjury erneut probiert und bewertet.
Die meisten Weine des diesjährigen Wettbewerbs stammten aus den deutschen Anbaugebieten. International im Wettbewerb vertreten waren sowohl Rieslinge aus Österreich als auch Frankreich und Luxemburg, aber auch aus weit entfernten Ländern wie Australien oder Chile.

Der internationale Wettbewerb Best of Riesling, ursprünglich vom Landwirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen, fand zum bereits zwölften Mal statt. Vor sechs Jahren hat der Meininger Verlag die Veranstaltung und Organisation des Wettbewerbs übernommen, unter der Schirmherrschaft des Ministeriums.

(Foto: Ralf Ziegler, Ad Lumina)