Archiv der Kategorie: Allgemein

Wein-Export entwickelt sich gut – Wein aus Österreich wird gerne im Ausland getrunken

Der Wein-Export boomt. Die österreichischen Winzer haben einen neuen Umsatzrekord im Weinexport aufgestellt. 2011 wurde Wein im Wert von 126 Millionen Euro exportiert. Dies war dann doch etwas überraschend, da die letzten zwei Jahre mengenmäßig schwache Jahrgänge waren. Dies spiegelte sich auch in der Exportmenge wieder. Es wurde im Jahr 2011 um ein Viertel weniger exportiert als im Vorjahr. Rein auf die Menge bezogen.

Der Preis für den exportierten Wein ist dafür gestiegen. Das bedeutet, dass nahezu nur noch Qualitätswein exportiert wird. Darum ist der Weinexport umsatzmäßig um 2,6 Prozent gestiegen. Der Durchschnittspreis liegt pro Liter Wein bei 2,71 Euro.

Export1985-2011

 

Wohin wird österreichischer Wein exportiert?

Der Großteil des österreichischen Weins wird im Inland getrunken. Rund dreiviertel des österreichischen Weins trinken wir Österreicher selbst.
Das wichtigste Wein-Exportland ist und bleibt Deutschland. Auch hier ist die Menge ordentlich gesunken – um rund 23 % – , jedoch ist der Umsatz nur minimal um 3,5 % gesunken.
Weitere, wichtige Länder für den Weinexport sind Schweiz inkl. Liechtenstein, die USA, die Niederlande, Schweden, England, Norwegen, Finnland und Dänemark.

(Bild: Österreich-Wein.at)

 

Gewinner vom Krawattengewinnspiel stehen fest!

Die Gewinner von unserer Weihnachtsverlosung stehen fest!

Vielen Dank für die vielen, vielen Mails zu diesem Gewinnspiel. Heute wurden die Gewinner von einem Glücksengerl gezogen.

Folgend die Gewinner vom Weihnachtsgewinnspiel 2011:

Elfriede aus Kainbach
…. trinkt gerne Gelben Muskateller.

Markus aus Gunskirchen
…. trinkt gerne Beerenauslesen aus dem Burgenland.

Maria aus Purkersdorf
…. hat gerne ein Gläschen Grünen Veltliner

Sylvia aus Bayreuth
…. trinkt am liebsten Rotweine

Dieter aus Dornbirn
…. genießt gerne ein Glas Riesling Steinhagen vom Weingut Tanzer

 

Allen Gewinnern gratuliere ich sehr herzlich!!

Die Gewinner sind bereits alle via Mail informiert worden und bekommen nach den Weihnachtsfeiertagen die Krawatten mit der Post zu gesendet. Die Packerl werde ich noch heute machen….

Nun wünsche ich noch allen:

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

 

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Liebe Weinfreunde!

Nur noch wenige Stunden und die Christbaumkerzen werden leuchten, die Kinderaugen strahlen und alle singen gemeinsam Weihnachtslieder.

Daher wünsche ich hier allen ein frohes Weihnachtsfest.

Genießt die Weihnachtsfeiertage gemeinsam mit einem Gläschen Wein.

 

Habt Ihr besondere Empfehlungen für mich, so schreibt mir doch einfach.

 

bis bald,
Sandra

 

QR-Code auf Weinflaschen – die kleinkarierte Information

Auf vielen Flaschen sind sie bereits drauf. Und es werden laufend mehr.

Die Rede ist von den kleinen, rechteckigen Kästchen mit den schwarzen und weißen Punkten: Der QR-Code – Quick Response Code.

Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Code und wurde von der japanischen Firma Denso Wave entwickelt und wurde ursprünglich vom Toyota-Konzern und deren Zulieferer verwendet. Der 2D-Code dient zur Markierung von Produkten und kann jede Menge Informationen enthalten.

Und so findet man den QR-Code auch auf immer mehr Weinflaschen. Lesen kann man den QR-Code zum Beispiel mit einem Smartphone, das einen QRC-Reader integriert hat, bzw. die entsprechende App zum Lesen installiert hat.

Hinter dem QR-Code kann ein Weingut aller Hand an Informationen verpacken. Das kann zum Beispiel nur die E-Mail-Adresse oder Homepage vom Weingut sein. Aber auch Informationen über den Wein, wie zum Beispiel Name, Details zum Jahrgang, Alkoholgehalt, Säure und Restzucker oder Informationen über das Weingut selbst und vieles mehr.
Mit dem Handy kann man sich dann ganz rasch die ganze Informationen beschaffen.

Viele Informationen also, die überhaupt nicht Platz auf dem Rückenetikett einer Weinflasche hätten. Dafür findet man immer öfters den Quick-Response-Code auf den Etiketten der Weinflaschen und sind bald nicht mehr wegzudenken.

Weihnachtsverlosung: Wir verschenken Krawatten

Als besonderes Weihnachtsspecial haben wir uns etwas ganz besonders ausgedacht.

Da viele unserer Leser sicher auch Krawatten-Träger sind, verlosen wir 5 Krawatten an Euch. Die Krawatten wurden uns freundlicherweise von Krawatten-Ties.com zur Verfügung gestellt.

Die ausgesuchten Exemplare passen farblich hervorragend zu einem gepflegten Abend in einer netten Weinkenner-Runde.

Krawatte bordeaux und Krawatte rosè. Seht nur selbst…

SB1404 md

 

SB1420 md

 

Wie kann ich eine Krawatte gewinnen?

Schreiben Sie uns eine kurzes Mail mit Name u. Adresse und Ihrem Lieblingswein an kontakt(at)rotwein-weisswein.at. Am 23. Dezember werden wir die Gewinner ziehen und via Mail informieren. Anschließend bekommen Sie die Krawatten kostenlos zu Ihnen nach Hause gesendet.

Viel Glück!

 

Die Reblaus von Hans Moser

 

Hans Moser hat der Reblaus ein Lied gewidmet: Die Reblaus.

Dies ist sicher eines der bekanntesten Wiener Lieder von Hans Moser. Perfekt genuschelt.

Der Text selbst kommt von Ernst Marischka und die Musik von Karl Föderl.

 

I weiß ned was des is,
i trink so gern a Flascherl Wein.
Da muass goar ka bsondrer Anlass oda Sunntog sein.
I sitzt oft stundnlang allein auf einem Fleckerl
in einem Weinlokal in einem stillen Eckerl.
An andern Menschen wäre das vielleicht zu dumm,
nur ich bin selig dort und ich weiss warum:

I muass im frühern Lebn eine Reblaus gwesen sein,
ja, sonst wär die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein.
Drum tu den Wein ich auch nicht trinken sondern beissen,
I hob den Rotn grod so gern als wie den Weissn.
Und schwörn könnt ich, dass ich eine Reblaus gwesn bin,
ich weiss bestimmt, ich hab gehaust in einem Weingarten bei Wien.
Drum hab den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wonn i stirb möcht i a Reblaus wieda werdn.

Ich hab ma schon als Kind gedacht,
was kann denn das nur sein.
Wenn die Mutta mir a Müch gebn hot,
da wollt ich scho an Wein.
Ich konnte damals schon die Müli nicht vertragn,
mir hob’n sich die Hoar aufstellt und umdraht woar mei Magn.
Nach langem hin und her studieren kam ich drauf,
dass i liaba an Wein wia a Müli sauf.

I muass im frühern Lebn eine Reblaus gwesen sein,
ja, sonst wär die Sehnsucht nicht so gross nach einem Wein.
Drum tu den Wein ich auch nicht trinken sondern beissen,
I hob den Rotn grod so gern als wie den Weissn.
Und schwörn könnt ich, dass ich eine Reblaus gwesn bin,
ich weiss bestimmt, ich hab gehaust in einem Weingarten bei Wien.
Drum hab den Gumpoldskirchner ich so vom Herzen gern,
und wonn i stirb möcht i a Reblaus wieda werdn.

 

 

Rotwein oder Weißwein: was passt zum Feuer?

Draußen pfeift der Wind um das Haus. Die Schneeflocken fallen vom Himmel und man sieht keine 50 Meter. Tja, so könnte das Wetter  bereits sein. Ist es aber noch nicht. Trotzdem ist es draußen zur Zeit nicht sehr angenehm, wenn alles grau in grau ist.

Drinnen im Haus ist es angenehm warm und das Feuer knistert im offenen Kamin oder im Kachelofen. Das Feuer liefert angenehme Wärme.

Was fehlt dazu noch? Korrekt:

Ein gutes Glas Wein!

 

Die Frage ist nur, welchen Wein sollte man dabei trinken?

Viele sind der Meinung, dass da nur Rotwein dazu passt. Ich denke aber, dass sollte jeder selbst für sich entscheiden. Natürlich hat ein guter Rotwein seine Berechtigung. Vielleicht schon einige Jahre im gut sortierten Weinkeller gelagert, bietet sich so ein Rotwein nahezu an. Wunderbare Komplexität am Gaumen und ein schöner Abgang. So soll sich der rote Tropfen präsentieren. Bitte beachten, dass der Rotwein nicht zu warm ist. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass der Rotwein alkoholisch scheint. Dann treten die  Aromen leider in den Hintergrund und das wäre schade.

 

Genauso passt aber auch ein gutes Glas Weißwein: kräftig, dichte Struktur. Mit der Wärme werden sich langsam die Aromen zeigen. Vielleicht
einmal ein etwas kräftiger Weißwein, der im Holzfass ausgebaut war?

Welchen Wein bevorzugt Ihr beim Kamin oder Kachelofen? Was  ist Euer „Kaminwein“?
Nutzt dazu die Kommentarfunktion. Ich bin schon gespannt.

 

 

Loisium gibt es bald auch in der Südsteiermark

Wenn man LOISIUM hört, so denkt der Weinfreund an das Loisium in Langenlois zwischen den Weingärten im Kamptal.

Doch schon bald wird es ein weiteres Loisium in Österreich geben.

Ab 1. Juni 2012 gibt es auch ein Loisium in der Südsteiermark. In der Südsteiermark in Ehrenhausen wird das zweite LOISIUM Wine & Spa Resort in Österreich eröffnen.
Es wird ein modernes 4-Sterne-Superior-Weinhotel in der Südsteiermark entstehen. Der Standort ist am Rand von Ehrenhausen am Schlossberg. Vom Hotel aus wird man einen schönen Blick in die Weinberge bzw. zum daneben liegenden Schloss Ehrenhausen haben.

Das LOISIUM Wine & Spa Resort in der Südsteiermark wird 85 Zimmer und 20 Suiten mit Weingartenblick beherbergen. Daneben wird es auch einen Wellnessbereich und auch Räumlichkeiten für Konferenzen geben.
Es wird zwei Restaurants geben. Die steirische Weinkuchl und ein à la carte Restaurant mit Panorama-Gourmet-Terasse. Natürlich darf im Hotel eine Wein-Bar nicht fehlen.

Neben dem Hotel wird die Loisium Vinothek Steiermark als regionale Erlebnisvinothek eröffnen.

Man darf gespannt sein, wenn das neue Loisium in Ehrenhausen in der Südsteiermark eröffnet.

 

Verkostung Weißwein – Weingut Peter Skoff – Domäne Kranachberg – Sauvignon Blanc Finum 2008

Hersteller:

Weingut Peter Skoff – Domäne Kranachberg – www.peter-skoff.at

Wein:

Sauvignon Blanc Finum 2008

Anbaugebiet: Südsteiermark, Kranachberg
Ort: Gamlitz
Land: Steiermark, Österreich
Jahrgang: 2008
Alkohol in Vol.: 14,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Restzucker: 4,5 g/l
Säure: 5,3 g/l
Rebsorte(n): Sauvignon Blanc
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 14,50 Euro
Den Wein haben wir ab Hof direkt beim Hersteller gekauft.

Verkost-Zeitpunkt: November 2011

Weingut-Peter-Skoff-Kranachberg-Gamlitz-Kork

 

Informationen über das Weingut:
Das Weingut Peter Skoff liegt direkt am Kranachberg, in der Nähe von Gamlitz. Die Weine werden von Peter Skoff und seinen beiden Söhnen Markus und Peter Jun. erzeugt. Weiters gibt es eine tolle Buschenschank mit exzellenten steirischen Schmankerln und Gästezimmer.

Verkost-Notiz:
Im Glas präsentiert sich ein schönes Goldgelb mit einem leichten Grünschimmer.

Schon die Nase läßt wunderbares für den Gaumen erkennen. Ausgeprägt und etwas Paprika. Holunder.

Frische Säure, samtig mit schön strukturierten Aromen. Finessenreich, komplex. Ausgezeichnet und kraftvoll und viel Frucht.
Ein schön und lang anhaltend im Abgang.

Ein toller Wein, mit dem jeder Sauvignonliebhaber seine Freude haben wird.

 

(Bild: eigenes Bild)

Verkostung Weißwein – Weingut Schwarzl – Junker 2011

Alles Junker – Der Steirische Junker ist da!

Hersteller:

Weingut Schwarzl – www.weingutschwarzl.at/

Wein:

Steirischer Junker

Anbaugebiet: Südsteiermark
Ort: Ratsch an der Weinstraße
Land: Österreich
Jahrgang: 2011
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: Weiß
Geschmack: trocken
Restzucker: 2,8 g/l
Säure: 5,8 g/l
Rebsorte(n): 60 % Rivaner, 20 % Muskateller, 10 % Sauvignon Blanc, 10 % Scheurebe
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Schraubverschluß
Preis: 5,70 Euro
Den Wein haben wir ab Hof direkt beim Hersteller gekauft.

Verkost-Zeitpunkt: 9. November 2011

Steirischer Junker 2011 Weingut-Schwarzl

 

 

Alles Junker – Der Steirische Junker ist da!
Die ersten geschmacklichen Eindrücke der Weinernte 2011 können bereits verkostet werden.
Am Mittwoch vor Martini – dem 9. November 2011 – gibt es den ersten Steirischen Junker.
Durch die Präsentation des Steirischen Junkers werden die ersten Boten des aktuellen steirischen Weinjahrganges gesendet.

Verkost-Notiz:
Natürlich haben auch wir am 9. 11. 2011 den ersten Junker verkosten dürfen. Ein hervorragendes Tröpferl.

Der Junker vom Weingut Schwarzl ist ein Cuvée aus Rivaner, Muskateller, Sauvignon Blanc und Scheurebe (Sämling 88). Der “Schwarzl-Junker” ist trocken und leicht und sehr fruchtig. Bereits in der Nase sehr fruchtig. Leichtes prickeln auf der Zunge und ein wahres Frucht-Feuerwerk am Gaumen. Sehr rund und harmonisch.

Wie man schön am Foto erkennt, liegt da auch noch eine Flasche Schilcher Junker. Diese ist aktuell noch gut verschlossen und daher kann ich noch nicht davon berichten, wie dieser schmeckt. Ich bin aber davon überzeugt, dass es auch ein hervorragender Vorbote auf den Weinjahrgang 2011 sein wird.

 

Wie üblich, ist der Junker am besten jung zu genießen.
Der Steirische Junker ist ein toller Begleiter zur Jause. Aber auch speziell zum Martinigansl passt hervorragend ein frischer, fruchtiger Junker aus der Steiermark.

(Bild: eigenes Bild)