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Weinjahrgang 2019 in Österreich

Nach der letztjährigen frühesten Lese aller Zeiten fand die Ernte 2019 wieder zum üblichen Zeitpunkt statt. Besonders erfreulich war das gute Lesewetter, sodass die Ernte in Ruhe und planvoll eingebracht werden konnte. Das warme Jahr mit Trockenperioden brachte eine sehr gute Traubenreife und eine durchschnittliche Menge, wobei die kühlen Herbstnächte für exzellente Fruchtigkeit und gute Säurestruktur sorgten.

Der Witterungsverlauf 2019

Die Monate Jänner, Februar und März waren überdurchschnittlich mild und sehr trocken, Kälteperioden wie im Vorjahr blieben aus. Bei frühen Sorten begann das Knospenschwellen aufgrund der milden Witterung teilweise bereits Ende März. Im wechselhaften, aber warmen April (1,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt) wurde nur die Steiermark mit ausreichend Regen bedacht, der kälteste Mai seit 1991 verzögerte die Entwicklung der Reben.

Die Rebblüte setzte dadurch etwa zehn Tage später als im Vorjahr ein, was im langjährigen Schnitt einen Normalzeitpunkt bedeutet. In allen Weinbaugebieten wurde die Blüte bis Mitte Juni relativ zügig beendet. Der wärmste, sonnigste und trockenste Juni aller Zeiten (4,7 °C über dem Durchschnitt seit Beginn der Messungen 1767) war ein Monat für die meteorologischen Geschichtsbücher, auch Juli und August waren überdurchschnittlich warm. Mehrere Hitzewellen mit teils schweren Gewittern und sintflutartigen Regenfällen prägten diese Sommermonate. Von größeren Hagelschäden blieb man heuer zum Glück aber verschont.

Suedsteiermark

Die Ernte gestaltete sich durch den milden September und warmen Oktober sehr angenehm. Es konnte in Ruhe und wie geplant gelesen werden. Schlechtwetterfronten blieben aus und nötigten somit nicht zu eventuell vorzeitigen Lesedurchgängen oder Erntepausen. Die gute Nachtabkühlung sorgte auch für die Förderung der Fruchtigkeit und den Erhalt der Säurestruktur.

 

Weinjahrgang 2019 – Niederösterreich

  • Traubenmaterial vollreif und sehr gesund
  • Weine mit angenehmem Trinkfluss und ausgeprägter Sortentypizität, gehaltvoll bei moderatem Alkoholgehalt, guter Säurestruktur und Fruchtigkeit

 

Weinjahrgang 2019 – Burgenland

  • Hervorragende Traubenqualität
  • Sehr geringe Saftausbeute, dafür intensiver Traubengeschmack
  • Weine sehr aromatisch mit sehr gutem Säuregerüst und Reifepotenzial

 

Weinjahrgang 2019 – Steiermark

  • Trauben sehr gesund, reiften etwas später
  • Sehr harmonische, ausgewogene und besonders fruchtige Weine

 

Weinjahrgang 2019 – Wien

  • Trauben in ausgezeichneter Qualität
  • Feine, sortentypische Weine mit angenehmer Säure

 

 

Linzer Weinherbst 2019 – Coming soon!

Wir hatten nun einen wunderschönen, warmen Oktober. Nun ist aber auch bei uns der Herbst angekommen. Speziell wenn wir uns die letzten trüben, nebeligen Tage ansehen. Die Blätter haben sich schön bunt verfärbt und werden vom Herbstwind von den Bäumen getragen. Jeder Weinliebhaber verbindet den Herbst aber nicht mit bunten Blättern. Maximal mit bunte Weinblätter oder reife Trauben oder eine weithin beliebte Weinveranstaltung in Linz.

Linzer Weinherbst.

 

Weinherbst

 

Das Palais Kaufmännischer Verein in Linz bietet für die Weinverkostung “Linzer Weinherbst” das ideale Ambiente. Es werden wieder zahlreiche Winzer aus ganz Österreich Ihre Wein zum Verkosten anbieten. Dadurch, dass die Winzerinnen und Winzer großteils persönlich anwesend sind, bietet es eine tolle Möglichkeit, interessante Gespräche mit den Weinexperten zu führen und etwas mehr über die einzelnen Weine und ihrer Entstehung zu erfahren. Bei einem guten Glas Wein kann man sich auch mit viele andere Weinfreunde am Linzer Weinherbst austauschen.

Der 19. Linzer Weinherbst 2019 findet am Freitag, 29. November 2019 statt.

Die Weinverkostung im Palais Kaufmännischer Verein beginnt um 14.00 Uhr und dauert bis maximal 21.00 Uhr.

Der Eintritt kostet 20,- Euro. Karten gibt es an der Tageskasse.
Dafür sind alle Weine inkludiert, die man beim Linzer Weinherbst verkosten möchte. Dazu gibt es ein kleines Verkostungsheft, wo sämtliche Daten der Winzer und deren Weine angeführt sind und auch Platz für persönliche Notizen ist. Außerdem steht ausreichend Mineralwasser und Brot zum Neutralisieren zur Verfügung.

 

Tja, welche Weine werden nun zur Verkostung angeboten?

Rotweine. Weißweine. Süßweine. Schaumweine.

Es gibt wieder einen schönen Mix bei den angekündigten Weingütern. So sind viele Winzer aus den folgenden österreichischen Weinbauregionen beim Linzer Weinherbst vertreten:

  • Burgenland (Neusiedlersee, Leithaberg, Mittelburgenland, Südburgenland, Eisenberg)
  • Wien
  • Niederösterreich (Kamptal, Kremstal, Traisental, Wachau, Wagram, Weinviertel)
  • Steiermark (Südsteiermark, Weststeiermark, Vulkanland)

Für die internationalen Weinfreunde gibt es aber auch Weine aus Italien und aus Serbien zum Verkosten.

 

Also liebe Weinfreunde. Solltet ihr es noch nicht gemacht haben. Rasch den Linzer Weinherbst 2019 in euren Kalender eintragen.

Bis bald beim Weinherbst!

 

 

Junker 2019 – der steirische Jungwein ist verfügbar

Der neue Weinjahrgang 2019 ist in der Flasche. Und seit einigen Tagen ist der steirische Jungwein – Junker – bei uns auch im Glas. Der neue Weinjahrgang aus der Steiermark.

Der original, steirische Junker.

Der Herbst. Der Junker. Zwei Dinge die zusammengehören.

Junker

Den Junker erkennt man an seinem Junker-Zeichen mit dem typischen Steirerhut und Gamsbart. Jeder Junker-Weinbauer komponiert seinen eigenen Junker mit seinen Rebsorten. So bekommen wir auch für jeden Junker einen individuellen Geschmack.

Wichtig: Der Junker muss sich an Regeln halten!

  • Max. 12 % Vol. Alkohol
  • Höchstens 3 g/l Restzucker – trocken

Jeder, der gerne den Junker aus der Steiermark trinkt, weiß, dass der Junker erst am Mittwoch vor Martini zum ersten Mal ausgeschenkt werden darf. Bereits für die Jahrgänge 2017 und 2018 gab es Ausnahmen. Und diese Ausnahme gilt auch heuer für den neuen Junker-Jahrgang 2019. Der Junker darf wie letztes Jahr bereits ab den 25. Oktober in den Verkauf. Die Junker-Präsentationen finden unverändert im November 2019 statt.

 

Junker verkosten vom Weingut Schwarzl

Wir durften bereits den neuen Junker vom Weingut Schwarzl aus der Südsteiermark verkosten.

Anbaugebiet: Südsteiermark, Österreich
Ort: Ratsch an der Weinstraße
Jahrgang: 2019
Alkohol in Vol.: 11,5 %
Farbe: weiß
Geschmack: trocken
Rebsorten: 70 % Müller Thurgau, 15 % Muskateller, 15 % Sauvignon Blanc
Füllmenge: 0,75 Liter
Verschluss: Schrauber
Preis: 6,20 Euro/Flasche
Den Wein bekommt man direkt beim Hersteller, ab Hof. Wer einen kaufen möchte, sollte sich aber beeilen.
Verkost-Zeitpunkt: Oktober 2019

 

Junker

 

Verkost-Notiz:

Helles Gelb mit leichtem Grün-Schimmer im Glas. Blitzblank.
Fruchtig bereits in der Nase. Auch am Gaumen eine schöne Frucht. Frisch. Leicht. Grüner Apfel. Citrus. Grasig. Angenehme Säure. Trinkanimierend. Süffig.

Der neue Junker macht einfach Spaß!

Ein toller Vorbote zum neuen Weinjahrgang 2019. Wir dürfen uns auf den neuen Jahrgang freuen!

 

Junker-Präsentationen

Wer den Junker ausführlich verkosten will, der hat zum Beispiel in Graz und Wien am 6. November 2019 bei den großen Junker-Präsentationen die Möglichkeit dazu. Beginn jeweils 17.00 Uhr.

  • Graz – Stadthalle
  • Wien – Palais Ferstel

 

 

 

 

Carnuntum DAC – das neueste DAC-Gebiet in Österreich

In Österreich wird laufen Weingeschichte geschrieben. Mit drei Buchstaben wird in Österreich eine Weinbauregion hervorgehoben:

DAC – Districtus Austriae Controllatus.

Districtus Austriae Controllatus (DAC) ist eine gesetzliche Herkunftsbezeichnung für gebietstypische Qualitätsweine aus Österreich. Wenn also auf einem Weinetikett der Namen eines Weinbaugebiets in Kombination mit „DAC“ steht, hat man einen für das Gebiet typischen Qualitätswein vor sich. Ein DAC-Wein darf nur aus den für dieses DAC-Gebiet festgelegten Rebsorten erzeugt werden und muss allen Vorgaben der vom jeweiligen Gebiet festgelegten Verordnung entsprechen. Weine, die den DAC-Anforderungen nicht entsprechen, tragen die Herkunft des jeweiligen Bundeslandes und sind Teil der Weinvielfalt auf dieser Herkunftsebene.

 

DAC Gebiete

Und so gibt es ein neues Kapitel in der österreichischen Weingeschichte. Bereits das vierzehnte DAC-Gebiet wurde in Österreich geschaffen und somit ist die Familie der österreichischen Weinbaugebiete mit DAC-Status gewachsen.

Carnuntum DAC

Das Gebiet Carnuntum einigte sich auf die drei Stufen:

  • Gebietswein
  • Ortswein
  • Riedenwein

Somit setzt auch das im Osten von Wien gelegene, 906 Hektar Weinbaufläche umfassende Carnuntum künftig auf eine dreistufige DAC-Regelung. Wie die Steiermark sowie das Kamp-, Krems- und Traisental.

 

Carnuntum DAC

 

Der Sortenspiegel fokussiert auf die Paradesorten des Gebiets.

Weißweine – Carnuntum DAC:

  • Chardonnay
  • Weißburgunder
  • Grüner Veltliner.

Rotweine – Carnuntum DAC:

  • Zweigelt
  • Blaufränkisch.

 

Reinsortige Carnuntum-DAC-Weine müssen ausschließlich aus diesen Sorten vinifiziert werden; Verschnitte zu mindestens zwei Dritteln. Das bedeutet, dass Cuvées auch bis zu einem Drittel andere Qualitätsweinrebsorten enthalten können – beim Rotwein etwa St. Laurent, Cabernet Sauvignon oder Merlot.

Die neue Carnuntum DAC – Verordnung sieht vor, dass alle Weine der Geschmacksrichtung „trocken“ zu entsprechen haben und Rotweine zudem einen Alkoholgehalt von mindestens 12,0 % vol. aufweisen müssen. Darüber hinaus sollen Orts- und Riedenweine genügend Zeit für die Entwicklung ihres eigenständigen und ausdrucksstarken Charakters erhalten: Der Antrag zur Erlangung der staatlichen Prüfnummer darf bei Weißwein nicht vor dem 15. März und bei Rotwein nicht vor dem 1. November des auf die Ernte folgenden Jahres erfolgen.

 

 

Das war die Österreichische Sektgala 2019

Eine neue Botschafterin für den österreichischen Sekt, ein hochkarätiger Sommelier-Wettkampf sowie österreichischer Sekt und Käse – und im Mittelpunkt österreichischer Sekt in den drei Qualitätsstufen Klassik, Reserve und Große Reserve. Die Österreichische Sektgala erwies sich erneut als Trendschau für die heimische Sektwirtschaft und abermals lockten mehr als 30 der besten heimischen Sekthersteller rund 1.500 Besucher an.

Burgenland, Wien, Niederösterreich und Steiermark – aus diesen vier Bundesländern kamen die Sekthersteller angereist, um bei der Österreichischen Sektgala ihre Sektspezialitäten zu präsentieren.

Die österreichische Sektpyramide bot den qualitativen roten Faden bei der Sektgala, sie ist das zentrale Schaustück der heimischen Sektwirtschaft und als echte Erfolgsgeschichte zu erachten. Sie gibt der vorhandenen Vielfalt Struktur und bietet so den Konsumenten eine gut verständliche Orientierung. Erfreulich ist auch, dass immer mehr österreichische Sekthersteller ihren Sekt in den drei Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve geschützten Ursprungs (g.U.) klassifizieren. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Einreichungen zur erforderlichen Prüfung um erfreuliche 27 Prozent. Nun ist es wichtig, diese drei Qualitätsstufen als „Anleitung“ noch breiter zu kommunizieren und im Bewusstsein der Schaumweinliebhaber zu verankern. Und während die prickelnden Aktivitäten vom Österreichischen Sektkomitee und der Österreich Wein Marketing tatkräftig vorangetrieben werden, wünscht man sich von der Politik dringend die Aufhebung der wettbewerbsverzehrenden Sektsteuer, wie sie von der vergangenen Regierung bereits für das Jahr 2022 vorgesehen war. Mal sehen, ob daraus etwas wird.

 

Sektgala

 

Schon im Vorfeld der Sektgala herrschte in der Österreichischen Nationalbibliothek lebhaftes Treiben – acht Top-Sommelières und -Sommeliers aus ganz Österreich stellten sich dem Wettkampf um die beste Schaumweinkompetenz. In Zweierteams, die kurz vor Beginn durch das Los ermittelt wurden, ging es zunächst darum, in einer Blindverkostung Herkunft, Rebsorte und Dosage verschiedener Produkte zuzuordnen und auch den internationalen „Piraten“ herauszukosten. Als Sommelier ist man Gastgeber und Führungskraft, da gehört gute Argumentationstechnik zur täglichen Praxis. Diese stellten die Sommeliers im Zuge eines Rollenspiels unter Beweis, bei dem unterschiedliche Szenarien einer Veranstaltung mit Fokus auf österreichischen Sekt simuliert wurden. Prickelndes Fachwissen war anschließend bei einem Quiz gefragt, Augenmaß und Geschick beim gleichmäßigen Aufteilen einer Magnumflasche Sekt auf 16 Gläser. Bei dieser finalen Aufgabe durfte in jedes Glas nur einmal eingeschenkt werden, nachjustieren nicht erlaubt. Nach gut eineinhalb Stunden holte sich das Team aus Anna Andert (Restaurant Buxbaum, Wien) und Michèle Metz (Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl) bei der Sektgala den Titel

“Österreichischer Sekt-Sommelier-Champion 2019”.

 

Ein weiterer Programmpunkt wurde dem Talent von österreichischem Sekt als Speisenbegleiter gewidmet. „Käse und Wein“ gilt als Klassiker, „Käse und Sekt“ ist noch etwas weniger gelernt, umso spannender erwies sich die kommentierte Verkostung für Fachbesucher die Beziehungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Charakteren von österreichischem Sekt und Käse wie Affineur Rahmcamembert, Affineur Weinkäse, Affineur St. Severin und Affineur Le Rosé auszuloten.

 

Und für alle, die es nicht wissen:

Der 22. Oktober ist der offizielle Tag des österreichischen Sekts.

Also: Auf ein gutes Glas österreichischen Sekt!

 

(Foto: Christine Miess)

Wein Steiermark – neuer Auftritt der steirischen Winzer

Die Dachmarke der steirischen Winzer  WEIN STEIERMARK hat seit Oktober 2019 einen neuen Auftritt und es wurde kräftig ins Marketing investiert.

Wein vom Berg. Mit Hand und Herz.

So erzählt das neue Logo und der neue Claim von der harten Arbeit in den steirischen Weinbergen, der wir die guten Weine verdanken, welche in der Ebene niemals so gelingen würden. Handarbeit und Individualität ist es, was diese Weine so besonders werden lässt. Und die Vielfalt der steirischen Weinregion.

 

Wein Steiermark

Der neue Auftritt der WEIN STEIERMARK umfasst im Wesentlichen fünf Parts:

Dossier

Ein 64-seitiges Dossier führt detailliert ein in die Welt der Böden, der Terroirs und Mikroklimata in den steirischen Weinbaugebieten. Die Lektüre dient dem Verständnis, dem Verkauf und dem Genuss.

 

Webseite – steiermark.wine

Die Website steiermark.wine führt Kenner und Neugierige durch die verschiedenen Weinbaugebiete und dringt dabei bis in die einzelnen Rieden vor. Geschichte des Weinbaus in der Steiermark, die Vielfalt der Böden und Terroirs finden ebenso Auftritte wie die Buschenschanken und natürlich die Winzer selbst. Ergänzend findet man Veranstaltungstipps und News.

 

Broschüre

Eine Broschüre entführt Weinreisende, Ausflügler und alle Steiermarkbesucher in die Welt der steirischen Winzer. Sie macht Appetit auf Wanderungen zwischen und über wunderschöne Weinberge und Durst auf Sauvignon Blanc, Welschriesling, Schilcher & Co.

 

Ortsweinkarten

Die Ortsweinkarten geben Aufschluss über das Klima und die geologischen Besonderheiten eines Weinbau-Ortes und die daraus entstehenden Weine mit Charakter. Sei es der Kitzeck-Sausaler Schieferboden, der Leutschacher Opok oder die südöstlichen Vulkanböden – die örtlichen Gegebenheiten prägen den Geschmack, somit sind die Ortsweine Botschafter mit Herkunfts-Charakter. Die Ortsweine reifen mindestens acht Monate im Keller, verfügen über gutes Lagerpotential und sind die perfekten Weine für die Gastronomie.

 

Herkunftsfolder

Der Herkunftsfolder erzählt alles über das neue Herkunftssystem, das mit dem Jahrgang 2018 in Kraft tritt. Damit wird das Kulturgut „Steirischer Wein“ besonders stark und deutlich als Handwerk definiert. Das DAC-System betont die Handarbeit von fürsorglichen, nachhaltig handelnden und verantwortlichen Winzern. Es grenzt ihre Arbeit ab von der industriellen Weinproduktion.

 

Interessant zu wissen: Die steirischen DAC-Gebiete sind die ersten und bislang einzigen Gebiete Österreichs, in welchen die Handlese der Trauben verpflichtend vorgeschrieben ist und wo die Orts- und Riedenweine im Vordergrund stehen.

 

Wein und Bier im Klösterreich

Von Augustinern über Benediktinern und Zisterziensern bis hin zu den Prämonstratensern pflanzten die Mönche bereits im Mittelalter Weinreben und vinifizierten diese in ihren Weinkellern. Die Ordensleute pflegten – manchmal auch weitab der Klöster – ihre Weingärten. Heute laden die Traditionsweingüter und Stiftskellereien der Klöster zum Erleben einer genussvollen Auszeit bei Weinreisen mit Weinverkostungen ein. Stifte und Klöster zählen seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Kulturträgern und haben die Wein- und Bierkultur entscheidend mitgeprägt. 27 Klöster und Stifte der Vereinigung “Klösterreich” öffnen in für Gäste ihre Pforten.

Zusätzlich zum kulturellen Angebot werden edle Weine in den Klöstern von Admont mit dem stiftseigenen Weingut Dveri Pax, Altenburg mit dem Stiftsweingut Limberg, Disentis mit den Klosterweinen „Ad Diem Festum Vinum“, Göttweig mit dem Stiftsweingut Göttweig, Heiligenkreuz mit dem Freigut Thallern, Herzogenburg mit dem Stiftsweingut in Wielandsthal, Klosterneuburg mit dem Weingut Stift Klosterneuburg und großem Weinkeller, Kremsmünster mit ihrem Weingut und eigener Stiftskellerei, Lilienfeld mit dem Weingut „Domaene Lilienfeld“, Melk mit Weingärten in der Wachau, Pannonhalma mit eigener Kellerei und Vinothek, Reichersberg mit Weingärten im Burgenland, St.Lambrecht mit „Lambertiweinen“ aus der Südsteiermark, St.Paul im Lavanttal mit der Weinmarke „Vinumpaulinum“ der Domäne St. Paul und Zwettl mit dem Weingut Schloss Gobelsburg im Kamptal produziert.

 

Wein und Bier im Klösterreich

 

Wein- und Bierkultur im Klösterreich

Qualitätsbier wird in Österreichs einziger Klosterbrauerei im Stift Schlägl mit vielseitigen Schlägl-Bierspezialitäten und neuen Craftbieren sowie im tschechischen Kloster Zeliv mit Erlebnisbrauerei und Bierverkostungen angeboten. Jetzt laden Traditionsweingüter, Stiftskeller und -brauereien ein, die klösterliche Wein- und Bierwelt des Landes kennen zu lernen. So wird die Attraktivität der Klöster mit ihrem kulturellen Erbe um viele gute Gründe für einen Besuch bereichert. Gerade im Herbst ist die ideale Reisezeit für Wein- und Biererlebnisse in den Klöstern, die im Laufe von Jahrhunderten beste Qualitäten ausgebaut haben.

 

(Foto: Stift St. Paul im Lavanttal)

Willi Klinger wird Geschäftsführer von Wein & Co

Mit Jänner 2020 wird Wilhelm Klinger die Geschäftsführung von Wein & Co übernehmen, die seit 2018 zur deutschen Hawesko Holding AG gehört. In dieser Funktion wird Klinger auch Mitglied des „Konzern-Strategie-Zirkels“ der Hawesko-Gruppe. Gleichzeitig übergibt Klinger zum Jahreswechsel die Geschäftsführung der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) nach 13 Jahren an seinen Nachfolger Chris Yorke.

 

Willi Klinger

 

Die Weinhandelskette Wein & Co wurde 1993 durch Heinz Kammerer gegründet und sehr dynamisch entwickelt. Nach einigen up and downs erwarb Ende 2018 die deutsche Hawesko-Gruppe das Unternehmen mit 20 Filialen und rund 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Nach der erfolgreichen Integration von Wein & Co in die Hawesko Holding AG wurde eine österreichische Geschäftsführung gesucht und gefunden.

 

(Foto: ÖWM / Klimek)

Stürmisch wird’s

Nein, es ist kein Wetterbericht hier auf Rotwein-Weisswein.at. Es sind viel mehr die Winzer, die es kund tun, dass es stürmisch wird. Denn es ist wieder Sturm-Zeit.

Die ersten spritzig-süßen Jahrgangs-Vorboten sind bereits erhältlich. Die Liebhaber der saisonalen Spezialität dürfen sich also wieder über den neuen Sturm freuen.

Die Verfügbarkeit vom Sturm ist begrenzt und nur ab dem Spätsommer und im Herbst verfügbar. Lt. österreichischen Weingesetz darf ein Sturm ausschließlich zwischen 1. August und 31. Dezember des jeweiligen Erntejahres in den Verkauf gehen. Was ebenfalls das Weingesetz vor gibt: Wo „Sturm“ draufsteht , ist zu 100 Prozent Österreich drinnen. Vorrangig werden die früh reifenden Rebsorten verwendet – wie Müller-Thurgau, Frühroter Veltliner und Bouvier. Aber wir finden zum Beispiel im Süden vom Burgenland einen Uhudler-Sturm, der nach Walderdbeeren duftet. In der Steiermark trifft man auf den Schilcher-Sturm aus dem Blauen Wildbacher.

 

Sturm

 

Der Sturm stürmt noch. Ein lebendiges Getränk. Es befindet sich in Gärung, ist ein trüber Traubensaft, in dem die Hefen aktiv daran arbeiten, Zucker in Alkohol umzuwandeln. Frischer Sturm ist daher süßer und wird – wenn man ihn weiter gären lässt – trockener und kräftiger. Eine Sturmflasche darf nie dicht verschlossen werden, denn während des Gärungsprozesses entsteht Kohlensäure und dann könnten die Flaschen zerbersten. Und der Sturm gehört immer in den Kühlschrank.

 

 

(Foto: © ÖWM/Blickwerk Fotografie )

Falstaff Weinguide 2019/20 verfügbar

Die neue Ausgabe vom Falstaff Weinguide steht nun zur Verfügung. Bereits zum 22. Mal gibt es bereits dieses umfangreiche Werk mit den Bewertungen der aktuellen Weine.

Der Falstaff Weinguide ist umfangreicher den je! Ein großes, dickes Buch mit 930 Seiten. Darin findet man 3984 Weine von 517 Weingütern aus Österreich und aus Südtirol die bewertet wurden. Davon sind 53 Weingütern aus Südtirol. Ein tolles Nachschlagewerk hat man wieder mit dem neuen Falstaff Weinguide vor sich liegen.

Interessant ist, dass bereits 73 Weingüter aus dem Falstaff Weinguide biologisch zertifiziert sind.

 

Falstaff Weinguide 2019_2020

 

5-Sterne-Weingüter im Falstaff Weinguide 2019/20

Falstaff spricht dann von einem 5-Sterne-Weingut, wenn dieses immer außergewöhnliche Qualität erzeugt, was nur auf den allerbesten Terroirs des Landes möglich ist. Diese Betriebe zählen auch zu den Topbetrieben der Welt und genießen international entsprechende Anerkennung. Diesmal finden wir gleich drei neue Weingüter in der 5-Sterne-Auflistung: Weingut Paul Achs, Weingut Altzinger und Weingut Markowitsch. Folgend die 5-Sterne-Weingüter aus dem neuen Weinguide:

  • Weingut Paul Achs, Gols
  • Weingut Altzinger, Dürnstein
  • Weingut Bründlmayer, Langenlois
  • Weingut Gesellmann, Deutschkreutz
  • Weingut Gernot und Heike Heinrich, Gols
  • Weingut Franz Hirtzberger, Spitz an d. Donau
  • Weingut Knoll, Dürnstein
  • Weingut Kollwentz, Großhöflein
  • Weinlaubenhof Kracher, Illmitz
  • Weingut Gerhard Markowitsch, Göttlesbrunn
  • Wein-Gut Nigl, Senftengerg
  • Weingut Anita und Hans Nittnaus, Gols
  • Weingut F. X. Pichler, Dürnstein
  • Weingut Rudi Pichler, Wösendorf
  • Weingut Pöckl, Mönchhof
  • Weingut Prager, Weißenkirchen
  • Weingut Sattlerhof, Gamlitz
  • Weingut Tement, Berghausen
  • Weingut Wieninger, Wien

 

Der Falstaff Weinguide 2019/2020 ist zum Beispiel bei Amazon erhältlich.