Alle Beiträge von Thomas Rotwein-Weisswein.at

Wein ist ein wunderbares Getränk. Ich genieße gerne Wein und schreibe darüber auf meinem Blog.

Tag der offenen Hiatahütten in Perchtoldsdorf

Hauer laden zum Tag der offenen Hiatahütten ein!
Die „Huatzeit“ ist eine schöne, aber auch intensive Jahreszeit in Perchtoldsdorf. Denn in keinem anderen Abschnitt, werden alte Traditionen und Brauchtumspflege von den örtlichen Weinhauern so hochgehalten, wie im September bis November. Gilt es doch, die eigenen Hauerkollegen, die Perchtoldsdorfer, aber auch Weinfreunde aus der Umgebung, mit einer Reihe traditioneller Veranstaltungen auf das große Erntedankfest am 12. November festlich einzustimmen.

Einer der ersten Höhepunkte dieses Veranstaltungsreigens ist

der Tag der offenen Hiatahütten.

Am 17. September, haben Interessierte die Möglichkeit in den Rieden Goldbiegel (verlängerte Hagenauerstraße), Haspel (verlängerte Elisabethstraße) und Sossen (Leopold-Figl-Promenade), Weinkultur pur zu erleben.

Bei frischem Sturm und Most, ortstypischen Schmankerln und flotter Blasmusik, erzählen die Weinhauer aus ihrem Haueralltag oder laden einfach zum Verweilen ein. Für musikalische Unterstützung sorgen die Perchtoldsdorfer Blasmusik, und die Hauerkapelle Perchtoldsdorf.

Tag der offenen Hiatahütten

Mit dem Ausdruck „Hiatahütten“ sind die Häuschen der sogenannten Weinhüter, auch Hiatabuam gemeint, die während der Reifezeit von dort aus die Trauben Tag und Nacht  bewachten. Das Perchtoldsdorfer Erntedankfest, der sogenannte Hiataeinzug, wurde vor einigen Jahren von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe ernannt.

 

(Foto: Perchtoldsdorfer Weinbauverein)

Weinherbst in Mödling 2017

Der Weinherbst am Eichkogel zählt zu den Traditionsveranstaltungen der Mödlinger Weinhauer.

Most, Sturm und herzhafte Schmankerln sowie ein tollen Ausblick über Wien laden an den dritten und vierten Wochenenden im September zum Verweilen ein. Wenn sich der Herbst von  seiner schönsten und farbenprächtigsten Seite zeigt, laden Mödlings Weinhauer nicht nur Naturfreunde auf den Eichkogel ein.  Auch Genießer kommen garantiert auf ihre Rechnung.

Weinherbst in Mödling

 

Viele Leckereien sind am Eichkogel an den zwei Wochenenden im September in herbstlicher Atmosphäre zu verkosten. Von hausgemachten Schmankerln, wie Speck und Schmalzbroten sind auch selbstgebackene  Mehlspeisen  in idyllischer Atmosphäre  zu genießen. Besonders verlockend ist natürlich die herrliche Aussicht über die Bundeshauptstadt Wien. Für musikalische Unterhaltung ist bestens gesorgt.

Für Most, Sturm,  sowie Prädikatsweine und ausreichende Stärkung sorgen diesmal die Mödlinger Heurigenbetriebe, Weingut Neuberger, Sekt & Weinkellerei Taufratzhofer und Langeckers Reblaushütte.

Der Weinherbst in Mödling ist an den zwei aufeinander folgenden Wochenenden jeweils ab 11 Uhr zu genießen:  16., 17., 23. und 24. September 2017.

 

(Foto: Weinbauverein Mödling)

 

Falstaff Weinguide 2017/18

Der neue Falstaff Weinguide 2017/18 steht nun bereits in seiner 20. Ausgabe zur Verfügung! Eine Jubiläumsausgabe.

Im umfangreichen Weinguide wurden 3735 Weine von insgesamt 515 Weingütern aus Österreich und davon 50 aus Südtirol bewertet. Über 880 Seiten umfasst der neue Falstaff Weinguide.

Falstaff Weinguide 2017/2018

In der neuen Ausgabe wurde das Layout angepasst. Letztes Jahr begann jeder Abschnitt auf einer neuen Seite. Also eine neue Seite, wenn das nächste Weingut beschrieben wurde. Dadurch gibt es in den alten Weinguides einige weiße Flecken. Dies hat sich nun geändert. Die Bewertungen sind nun fortlaufend. Ist etwas weniger übersichtlich, jedoch konnten doch viele Seiten eingespart werden. Trotzdem ist der Weinguide von der Seitenanzahl weiter angewachsen. Dies bedeutet, wir finden nun noch mehr Weingüter und Weinbewertungen im Falstaff-Weinguide.

Weiters findet man mehr Fotos im Guide, was wiederum auflockert. Auch die Anordnung der Weine wurde geändert. Bisher stand der punkthöchste Wein an erster Stelle. Nun ist die Anordnung eher wie in einer Weinkarte. An erster Stelle die Schaumweine, dann die trockenen Weißweine, dann Roséweine und Rotweine. Den Abschluss bilden die Süßweine.

Falstaff Weinguide 2017/2018

5-Sterne-Weingüter im Falstaff Weinguide 2017/18

Falstaff spricht dann von einem 5-Sterne-Weingut, wenn dieses immer außergewöhnliche Qualität erzeugt, was nur auf den allerbesten Terroirs des Landes möglich ist. Diese Betriebe zählen auch zu den Topbetrieben der Welt und genießen auch international entsprechende Anerkennung. Zwei Betriebe sind neu in dieser Auflistung: Weingut Rudi Pichler und Weingut Wieninger.

  • Weingut Bründlmayer, Langenlois
  • Weingut Gesellmann, Deutschkreutz
  • Weingut Gernot und Heike Heinrich, Gols
  • Weingut Franz Hirtzberger, Spitz an d. Donau
  • Weingut Knoll, Dürnstein
  • Weingut Kollwentz, Großhöflein
  • Weinlaubenhof Kracher, Illmitz
  • Wein-Gut Nigl, Senftengerg
  • Weingut F. X. Pichler, Dürnstein
  • Weingut Rudi Pichler, Wösendorf
  • Weingut Pöckl, Mönchhof
  • Weingut Prager, Weißenkirchen
  • Weingut Sattlerhof, Gamlitz
  • Weingut Tement, Berghausen
  • Weingut Wieninger, Wien

 

Der Falstaff Weinguide 2017/2018 kostet 16,90 Euro und ist zum Beispiel bei Amazon versandkostenfrei erhältlich.

Falstaff Weinguide 2017/2018

 

 

Weinjahrgang 2017 in Österreich

Der Österreichische Weinbauverband hat in einer Pressekonferenz den neuen Weinjahrgang 2017 betrachtet. Details lieferte der Weinbau-Präsident Johannes Schmuckenschlager.

Zahlreiche, zum Teil schwere Hagelunwetter, extreme Hitze und Trockenheit – das alles hat dem Weinjahrgang 2017 insgesamt nicht geschadet.

Der Weinbau hat den außerordentlich intensiven Hitzesommer gut überstanden und der heurige Jahrgang kann nun mit vollreifen Trauben punkten. Österreichs Winzerinnen und Winzer blicken einer mengenmäßig guten, im langjährigen Durchschnitt liegenden Ernte mit sehr reifen und gesunden Weintrauben entgegen. Nach dem schwierigen Weinjahr im Vorjahr, in dem die Weinbauern wegen des extremen Spätfrostes nicht mehr als zwei Millionen Hektoliter einbringen konnten, wird für 2017 eine Weinernte von 2,3 Millionen Hektoliter erwartet.

Ein witterungsmäßig für den Wein passendes Frühjahr brachte es mit sich, dass unsere Weinbauern optimistisch in die heurige Vegetationsphase starten konnten. Zwar gab es auch 2017 gebietsweise wieder Spätfrostschäden, diese fielen aber bei weitem nicht so umfangreich aus, wie im Vorjahr. Nach einer schönen Blüte gab es in einigen Regionen noch Niederschläge, ehe der Weinbau, wie auch andere Kulturen, in einen heißen und trockenen Sommer startete.
Trockenheit und lange Hitzeperioden weit jenseits der 30-Grad-Celsius-Marke brachten vor allem Weingärten auf seichtgründigen Böden und Junganlagen an ihre Belastungsgrenze. Bewässerungsanlagen, wo vorhanden, waren im Dauereinsatz und die Winzer setzten weinbautechnische Maßnahmen, um dem Trockenstress gegenzusteuern. So wurden in Junganlagen vielfach die Trauben abgeschnitten, um die Rebstöcke vital zu erhalten. Mitte August brachten einige Gewitterregen für viele Gebiete einigermaßen Entspannung.

Wenn es die Witterung bis zur Lese weiterhin so gut meint, steht uns mit dem Jahrgang 2017 ein sehr guter, vollreifer Weinjahrgang mit etwas höheren Alkoholgehalten und geringerer Säure als im Vorjahr ins Haus.

Mengenmäßig wird derzeit eine gute Durchschnittsernte erwartet. Zwar müssen als Wermutstropfen neben dem Spätfrostereignis im Frühjahr punktuell über ganz Österreich aufgetretene Hagelschläge genannt werden, doch beeinflussten diese Ereignisse die Ernteerwartungen nicht wesentlich.

Steiermark

Die Steiermark, die von der Trockenheit nicht so betroffen war, erwartet sowohl mengen- als auch qualitätsmäßig einen sehr guten Jahrgang. Die Steiermark hatte ja durch die massiven Frostschäden im Vorjahr eine besonders kleine Weinernte zu verzeichnen.

Burgenland

Das Burgenland geht von einer Normalernte aus, wobei heuer gerade beim Rotwein von hohen Qualitätserwartungen ausgegangen werden kann.

Niederösterreich und Wien

Niederösterreich und Wien erwarten eine mengenmäßig gute Normalernte.

 

Es gibt noch einen kleinen Unsicherheitsfaktor bei der Menge. Denn die Beeren bleiben aufgrund der Trockenheit etwas kleiner und daher warten wir gespannt auf die Mostausbeute. Nach Schätzungen der einzelnen Weinbaugebiete kann für heuer mengenmäßig von einer Durchschnittsernte in der Höhe von 2,3 Millionen Hektoliter ausgegangen werden. Diese Menge könnte durch günstige Niederschläge während der Reifephase noch etwas höher zu liegen kommen.

 

Deutsche Bukettweine 2017 ausgezeichnet

Aromatische Weine von Bukettsorten finden in Deutschland immer mehr Liebhaber. Aus diesem Grund vergibt das Deutsche Weininstitut (DWI) in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Sonderpreis für die besten Bukettweine des Jahres. Eine Fachjury hat dafür aus Weinen der Sorten Scheurebe, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und Muskateller, die im Rahmen der DLG-Bundesweinprämierung 2017 sehr gut bewertet wurden, die jeweils Besten ausgewählt.

Deutsche Bukettweine 2017 ausgezeichnet

In der Kategorie Scheurebe erhielt das Pfälzer Weingut August Ziegler aus Maikammer den ersten Preis für seine 2016er Scheurebe Kabinett trocken aus der Lage Gimmeldinger Meerspinne.

Das Weingut Ernst Bretz aus Bechtolsheim in Rheinhessen stellte mit dem 2016er Sauvignon blanc Qualitätswein trocken vom Bechtolsheimer Petersberg den besten Wein dieser Trendrebsorte.

Die Auszeichnung für den besten Gewürztraminer des Wettbewerbs ging nach Baden an den Badischen Winzerkeller in Breisach. Hier hat die Jury der 2015er Gewürztraminer Qualitätswein aus der Lage Oberschopfheimer Kronenbühl überzeugt.

Der 2016er Muskateller vom Rhodter Klosterpfad des Weinguts Graf von Weyher aus Weyher in der Pfalz wurde als Gewinner der Muskatellerweine ausgezeichnet.

Die Urkunden wurden in Mainz durch die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder an die Preisträger überreicht.

 

(Bild: DWI)

Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst 2017 – Besuch

Das Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst – ist gestern Donnerstag gestartet. Das Weinfest in der Linzer Altstadt findet heuer bereits zum 23. Mal statt.

Zwischen Promenade und dem Alten Markt versammeln sich aktuell viele Winzer und Weinliebhaber.

Linz - Wein & Kunst

Zum Start am Donnerstag hat sich das Wetter noch so halbwegs von der guten Seite gezeigt. Der eine oder andere Regenguss konnte die Weinliebhaber nicht davon abhalten, die guten Tröpferl zu verkosten. Die Stimmung fand ich als angenehm und als gut. Zwischen den Weinen wird immer wieder Kunsthandwerk ausgestellt. Und wer will, kann natürlich auch Kunst kaufen.

Der erste Abend war hervorragend besucht und die Weinliebhaber schwenkten ihre Weingläser und verkosteten die Weine aus allen österreichischen Weinregionen.

Viele Winzer sind schon jahrelang dabei und kommen jedes Jahr wieder. So zum Beispiel das Weingut Lutzer aus Hausdorf bei Retz oder das Familienweingut Kolkmann aus Fels am Wagram. Zum ersten Mal dabei ist heuer aus der Steiermark das Weingut Thomas Strohmaier.

Wenn man so durch die riesige Freiluft-Vinothek spaziert, bekommt man natürlich auch einen Hunger. Auch dafür ist gesorgt. Es gibt viele Stände, wo man neben dem Wein auch die verschiedensten Schmankerl genießen kann.

Einige Tipps für Wein & Kunst in Linz:

  • Grüner Veltliner Brunnthal, Familienweingut Kolkmann
  • Grüner Veltliner Brunnthal Reserve, Familienweingut Kolkmann
  • Grüner Veltliner Weinviertel DAC Zimmermandl, Weingut Fleischhacker
  • Grüner Veltliner Weinviertel DAC Sonnleiten, Weingut Fleischhacker
  • Grüner Veltliner Mittelberg, Weingut am Berg
  • Grüner Veltliner Ried Steinriegl Smaragd, Weingut Ernsthofer
  • Riesling Ried Steinriegl Smaragd, Weingut Ernsthofer

Linz - Wein & Kunst

Wer heute meint, aufgrund von Regen kann er nicht zum Linzer Altstadtfest – Wein & Kunst – gehen, sollte es sich nochmals gut überlegen. Die meisten Weinstände sind überdacht und außerdem gibt es den großen Durchgang beim Landhaus, der vor Regen schützt.

Also, heute Freitag, 1.9. und morgen Samstag, 2.9. haben alle Wein- und Kunstliebhaber noch die Möglichkeit, viele Weine zu verkosten.

 

 

Deutsche Weinbaubetriebe wachsen

Der Strukturwandel im deutschen Weinbau hat sich in den letzten Jahren unvermindert fortgesetzt. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes in Deutschland mitteilt, hat sich die Zahl der Rebflächen bewirtschaftenden Betriebe von 2010 bis 2016 um 17 Prozent auf 16.898 verringert.

Gleichzeitig blieb jedoch die deutsche Gesamt-Rebfläche von rund 100.000 Hektar konstant. Die aufgegebenen Rebflächen wurden von den bestehenden Weingütern übernommen. Die mittlere Betriebsgröße eines deutschen Weinbaubetriebes ist dadurch von 4,8 auf 5,9 Hektar angestiegen.

Mit einem Minus von 29 Prozent betrafen die Rückgänge insbesondere Betriebe mit weniger als einem Hektar Rebfläche. Die bestehenden 4.300 Kleinstbetriebe machen noch ein Viertel der Gesamt-Betriebszahl aus.

Zudem haben in den letzten Jahren zahlreiche Weingüter in der Größenklasse zwischen einem und zehn Hektar aufgegeben. 2010 bewirtschafteten rund 11.500 dieser Betriebe 45 Prozent der Gesamtrebfläche, 2016 waren es nur noch rund 9.500 Betriebe mit einem Rebflächenanteil von 37 Prozent.

Weinbau_Betriebsgroessenklassen_Deutschland

Deshalb spielen heute Weingüter mit mehr als zehn Hektar Weinbergen eine entsprechend bedeutendere Rolle. Ihre Anzahl ist im gleichen Zeitraum um 300 auf rund 3.100 angestiegen, wobei 890 von ihnen mehr als 20 Hektar Weinberge besitzen. Diese größeren Weingüter bewirtschaften mittlerweile 60 Prozent der deutschen Gesamt-Rebfläche.

(Grafik: DWI)

Sauvignon Blanc Kranachberg Reserve 2009 – Peter Skoff, Domäne Kranachberg

Hersteller:

Weingut Peter Skoff – Domäne Kranachberg

Wein:

Sauvignon Blanc Kranachberg Reserve

Anbaugebiet: Südsteiermark
Ort: Gamlitz, Kranachberg
Land: Österreich
Jahrgang: 2009
Alkohol in Vol.: 14 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Restzucker: 2,5 g/l
Säure: 5,2 g/l
Rebsorte(n): Sauvignon Blanc
Füllmenge: 0,75 l
Verschluss: Naturkork
Preis: 19,50 Euro
Vor einiger Zeit haben wir diesen Wein direkt ab Hof am Kranachberg gekauft. Der Preis ist auch jener von damals. Heute bekommt man dieses Tröpferl nicht mehr. Schade…

Verkost-Zeitpunkt: August 2017

Schon einmal habe ich von diesem Wein hier berichtet. Und schon bei der letzten Verkostung vom Sauvignon Blanc Kranachberg Reserve  vor rund 2 Jahren war dieser Wein ein Hammer!

Informationen über das Weingut:

Das Weingut Peter Skoff am Kranachberg in Gamlitz ist vielen Weinliebhabern ein Begriff. Das Familienweingut ist immer eine Top-Adresse für die Südsteirischen Weine. Speziell der Sauvignon Blanc ist das Steckenpferd vom Weingut Peter Skoff. Da gibt es schon einige Auszeichnungen. Das Weingut selbst liegt mitten in den Weingärten am Kranachberg und bietet einen tollen Ausblick über die Weinberge der Südsteiermark.

Sauvignon Blanc Kranachberg

Verkost-Notiz:

Ein Wein für besondere Momente, der im Barrique ausgebaut wurde. Dafür wurde nur das reifste Traubengut von den ältesten Weingärten verarbeitet.

Der Sauvignon Blanc Kranachberg Reserve hat sich in den letzten zwei Jahren weiter entwickelt. Und wir können gespannt sein. Der kann sicher noch ein bisschen im Keller bleiben.

Schon im Glas zeigt sich der Sauvignon Blanc Reserve von einer besonderen Seite. Ein kräftiges Goldgelb glitzert im Glas.

Ein schönes Bukett. Vanille. Gewürznelken.

Und kraftvoll geht es am Gaumen weiter. Komplex. Konzentriert. Elegant. Stachelbeeren. Johannisbeeren. Kräuter. Vanille. Dezente Röstnoten.
Viel Power und hält lange am Gaumen an.

Ein Wein, der viel Freude bereitet, wenn man noch eine Flasche im Keller hat. Ja, da liegen noch solche Bottles im Weinkeller 🙂

 

(Foto: eigenes Bild)

 

Sturm hat wieder Saison!

Die Weinlese 2017 ist bereits angelaufen. Die Lese startete heuer um rund 2 Wochen früher als normal. Speziell im Burgenland im Seewinkel werden die ersten frühreifen Sorten geerntet. Ausschlaggebend für die frühe Weinlese sind die diversen Hitzeperioden dieses Jahres. Dazwischen hat es immer wieder geregnet und daher dürfte die Ernte gut aussehen.

Die Trauben, die nun gelesen werden, werden für die Erstellung von Traubensaft und Sturm verwendet. Hierzu verwendet man die früh reifenden Rebsorten, wie zum Beispiel Bouvier, Müller-Thurgau, Frühroter Veltliner oder Oliver Irsay. Im nächsten Schritt folgt dann die Ernte für den Jungwein.

 

Der erste Wein-Vorbote ist der Sturm.

Ein lebendiges Weingetränk aus den frühreifen Rebsorten gekeltert. Prickelt leicht und schmeckt mehr oder weniger süß – je nach Fortschritt des Gärungsprozesses. Wo Sturm draufsteht, ist auch Sturm und somit ausschließlich Trauben aus Österreich drin. So ist dies gesetzlich geregelt.

Weinrebe

Was ist Sturm?

Sturm ist teilweise gegorener Traubenmost, der sich in Gärung befindet. Zur Regulierung, beziehungsweise Verzögerung der Gärung, ist nur Kühlung erlaubt. Pasteurisierung oder chemische Konservierung sind verboten. Somit ist Sturm ein lebendiges und jahreszeitlich bedingtes Produkt, das ab sofort Saison hat.

Sturm sollte in stehenden Flaschen aufbewahrt werden, die nicht fest verschlossen sind, sonst könnte der durch die Gärung entstehende CO2-Druck zum Bersten der Flasche führen. Und der Sturm gehört unbedingt in den Kühlschrank!

 

 

 

 

1000-Eimerfass bei Lenz Moser

Im Hause Lenz Moser gab es schon viele Jahrzehnte ein historisches 1000 Eimerfass. Der Fassboden ist aufwändig mit Schnitzarbeiten verziert. Als Reifebehältnis hat dieses Fass jedoch schon länger ausgedient. Ein so ein 1000-Eimerfass passen 56.500 Liter. Das ist schon einiges!

Lange Zeit wurde ein neues Fass im Hause Lenz Moser vorbereitet: Im Sommer 2017 erfolgte der Aufbau des neuen 1.000-Eimerfasses. Dies war aber nicht so einfach. Da musste zuerst ein Fassbinder gefunden werden, der so ein Projekt stemmt. Der kommt aus Wolfsberg in Kärnten.

Und das Fass muss dem Druck der großen Menge Wein standhalten. Ein leeres Fass in dieser Größe wiegt rund 13.000 Kilogramm. Das Eichenholz stammt aus den Wienerwald nahe Klosterneuburg und wurde in den Jahren 2009 und 2010 vom Stift Klosterneuburg geschlägert. Die Bäume dafür waren im Durchschnitt 140 Jahre alt.

Der Fassboden vom alten 1000-Eimerfass ist bestens erhalten und schmückt nun die Vorderansicht des neuen 1.000-Eimerfasses. Er schließt somit den Kreis zu jenem 1.000-Eimerfass, das zuvor über Jahrzehnte seinen Dienst tat.

LenzMoser - 1000-Eimerfass

Im Herbst 2017 wird das neue, riesige Fass erstmals befüllt. Der Plan ist, dass Blauer Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon aus den von Lenz Moser bewirtschafteten Weingärten. Die feierliche Einweihung mit Taufe und Segnung des 1.000-Eimerfasses soll dann im Rahmen des Lenz Moser Herbstfests im kommenden November stattfinden.

(Foto: Robert Herbst )